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2018-04-09 09:55:54 - ks
VLN: GT4-Klassensieg für Mettler/Eichenberg im Sorg-M4

Der Schweizer Yannick Mettler und Heiko Eichenberg siegten in der GT4-Klasse
Securtal Sorg Rennsport mit einem der besten VLN-Wochenenden

Für Securtal Sorg Rennsport endete das zweite Rennen zur VLN-Langstreckenmeisterschaft auf dem Nürburgring sehr erfolgreich: Ein Klassensieg, zwei zweite Plätze und weitere gute Platzierungen sorgten bei frühsommerlichen Bedingungen für eines der besten VLN-Wochenenden überhaupt. „Mit dem heutigen Abschneiden sind wir sehr zufrieden“, sagte Benjamin Sorg. „Gute Resultate, fehlerfreie Fahrer und Mechaniker und dazu passte das Wetter. So darf es weitergehen.“

Besonders groß war der Jubel, als Heiko Eichenberg (Fritzlar) nach etwas mehr als vier Stunden im BMW M4 GT4 als Klassensieger den Zielstrich kreuzte. Für den BMW M4 bedeutete dieses gleichzeitig den ersten europäischen Erfolg in der GT4-Kategorie. Den Grundstein für den Erfolg hatte in der Anfangsphase Yannick Mettler (CH-Zürich) mit einem Doppelstint gelegt.

Mit der nötigen Weitsicht und Cleverness der Sorg-Boxencrew hatte der 41Jährige Eichenberg zu Beginn der letzten Runde, in Führung liegend, die Boxen für einen kleinen Tankstopp angefahren. Routiniert meisterte Eichenberg den letzten Umlauf und hatte am Ende 32,8 Sekunden Vorsprung auf den zweitplatzierten Mercedes-AMG GT4. „Wir kommen mit dem M4 immer besser zurecht, haben einen Null-Fehler-Job abgeliefert und heute verdient gewonnen“, sagte Eichenberg.

Mit einer herzerfrischenden Fahrweise fuhr sich Tristan Viidas in die Herzen der rund 15.000 Fans. Der 21Jährige Este absolvierte die Vier-Stunden-Distanz allein am Steuer des Gerri-BMW M235i und wurde in der gleichnamigen und mit 19 Fahrzeugen stark besetzten Klasse mit dem zweiten Platz belohnt. Daniel Sorg war voll des Lobes: „Tristan war für mich die Überraschung des Rennens. Trotz wenig Erfahrung eine Bestzeit von 9.10 Minuten, Platz zwei und keine Schramme im Auto.“ In der gleichen Klasse lenkten Christian Andreas Franz (Rinzenberg), Mark Benz (CH-Winkel) und der Mexikaner Luis Ramirez den fruit2-go-BMW auf Rang neun.

Im mit 12 Fahrzeugen gut besetzten Porsche Cayman-Cup hängen die Trauben sehr hoch. Obwohl Stefan Beyer (Neustadt/Aisch), Emin Akata (Meckenbeuren) und Torsten Kratz (A-Pellendorf) im Sinziger-Porsche nur 2.51 Minuten Rückstand auf den Sieger hatten, reichte es dieses Mal nur zu Platz sechs. Mit 1,1 Sekunden Abstand zum Fünften.

Nach dem Pech vom Saisonauftakt lief es bei Björn Simon (Weilerswist), Philipp Hagnauer (CH-Basel) und Thomas Müller (Seevetal) im BGStechnic-Porsche Cayman S dieses Mal gut. Bei den Produktionswagen bis 3500 ccm (Klasse V6) freute sich das Trio über Platz zwei von sechs Teilnehmern. Theoretisch fehlten nur 6,1 Sekunden auf den Klassensieg, praktisch addierten sich 80 Sekunden wegen eines Vergehens in einer Code 60-Zone hinzu.

Einzig das Abschneiden bei den Produktionswagen bis 2500 ccm (V4, 20 Starter) trübte etwas die gute Stimmung im Sorg-Team: Nur einer von drei BMW 325i sah das Ziel. Wobei das Trio Nicolas Griebner (GB-Chamberley), Stefen Kerkemeier (CH-Rafz) und Kris Richard (CH-Gwatt) mit Platz vier im Schaltwerk Bikes-325i Coupé absolut zufrieden war. Nach einer Kollision mit dem Landgraf-Mercedes GT3 im Bereich Stefan-Bellof-S schieden Cedric und Kevin Totz (beide Brakel) sowie Doppelstarter Kratz unfallbedingt in der neunten Runde aus.

Oliver Frisse (Rüthen), Sindre Setsaas (N-Heimedal) und Emir Asari (TR-Istanbul) mussten in der sechsten Runde in Folge eines früheren Verschalters mit Motorschaden aufgeben. „Uns war bewusst, dass wir mit einem Risiko starten“, sagte Benjamin Sorg. „Aber wir wollten den Jungs eine mögliche Zielankunft bei dieser tollen Ausgangslage nicht von vornherein nehmen und sind deshalb doch auf eigene Gefahr gestartet.“

Am kommenden Wochenende findet mit dem ADAC-24h-Qualifikationensrennen das letzte Rennen vor dem Int. ADAC-24h-Rennen (10.-13. Mai) statt. Securtal Sorg Rennsport wird mit sieben Fahrzeugen an den Start gehen: Neben dem V6-Porsche und zwei V4-BMW 325i werden nicht weniger als vier BMW M235i Racing Cup eingesetzt.




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