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2017-05-14 14:30:17 - ks
24h Paul Ricard: Podium für das PoLe Racing Team

Eine kleine Kollision nachts kostete dem PoLe Racing Team vermutlich in Le Castellet den Klassensieg
Mit dem zweiten Rang in der Klasse A6-Am endete für das PoLe Racing Team das 24h-Rennen in Le Castellet, dem vierten von sieben Rennen zur Internationalen 24h-Series. Nach 574 Runden auf dem anspruchsvollen Circuit Paul Ricard in Südfrankreich, welches einer Distanz von 3.353,31 Kilometern entspricht, hatte die Sauerländer Mannschaft nur eine Runde Rückstand auf den Klassensieger. Im Feld der 29 Starter fuhr das Quintett mit dem Audi R8 LMS zudem auf den sechsten Gesamtrang.

Wie gewohnt, teilten sich beim Rennen zweimal rund um die Uhr Johannes Kirchhoff (Iserlohn), Elmar Grimm (Münster), Ingo Vogler (Schalksmühle), Gustav Edelhoff und Max Edelhoff (beide Hemer) das Cockpit des Zehnzylinders. Der Audi R8 LMS, vorbereitet und eingesetzt vom Team Car Collection, erwies sich in allen Trainingssitzungen und im Rennen als absolut standfest und schnell.

„Das war in dieser Saison unser bislang bestes Rennen“, sagte Kirchhoff. „Es lief sehr gut, wir konnten schon in der zweiten Stunde die Führung in der Klasse übernehmen. Leider gab es gegen 1.45 Uhr eine Kollision beim Überrunden mit einem Cup-Porsche. Dabei wurde die Spurstange vorne rechts beschädigt, deren Austausch rund 15 Minuten kostete. Das war natürlich sehr schade, weil es uns vermutlich den Sieg gekostet hat.“

Bereits im Qualifying hatte das PoLe Racing Team seine Ambitionen untermauert. Ingo Vogler markierte in 2.12,922 Minuten die zwölftbeste Gesamtzeit und übernahm auch die Rolle des Startfahrers. Aufgrund der regnerischen Witterungsbedingungen erfolgte der Start unter Code 60-Regeln, welches mit 60 km/h und Überholverbot einer virtuellen Safety Car-Phase entsprach. Ab dem fünften Umlauf wurden alle Limits aufgehoben und das Rennen freigegeben. Und für den Rest der Distanz sollte es auch trocken bleiben.

In der Reihenfolge Ingo Vogler, Elmar Grimm, Gustav Edelhoff, Johannes Kirchhoff und Max Edelhoff wurde die ehemalige Formel 1-Strecke unter die Räder genommen. „Der Start im Regen bereitete mir ein paar Sorgen“, gab Vogler zu. „Zumal ich nicht so gerne im Regen fahre. Aber der Audi lag sehr gut und es war dann doch alles OK. Heftige Windböen auf der langen Mistral-Geraden verlangten vollste Konzentration. Ich konnte mich im Gesamtklassement um einen Platz verbessern und ab der zweiten Stunde führten wir in der Klasse für zehn Stunden. Unser Auto war phantastisch bis auf etwas Untersteuern in engen Kurven. Aber das hatten wir bislang mit allen Autos auf dieser Strecke.“

Die vielen schnellen Geraden hatten es auch Gustav Edelhoff angetan: „Es gibt nicht viele Strecken, wo man 260 km/h oder schneller fahren kann. Das macht schon Spaß! Meine beiden Stints waren problemlos, das Team hatte den Audi sehr gut abgestimmt. Ich bin mit mir zufrieden und freue mich jetzt auf Imola.“ Für Max Edelhoff überwog das Positive: „Wir hatten ein richtig gutes Wochenende, Platz zwei ist kein schlechtes Ergebnis. Wir haben das erreicht, was wir im Vorfeld wollten.“

Der nächste Lauf zur Internationalen 24h-Series findet vom 30. Juni bis 1. Juli im italienischen Imola statt. Dort steht ein 12 Stunden-Rennen auf dem Programm. „Dort wollen wir dann endlich ganz oben auf dem Treppchen stehen“, sind sich die fünf Piloten einig.
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