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2017-04-15 19:20:21 - ks
12h Red Bull: Getriebeschaden stoppt Max Edelhoff

vlnr: Toni Forné, Horst Felbermayr jr und Max Edelhoff strandeten mit Getriebeschaden
Dieses Mal blieb die starke Leistung von Max Edelhoff aus Hemer unbelohnt: Beim 12h-Rennen auf dem österreichischen Red Bull Ring stoppte ein Getriebeschaden nach etwas mehr als sieben Stunden die Fahrt des Car Collection-Audi R8 LMS . Edelhoff und seine Teamkollegen Horst Felbermayr jr. (A-Buchkirchen) und Toni Forné (E-Girona) lagen zum diesem Zeitpunkt auf Podiumskurs.

„Das war leider ein abruptes und natürlich ernüchterndes Ende eines bis dahin richtig guten Wochenendes“, sagte der 21-Jährige. „Wir hatten nicht nur Chancen auf den Sieg in der Klasse A6-Am, sondern auch aufs Podium in der Gesamtwertung.“

Edelhoff überzeugte während der Trainingssitzung und auch im Rennen mit schnellen Rundenzeiten und materialschonender Fahrweise. Ein Track Walk im Vorfeld der Veranstaltung mit Audi Sport Customer-Fahrerin Rahel Frey war hierfür sehr hilfreich. „Rahel hat mir unheimlich viele Tipps gegeben. Ich höre gerne zu und habe anschließend versucht, dieses natürlich auch in die Tat umzusetzen. Das Wochenende in Österreich hat mich wieder einen Schritt weiter gebracht.“

Das Trio startete in der Klasse A6-Am für Amateure. Die Rundenzeiten durften nicht schneller als 1.32 Minuten sein. Dafür durfte das Tankvolumen etwas größer ausfallen. Die ersten 3,5 Stunden wurden freitags ausgetragen, der Rest samstags. Vom neunten Platz aus übernahm Forné zunächst die Rolle des Startfahrers. Nach rund zwei Stunden übernahm Edelhoff planmäßig bis zum Ende des ersten Teils. „In den letzten zehn Minuten musste ich wegen des einsetzenden Regens sehr konzentriert fahren, da ich auf Slicks blieb. Ich brachte unseren Audi als Sechster ohne eine Schramme ins Ziel.“

Samstags nahm Felbermayr als erster Fahrer Platz. Der Österreicher konnte sich teilweise bis auf den zweiten Gesamtrang im Feld der 35 Starter und auf den ersten Klassenplatz vorarbeiten. Weil Felbermayr eine Reifen-Unwucht vermutete, steuerte er unplanmäßig die Boxen an und kehrte mit einem neuen Satz ins Rennen zurück. Doch nur eine Runde später parkte der 520 PS-Bolide wieder vor der Box, denn das Problem war nicht behoben. Als Übeltäter wurde nun ein loser Heckdiffusor erkannt, der mit Kleberband fixiert wurde. Das Trio rutschte auf Gesamtrang neun zurück.

Als nächstes übernahm Forné das Cockpit, der in seinem Stint den kompletten Diffusor bei voller Fahrt verlor! Anschließend musste auch Edelhoff das Rennen ohne dieses wichtige aerodynamische Hilfsmittel fortsetzen. „Das Fahrverhalten war dennoch erstaunlich gut. Ich drehte immer Rundenzeiten knapp über 1.32 Minuten, als ohne Vorankündigung das Getriebe den Geist aufgab. Das war wirklich sehr schade, aber ein technischer Defekt kann natürlich immer mal passieren. Zum Glück habe ich die Führung in der Rookiewertung verteidigen können.“

Am 6. und 7. Mai findet mit dem 24h-Rennen im südfranzösischen Paul Ricard der vierte Saisonlauf statt.

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