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2017-01-30 11:43:44 - ks
24h Daytona: Klassensieg und Rang zwei für Porsche

Das 24 Stunden-Rennen in Daytona verlief für Porsche sehr erfolgreich
Erfolgreiches Renndebüt für den neuen Porsche 911 RSR bei den 24 Stunden von Daytona: Mit einer fantastischen Aufholjagd in den letzten Rennstunden sicherten die Porsche-Werksfahrer Patrick Pilet (Frankreich), Dirk Werner (Würzburg) und Frédéric Makowiecki (Frankreich) für die Werksmannschaft Porsche GT Team den zweiten Platz in der Klasse GTLM. Nach 634 Runden auf dem anspruchsvollen Daytona International Speedway fehlten nur 2,988 Sekunden zum Sieg. Den feierte beim Auftaktrennen der IMSA SportsCar Championship das Porsche-Kundenteam Alegra Motorsports: Mit dem Porsche 911 GT3 R und unterstützt von Porsche-Werksfahrer Michael Christensen (Dänemark) gewann es die Klasse GTD. Für Porsche war dies der 77. Klassensieg beim weltberühmten Langstreckenklassiker in Florida.

Die 55. Auflage der 24 Stunden von Daytona stellte Fahrer und Teams besonders in der Nacht zum Sonntag mit Dauerregen und ungewohnt kühlen Temperaturen vor große Herausforderungen. Das Rennen wurde immer wieder durch Safety-Car-Phasen unterbrochen, weil auf dem regenüberfluteten Daytona International Speedway viele Piloten die Kontrolle über ihr Fahrzeug verloren und neben der Strecke landeten. Die längste der insgesamt 21 Gelbphasen hinter dem Führungsfahrzeug dauerte über zwei Stunden. Die Rennleitung hatte sich am frühen Sonntagmorgen aus Sicherheitsgründen dazu entschlossen, weil auf der Strecke zu viel Wasser stand. Über zwei Stunden – da ging selbst dem Safety Car der Sprit aus.

In den ersten Rennstunden auf dem aus zwei schnellen Steilkurven und einem engen Infield bestehenden Traditionskurs verloren die 510 PS starken und bei Porsche Motorsport in Weissach völlig neu entwickelten 911 RSR durch insgesamt sechs unplanmäßige Reifenwechsel immer wieder Zeit und Positionen. Doch nachdem das Problem mit den rechten Vorderreifen durch eine weitere Setup-Optimierung gelöst werden konnte, fanden beide 911 RSR immer besser in ihren Rhythmus. Als einsetzender Regen für noch schwierigere Bedingungen sorgte, kämpften sie sich an die Spitze der stark besetzten Klasse GTLM und absolvierten im Wechsel viele Führungsrunden auf dem 5,729 Kilometer langen Speedway. Die Sportwagenfans, die sich auch vom schlechten Wetters nicht den Spaß verderben ließen, erlebten über den gesamten Rennverlauf atemberaubende Positionskämpfe und immer wieder neue Spitzenreiter.

Die Leistungsdichte in der Klasse GTLM, das hat dieses Rennen gezeigt, ist enorm. Keines der Fahrzeuge der fünf in dieser Kategorie engagierten Automobilhersteller konnte sich im Verlauf des Rennens entscheidend absetzen. Als am Sonntag die Sonne aufging, lag das Feld noch so dicht zusammen wie vor der Nacht. Beide 911 RSR hatten sich mit konstant schnellen Rundenzeiten eine gute Ausgangsposition gesichert, doch ein unplanmäßiger Boxenstopp mit einer Reparatur an der vorderen rechten Radaufhängung warf die Startnummer 912 vorzeitig aus dem Rennen um eine Podiumsplatzierung. Am Ende belegten Kévin Estre (Frankreich), Laurens Vanthoor (Belgien) und Richard Lietz (Österreich) den sechsten Platz. Dafür krönte ihr Teamkollege Patrick Pilet seinen tollen letzten Stint nach einem viele Runden andauernden Vierkampf mit Ford, Ferrari und Chevrolet mit dem verdienten zweiten Platz. Damit sicherte er Porsche auch eine gute Ausgangsposition im North American Endurance Cup, für den neben Daytona noch die Langstreckenklassiker Sebring, Watkins Glen und Petit Le Mans gewertet werden.

In der Klasse GTD feierte der Porsche 911 GT3 R, ein Jahr nach seiner Rennpremiere mit dem neuen hochmodernen Vierliter-Sechszylinder-Boxermotor mit Direkteinspritzung, seinen ersten Sieg in Daytona. Mit einer spektakulären Aufholjagd brachte Porsche-Werksfahrer Michael Christensen den über 500 PS starken Rennwagen des Kundenteams Allegra Motorsports in der letzten Rennstunde an die Spitze und gab den Erfolg danach nicht mehr aus der Hand. Porsche hat den Kundensportrenner für die weltweiten GT3-Serien auf Basis des Seriensportwagens 911 GT3 RS konstruiert. Nach dem Gesamtsieg bei den 24 Stunden von Dubai am 14. Januar hat der 911 GT3 R jetzt auch das zweite große Langstreckenrennen der Saison gewonnen.

Der zweite Lauf der IMSA SportsCar Championship ist am 18. März das Zwölfstundenrennen in Sebring im US-Bundesstaat Florida.

Rennergebnis

Klasse GTLM
1. Hand/Müller/Bourdais (USA/D/F), Ford GT, 652 Runden
2. Pilet/Werner/Makowiecki (F/D/F), Porsche 911 RSR, 652
3. Fisichella/Calado/Vilander (I/I/SF), Ferrari 488, 652
4. Garcia/Magnussen/Rockenfeller (E/DK/D), Chevrolet Corvette, 652
5. Tincknell/Priaulx/Kanaan (GB/GB/BRA), Ford GT, 652
6. Estre/Vanthoor/Lietz (F/B/A), Porsche 911 RSR, 652
7. Pla/Mücke/Johnson (F/D/USA), Ford GT, 652
8. Auberlen/Sims/Farfus (USA/GB/BRA), BMW M6, 651
9. Gavin/Milner/Fässler (GB/USA/CH), Chevrolet Corvette, 651
10. Westbrook/Briscoe/Dixon (GB/USA/NZL), Ford GT, 624

Klasse GTD
1. Christensen/Lazare/Morad/C. de Quesada/M. de Quesada (DK/CAN/CAN/USA/USA), Porsche 911 GT3 R, 634 Runden
2. de Phillippi/Mies/Gounon/Schmidt (USA/D/F/SWZ), Audi R8, 634
3. Keating/Bleekemolen/Farnbacher/Christodoulou (USA/NL/D/GB), Mercedes AMG, 634
4. Aschenbach/Davis/Bell/Liddell (USA/USA/USA/GB), Audi R8, 634
5. Segal/Negri/Dyer/Hunter-Reay (USA/BRA/USA/USA), Acura NSX, 634
6. Sweedler/Bell/Montecalvo/Kaffer (USA/USA/USA/D), Audi R8, 633
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