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2017-02-06 12:42:45 - ks
12h Bathurst: 2. Gesamtrang & vier Klassensiege für Porsche

Porsche 911 GT3 R, Competition Motorsports: David Calvert-Jones, Patrick Long, Marc Lieb, Matt Campbell,
Beim Zwölfstundenrennen auf dem spektakulären Mount Panorama Circuit in Bathurst/Australien waren Porsche-Kundenteams am Sonntag überaus erfolgreich. Mit dem 911 GT3 R von Competition Motorsports belegten Porsche-Werksfahrer Patrick Long (USA), Porsche-Junior Matt Campbell (Australien) sowie Marc Lieb (Ludwigsburg) und David Calvert-Jones (Australien) nach einer starken Aufholjagd den zweiten Platz in der Gesamtwertung und gewannen die Klasse A-GT3 Pro-Am. Weitere Klassensiege bei dem prestigeträchtigen Rennen, bei dem insgesamt 14 Automobilhersteller am Start waren, holten der 911 GT3 R von Walkinshaw GT3, der 911 GT3 Cup von Steve Richards Motorsport sowie der Cayman von PROsport Performance.

Für den 911 GT3 R endete nach den 24-Stunden-Klassikern in Dubai und Daytona damit auch das dritte große Langstreckenrennen des Jahres mit einem Erfolg. In Dubai hatte Herberth Motorsport einen sensationellen Gesamtsieg gefeiert, in Daytona gewann Alegra Motorsports die Klasse GTD. Ein Saisonauftakt nach Maß für den über 500 PS starken Kundensportrenner mit dem neuen hochmodernen Vierliter-Sechszylinder-Boxermotor mit Direkteinspritzung.

Es war 5:45 Uhr am Sonntagmorgen und noch dunkel, als auf dem 6,213 Kilometer langen Traditionskurs im Bundesstaat New South Wales 52 Autos zum Auftaktrennen der Intercontinental GT Challenge starteten. Der frühe Rennbeginn ist ebenso typisch für Bathurst wie der außergewöhnliche Mix aus insgesamt 23 schnellen und langsamen Kurven, mit dem die landschaftlich reizvoll in den Ausläufern der Blue Mountains gelegene Berg-und-Tal-Bahn höchste Anforderungen an die Piloten stellt.

Der australische Porsche-Junior Matt Campbell kennt die selektive Strecke gut. Mit dem 911 GT3 R von Competition Motorsports fuhr er einen problemlosen ersten Stint. Auch als er nach einem unglücklich gelegten Boxenstopp während einer der insgesamt 16 Safety-Car-Phasen auf den 18. Platz zurückfiel, ließ er sich nicht aus der Ruhe bringen. Mit einer starken Leistung machte er neun Positionen gut, bevor er die Startnummer 12 an David Calvert-Jones übergab. Nach dessen Stint wechselten sich dann Marc Lieb, der Le-Mans-Gesamtsieger und amtierende Langstrecken-Weltmeister, sowie Patrick Long am Lenkrad ab. Sie schlossen nicht nur zur Spitze auf, sondern führten auch über weite Strecken das Feld an. Den letzten Stint übernahm dann wieder Matt Campbell, der trotz einer Durchfahrtstrafe das Rennen souverän zu Ende fuhr und seinem Team den zweiten Gesamtplatz sowie den Klassensieg sicherte.

Für den vom Kundenteam Walkinshaw GT3 mit Unterstützung von Porsche Motorsport eingesetzten 911 GT3 R war das Rennen dagegen schon nach zwei Stunden zu Ende. Dabei sah es zunächst äußerst vielversprechend aus für die Startnummer 911. Als Neuling im Werksfahrerkader von Porsche übernahm Laurens Vanthoor (Belgien) traditionell den Start, hielt sich im Dunkeln auf der schwierigen Strecke aus allen Rangeleien heraus und kämpfte sich danach Runde um Runde weiter nach vorne. Nach einer Stunde lag er bereits auf dem zweiten Platz. Sein Teamkollegen Earl Bamber (Neuseeland) setzte die Aufholjagd fort und übernahm die Führung. Doch sein Versuch, einen langsameren Konkurrenten zu überrunden, führte zu einer Kollision, bei der die Lenkung des 911 GT3 beschädigt wurde. Eine Reparatur hätte zu lange gedauert – für den Le-Mans-Gesamtsieger von 2015 und seine Teamkollegen war der Traum vom Bathurst-Sieg geplatzt. Der dritte Fahrer Kévin Estre (Frankreich) kam dadurch nicht zum Einsatz.

Stimmen zum Rennen

Ergebnis Rennen

Gesamt
1. Vilander/Lowndes/Whincup (SF/AUS/AUS), Ferrari 488, 290 Runden
2. Lieb/Long/Campbell/Calvert-Jones (D/USA/AUS/AUS), Porsche 911 GT3 R, 289
3. Kane/Smith/Jarvis (GBR/GBR/GBR), Bentley Continental, 289
4. Talbot/Martin/Padayachee (AUS/AUS/AUS), Porsche 911 GT3 R, 289
5. Parente/Bell/Ledogar (GB/GB/F), McLaren 605s, 289
6. Lago/Owen/Russel (AUS/AUS/AUS), Lamborghini, 288
7. Samadi/Gaunt/Halliday (AUS/NZ/GB), Audi R8, 288
8. Strauss/Kelly/Mardenborough (D/AUS/GB), Nissan GT-R, 288
9. Cini/Holdsworth/Fiore (AUS/AUS/AUS), Audi R8, 287
10. Manolis/Millier/Capelli/Canto (AUS/AUS/I/SA), Lamborghini, 285

Klasse A-GT3 Pro-Am
1. Lieb/Long/Campbell/Calvert-Jones (D/USA/AUS/AUS), Porsche 911 GT3 R
Klasse A-GT3 Am
1. Talbot/Martin/Padayachee (AUS/AUS/AUS), Porsche 911 GT3 R
Klasse B-GT3
1. Grant/Okeeffe/West (AUS/AUS/AUS), Porsche 911 GT3 Cup
Klasse C-GT4
1. Jones/Braams/Viebahn/Moller-Madsen (AUS/NL/D/DK), Porsche Cayman

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