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2016-02-10 15:47:44 - ks
WEC: Porsche im spektaklären Fight mit Audi und Toyota

Ende Juli findet das 6 Stunden-Rennen der WEC auf dem Nürburgring statt
Vom 22. bis 24. Juli kehrt die FIA Langstrecken-Weltmeisterschaft (WEC) an den Nürburgring zurück – und schon Anfang Februar stehen die Zeichen bestens, dass in der Eifel im Sommer ein Motorsportwochenende der Extraklasse zu erwarten ist. Denn die Königsklasse des Langstrecken-Rennsports hat vor wenigen Tagen in Paris die Starterliste für die Saison 2016 veröffentlicht. Bei den neun Rennen der Saison – inklusive der berühmten 24 Stunden von Le Mans – werden über 30 Hightech-Prototypen und hochkarätige GT-Sportwagen an den Start rollen.

Die LMP1 als Topklasse ist mit neun Nennungen stark besetzt. Drei Automobilhersteller treffen in dieser Klasse aufeinander und sorgen für große Spannung an der Spitze. Und sie alle treffen sich beim vierten Saisonlauf auf dem Nürburgring zum Heimspiel in der Eifel. Nicht nur die Titelverteidiger von Porsche und die 13-fachen Le-Mans-Sieger von Audi entwickeln ihre Hybrid-Sportwagen in Deutschland. Auch die Wiege der brandneuen Toyota TS050 Hybrid steht in Deutschland, und zwar in Köln-Marsdorf und macht die Toyota-Renner damit zu Lokalmatadoren. Und noch einen Neuzugang wird es im Starterfeld geben, dem am Nürburgring die Sympathie vieler Fans sicher sein wird: Ford steigt mit dem Modell GT in die WEC ein und möchte in der Klasse LM GTE-Pro für Furore sorgen.

Wenn die knapp 20 Le-Mans-Prototypen der Klassen LMP1 und LMP2 gefolgt von der wilden Meute der GT-Sportwagen auf dem Nürburgring die Start-Ziel-Gerade herunterdonnern, wird es das Publikum nicht auf den Sitzen halten: Die spektakuläre PS-Show begeisterte bereits bei der Premiere im vergangenen Jahr bei Bilderbuchwetter eine große Kulisse von 62.000 Zuschauern. 2016 schickt Weltmeister Porsche zwei 919 Hybrid ins Rennen, um die Fahrer- und Markenweltmeisterschaft zu verteidigen. Die Fahrertrios der beiden Boliden werden von Weltmeister Timo Bernhardt (#1) und dem Franzosen Romain Dumas (#2) angeführt. Audi wird mit zwei R18 mit Hybridtechnologie antreten, bei deren Fahrerbesetzungen bereits der Schweizer Marcel Fässler (#7) und der Brasilianer Lucas Di Grassi (#8) feststehen. Ehrgeizige Pläne hat außerdem Toyota. Für den TS050 Hybrid wurden Chassis, Motor und Hybridsystem grundlegend überarbeitet. So soll nicht nur der Griff nach dem lange ersehnten Sieg bei den 24 Stunden von Le Mans (17./18. Juni) möglich werden. Auch in der WEC sollen die beiden Boliden mit der Startnummer 5 und 6 ein Wörtchen mitreden und nach 2014 erneut den Weltmeistertitel einfahren. Antony Davidson (GBR / #5) und Stéphane Sarrazin (FRA / #6) stehen dazu als erste Fahrer in der vorläufigen Starterliste der Saison.

Eigenentwicklungen bringen die beiden Privatteams in der LMP1 an den Start: Das österreichische ByKolles Racing Team schickt einen CLM P1/01-AER ins Rennen, Rebellion Racing aus der Schweiz tritt mit zwei Rebellion R-One-AER an. Beide Rennställe vertrauen auf Dunlop-Reifen. Damit wird in der bislang von Michelin dominierten LMP1 ein Wettbewerb der Reifenhersteller eröffnet, der für noch mehr Spannung sorgen dürfte. In der LMP2 treten außerdem neun weitere Teams an, die allesamt auf Nissan-Motoren setzen und für heiße Action im Sportwagenfeld sorgen.

Jean Todt, Präsident des Automobil-Weltverbandes FIA, zeigte sich anlässlich der Präsentation der Teilnehmerliste begeistert: „Die WEC verspricht, auch 2016 wieder ein Highlight im internationalen Motorsportkalender zu werden. In jedem ihrer ersten vier Jahren hat die Meisterschaft an Popularität und Qualität gewonnen. Im vergangenen Jahr erlebten wir die Rückkehr von Porsche an die Spitze des Sportwagen-Rennsports – ein Triumph, der sicherlich Porsche selbst und auch die Konkurrenten anspornen wird. Nach dem spannenden Kampf im vergangen Jahr haben wir in diesem Jahr neue Fahrzeuge in allen Klassen, das Bekenntnis namhafter Hersteller zur Serie und einige der besten Fahrer weltweit. Die FIA WEC 2016 wird das höchste Niveau aller Zeiten im Langstreckensport präsentieren.“
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