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2017-11-18 14:33:14 - ks
24h Austin: Nächster Titelgewinn für Max Edelhoff

Max Edelhoff gewann in dieser Saison beide Rookie-Titel in der Int. 24h Series
Bester Rookie in der Interkontinental-Meisterschaft

Max Edelhoff aus Hemer feierte den nächsten Titelgewinn: In der erstmals ausgetragenen Interkontinental-Meisterschaft der 24h-Series holte sich der 21-Jährige überlegen die Rookie-Meisterschaft für den besten Piloten unter 25 Jahren. Nach dem Rookie-Titel Ende August bei der Internationalen 24h-Series war dieses bereits der zweite Triumph des Jahres.

„Das war natürlich das berühmte I-Tüpfelchen einer sehr guten Saison“, sagte Max Edelhoff. „Einen solchen Saisonausklang wünscht sich natürlich jeder. Und ohne so starke Teamkollegen wäre ich jetzt auch nicht erneut Rookie-Meister. Ich kann mich bei allen, die dazu beigetragen haben, nur bedanken.“

Beim erstmals ausgetragenen 24h-Rennen in Austin im US-Bundesstaat Texas teilte sich der frühere Formel-Pilot das Cockpit im Audi R8 LMS wie gewohnt mit Johannes Kirchhoff (Iserlohn), Gustav Edelhoff (Hemer), Elmar Grimm (Münster) und Ingo Vogler (Schalksmühle). Vom ersten Meter an fuhr das Quintett ein taktisch hervorragendes Rennen mit schnellen Rundenzeiten und kühlem Kopf.

Trotz starker Konkurrenz von Werksteams oder Werksfahrern lag der weiß-blaue Audi immer in den Top Ten, führte sogar zeitweise boxenstoppbedingt das Rennen an. Am Ende drehten die fünf Piloten 590 Runden, welches einer Distanz von 3253,85 Kilometern entspricht. Gesamtplatz vier und Rang eins in der Klasse A6-Am waren der gerechte Lohn.

Damit sicherte sich Max Edelhoff den Titel in der Rookie-Wertung, Rang zwei in der Fahrer-Klassenwertung und den dritten Platz in der Kategorie GT-Fahrer. „Wir haben uns keine Fehler erlaubt, keine Strafen eingefangen. Wir sind konstant und schnell durchgefahren, das war der Schlüssel zum Erfolg“, sagte der 21-Jährige.

Zu der erstmals ausgeschriebenen Interkontinentalwertung der Int. 24h-Series zählten im Januar die 24h von Dubai in den Vereinigten Arabischen Emiraten als Asien-Veranstaltung, das beste Ergebnis aus den Rennen in Europa, bei Max war es Portimao, und jetzt das Saisonfinale im US-amerikanischen Austin.

„Die Rennstrecke in Austin hat mir richtig gut gefallen“, sagte Edelhoff. „Dank vieler schneller Kurven war diese sehr anspruchsvoll. Mittwochs konnte ich die Strecke in einem Serienfahrzeug kennenlernen, freitags im Training kam ich auf Anhieb gut zurecht. Hier würde ich nochmal gerne ein 24h-Rennen fahren.“

Das 5,515 Kilometer lange Asphaltband in der Nähe der Stadt Austin im US-Bundesstaat Texas hat sich in den letzten Jahren zu einer der wichtigsten Rennstrecken der Welt gemausert. Neben der Formel 1 gastieren hier auch die Sportwagen-Weltmeisterschaft WEC, die Motorrad-WM Moto GP und mit der USCC die wichtigste US-Sportwagenmeisterschaft. Es wird gegen den Uhrzeigersinn gefahren, mehrere der 20 Kurven sind blind. Vor allem die Spitzkehre am Ende der Start-und-Ziel-Geraden, die auf einer rund 45 Meter hohen Anhöhe liegt, hat es in sich.

Die neue Saison startet am zweiten Januar-Wochenende 2018, an dem Max Edelhoff aufgrund seines Auslandssemesters nicht teilnehmen kann. „Die 24h-Rennen von Dubai muß ich leider auslassen, aber ab dem 24h-Rennen in Portimao bin ich wieder dabei.“

Endstand Rookie-Interkontinentalwertung 2017:
1. Max Edelhoff 90 Punkte
2. Luca Stolz 52
3. Rik Breukers 51
4. Alex Sedgwick 44
5. JT Coupal 36
6. Ryan Ratcliffe 24

Foto: Petr Fryba
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