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2017-08-31 23:08:22 - ks
24h Portimao: Max Edelhoff verteidigt Rookie-Titel

Max Edelhoff verteidigte seinen Titel in der Rookie-Wertung der 24h-Series
Begehrte Trophäe der 24h-Series geht erneut nach Hemer

Max Edelhoff bleibt weiter in der Erfolgsspur: Beim Finalrennen zur Internationalen 24h-Series in Portimao/Portugal sicherte sich der 21-Jährige zum zweiten Mal in Folge den Rookie-Titel für Piloten unter 25 Jahren. Mitte November hat Edelhoff darüber hinaus die Chance, auch den Rookie-Titel in der 24h-Kontinente-Meisterschaft unter Dach und Fach zu bringen.

„Es war ein rundum gelungenes Wochenende mit der Rookie-Titelverteidigung als Höhepunkt“, sagte Edelhoff. „Das Team, unser Fahrzeug und wir Fahrer haben alles richtig gemacht. Lediglich ein Problem mit dem Zeitnahmetransponder hat den möglichen Klassensieg vereitelt. Aber so kann Motorsport sein.“

Der 21-Jährige teilte sich das Cockpit im PoLe Racing-Audi R8 LMS mit Gustav Edelhoff (Hemer), Elmar Grimm (Münster) und Ingo Vogler (Schalksmühle). Die Schweizerin Rahel Frey ersetzte kurzfristig den erkrankten Stammpiloten Johannes Kirchhoff (Iserlohn). Die fünf Piloten umrundeten das Autodromo Internacional Algarve an der Südküste Portugals 702 Mal. Dieses entsprach einer Distanz von 3.265,70 Kilometern. Im Gesamtklassement bedeutete dieses Platz fünf, dazu wurde die Audi-Mannschaft Dritter in der Klasse A6-Am.

Vom ersten Meter im Training an verlief das Renn-Wochenende sehr gut. „Unsere Entscheidung, in der Amateurklasse für GT3-Fahrzeuge anzutreten war genau richtig. Ich kannte zwar die Strecke aus meiner Zeit in der Formel BMW vor rund sechs Jahren, doch im Sportwagen sah diese natürlich völlig anders aus. Wir konnten in den Trainingssitzungen ein gutes Set-Up erarbeiten. Rahel fuhr die schnellste Zeit im Qualifying und übernahm auch die Rolle der Startfahrerin. Alles lief richtig gut und wir führten meistens unsere Klasse an, ehe es das Problem mit dem Transponder gab.“

Nach Einbruch der Dunkelheit sendete der Transponder nicht mehr das dringend benötigte Signal an die Zeitnahme, die Rennleitung bat die Sauerländer Mannschaft zur Instandsetzung an die Boxen. Elmar Grimm saß zu diesem Zeitpunkt im Cockpit: „Ich dachte ich höre nicht richtig, wollte den Funkspruch nicht glauben. Wir kämpften um Platz eins und wegen so einer Kleinigkeit musste ich dann reinkommen.“ Eine Viertelstunde ging verloren, umgerechnet etwas mehr als acht Runden.

„Das war natürlich tragisch, denn es handelte sich um ein Bauteil des Veranstalters und nicht von unserem Fahrzeug“, ärgerte sich Edelhoff. „Aber wir haben nie aufgegeben, sind bestmögliche Zeiten gefahren und konnten Platz um Platz wieder gutmachen. Und das bei Temperaturen bis zu 34 Grad auf einer anspruchsvollen Strecke, die stark den Nacken belastet und wo man sich kaum erholen kann.“

Am Ende fehlten sechs Umläufe auf den Klassensieger, auf Rang zwei ganze zwei Runden. „Hätte wenn und aber zählen nicht. Unterm Strich haben wir ein gutes Ergebnis. Jetzt freue ich mich auf das Saisonfinale in Austin, denn ich reise immerhin als Führender in der Rookie-Wertung der 24h-Kontinente-Meisterschaft an.“ Vom 9. bis 11. November startet das PoLe Racing Team beim 24h-Rennen im amerikanischen Texas. Auf dem Circuit of the Americas wird dann erstmalig ein Rennen zweimal rund um die Uhr ausgetragen.

Rookie-Endstand 2017: 1. Max Edelhoff 101 Punkte; 2. Rik Breukers 55; 3. Alex Sedgwick 44; 4. Jason Coupal 36; 5. Luca Rettenbacher 27.

Foto: Klaus Kuhne
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