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2018-05-15 16:53:40 - ks
24h: Torsten Kratz feierte zwei Klassensiege in einem Rennen

Torsten Kratz gewann zum zweiten Mal in Folge die Klasse V4 mit dem Sorg-BMW 325i
Größter Erfolg für den 47-Jährigen Mönchengladbacher

Beim 46. Int. ADAC 24h-Rennen feierte Torsten Kratz seinen bislang größten Erfolg: Der 47-Jährige gewann mit zwei verschiedenen BMW-Fahrzeugen seine jeweilige Klasse. Kratz ist somit erst der 12. von über 7.000 verschiedenen Teilnehmern, dem dieses in der langen Geschichte gelingt. „Dieses Wochenende ist für mich absolut perfekt verlaufen, einfach großartig. Ich kann mich bei meinen Fahrerkollegen und der gesamten Sorg-Mannschaft nur bedanken.“

Der Klassensieg zusammen mit den Cousins Cedric und Kevin Totz (beide Brakel) sowie Oliver Frisse (Rüthen) am Steuer des BMW 325i bei den Produktionswagen bis 2500 ccm kam nicht ganz überraschend. „Nach den bisherigen Saisonrennen und meinem Sieg mit diesem BMW im Vorjahr gehörten wir zu den Favoriten. Wir waren fahrerisch sehr homogen aufgestellt, haben umsichtig beim Überholen und Überholt werden agiert und konnten uns auf die Sorg-Boxencrew verlassen. Unser Sieg mit einer Runde Vorsprung war eigentlich ungefährdet, wir konnten das Tempo jederzeit bestimmen.“

Besonders stolz war der Routinier auf die beiden Youngster. „Cedric und Kevin sind hervorragend gefahren, obwohl sie erst 21 und 26 Jahre jung sind und nur Kevin bislang einmal bei den 24h gestartet war. Sie waren schnell und sicher unterwegs und haben sich auch durch 13 Stunden Regen nicht aus der Ruhe bringen lassen. Und auch auf Oliver Frisse, der für das 24h Rennen zu uns gestoßen ist und uns ideal ergänzt hat, war 100 Prozent Verlass.“

Kurzfristig vor dem Rennen entschieden die Teameigner Benjamin und Daniel Sorg den 47-Jährigen Kratz zusätzlich auf dem Gerri-BMW M235i Racing für einen Doppelstint mit insgesamt 15 Runden einzusetzen. Die gleichnamige Cup-Klasse war mit 15 Startern sehr stark besetzt, ein gutes Dutzend durfte sich Hoffnungen auf den Sieg machen. Torsten Kratz enttäuschte seine Teamchefs nicht und zeigte bei starkem Regen eine souveräne Leistung.

Im zweiten Cup-Jahr 2015 hatte Sorg Rennsport den 24h-Sieg gefeiert. Damals mit Torsten Kratz und drei Youngstern. Dieses Mal war mit dem Esten Tristan Viidas wieder ein Youngster und 24h-Debütant dabei, dazu Vorjahressieger Yannick Mettler (CH-Zürich) sowie Routinier Heiko Eichenberg (Fritzlar).

Während in der ersten Rennhälfte die Mannschaft zumeist nur auf den Rängen drei oder vier zu finden war, brachte der einsetzende Regen in der elften Stunde die Wende. „Unser Fahrwerks-Setup hatten wir aufgrund der Vorhersagen auf Regen ausgelegt. Im Trockenen konnten wir das Tempo an der Spitze nicht ganz mithalten. Doch dann wendete sich das Blatt.“

Eine Vorentscheidung fiel am Sonntagmorgen, als Viidas die Führung erobern konnte. Als nach der zweistündigen Nebelunterbrechung am Sonntagmittag der Bonk-BMW aufgrund technischer Probleme aus der Boxengasse nachstarten musste und drei Minuten verlor, war die Entscheidung praktisch gefallen. Bis ins Ziel baute Schlussfahrer Viidas den Vorsprung auf 3.49 Minuten aus.

An der Boxenmauer stehend, bekam Torsten Kratz bei der Zieldurchfahrt beider Autos feuchte Augen. „Es war ein großartiges Gefühl. Zwei 24h-Klassensiege durfte ich schon feiern. Aber jetzt gleich zwei in einem Rennen ist phantastisch. Vor allem im BMW-Cup gab es ein 24h-Sprintrennen mit dem besseren Ende für uns. Dieses Wochenende werde ich so schnell nicht wieder vergessen.“

Für Torsten Kratz geht es am 23. Juni mit dem dritten Rennen zur Langstreckenmeisterschaft weiter. Dann steuert der Mönchengladbacher mit den Totz-Cousins erneut den BMW 325i und mit Stefan Beyer (Neustadt/Aisch) und Emin Akata (Meckenbeuren) einen Porsche Cayman GT4.



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