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2015-09-20 10:02:52 - ks
WEC: Erneuter Manthey-Doppelsieg in der GTE-Pro

In der GTE-Pro-Klasse feierte das Porsche Team Manthey den zweiten Doppelsieg in Folge
Mit einem Doppelsieg auf dem Circuit of the Americas in Austin ist das Porsche Team Manthey in die zweite Saisonhälfte der Sportwagen-Weltmeisterschaft WEC (World Endurance Championship) gestartet. Auf dem Formel-1-Kurs vor den Toren der texanischen Metropole gewannen Richard Lietz (Österreich) und Michael Christensen (Dänemark), die zuletzt schon auf dem Nürburgring erfolgreich waren, mit dem 470 PS starken Porsche 911 RSR die stark besetzte Klasse GTE-Pro.

Der Erfolgsrenner aus Weissach mit dem charakteristischen Heckmotor basiert auf der Sportwagenikone 911 und setzt seit seiner Rennpremiere 2013 vor allem in den energieeffizienten Bereichen Leichtbau und Aerodynamik neue Maßstäbe. Im zweiten 911 RSR kamen die Franzosen Frédéric Makowiecki und Patrick Pilet hinter ihren Teamkollegen als Zweite ins Ziel und machten damit für das Porsche Team Manthey den nach dem Nürburgring zweiten Doppelsieg der Saison perfekt.

Das Sechsstundenrennen auf dem 5,513 Kilometer langen Grand-Prix-Kurs, einem spektakulären Kurvenband mit erheblichen Höhenunterschieden und schnellen Passagen, wurde am Samstag erst um 17.00 Uhr gestartet. Trotzdem herrschten noch hochsommerliche Temperaturen von bis zu 35 Grad. Für die Porsche-Piloten war diese zusätzliche Belastung kein Problem. Nach drei Runden setzte sich Frédéric Makowiecki im 911 RSR mit der Startnummer 92 an die Spitze des GT-Feldes, während sich sein Teamkollege Patrick Pilet noch von den Strapazen des in der Mittagshitze ausgetragenen Rennens der United SportsCar Championship erholte, in dem er für das Team Porsche North America im Einsatz war. Richard Lietz, der mit dem Erfolg am Nürburgring die Führung im World Endurance Cup für GT-Piloten übernommen hatte, heftete sich als Startfahrer im zweiten 911 RSR (Startnummer 91) ans Heck seines führenden Teamkollegen.

Die Doppelführung der 911 RSR prägte den Rennverlauf in der Klasse GTE-Pro. Sie hatte über die gesamte Sechsstundendistanz Bestand, nur die Reihenfolge änderte sich mehrmals. Die überzeugende und zuverlässige Performance des Elfers, der in der nordamerikanischen United SportsCar Championship in dieser Saison schon vier Rennen hintereinander gewonnen hat, war neben der fehlerfreien Leistung der Fahrer und der Boxencrews auch einer perfekten Rennstrategie des Porsche Team Manthey zu verdanken.

Mit seinem Sieg baute Richard Lietz seinen Vorsprung im World Endurance Cup für GT-Piloten weiter aus. In der Teamwertung übernahm das Porsche Team Manthey die Führung. Bei den Herstellern liegt Porsche bei drei noch ausstehenden Rennen in Fuji/Japan, Shanghai/China und Manama/Bahrain auf dem zweiten Platz.

In der Klasse GTE-Am belegte Earl Bamber (Neuseeland) im 911 RSR von Abu Dhabi Proton Racing zusammen mit Christian Ried (Schönebürg) und Khaled Al Qubaisi (Abu Dhabi) nach einer starken Aufholjagd den zweiten Platz. Für das Porsche-Kundenteam ist es das bislang beste Saisonergebnis. Auch Earl Bamber, mit dem Porsche 919 Hybrid im Juni Sieger des 24-Stunden-Klassikers in Le Mans, war zuvor schon im Rennen der United SportsCar Championship im Einsatz.

Rennergebnis

Klasse GTE-Pro
1. Lietz/Christensen (A/DK), Porsche 911 RSR, 162 Runden
2. Pilet/Makowiecki (F/F), Porsche 911 RSR, 162
3. Rigon/Calado (I/GB), Ferrari F458 Italia, 162
4. MacDowall/Stanaway/Rees (GB/NZ/BRA), Aston Martin, 161
5. Sörensen/Nygaard (DK/DK), Aston Martin, 160
6. Turner/Adam (GB/GB), Aston Martin, 160
7. Bruni/Vilander (I/SF), Ferrari F458 Italia, 160

Klasse GTE-Am
1. Bertolini/Shaytar/Basov (I/RUS/RUS), Ferrari F458 Italia, 159 Runden
2. Ried/Bamber/Al Qubaisi (D/NZ/UAE), Porsche 911 RSR, 159
3. Perrodo/Collard/Aguas (F/F/P), Ferrari F458 Italia, 158
4. Dempsey/Long/Seefried (USA/USA/D), Porsche 911 RSR, 158
5. Dalla Lana/Lamy/Lauda (CDN/P/A), Aston Martin, 158
6. Castellacci/Goethe/Hall (I/D/GB), Aston Martin, 158
7. Roda/Ruberti/Poulsen (I/I/DK), Chevrolet Corvette, 171

Punktestände GTE-Pro nach 5 von 8 Rennen
World Endurance Cup für GT-Hersteller
1. Ferrari, 187 Punkte
2. Porsche, 185
3. Aston Martin, 129

World Endurance Cup für GT-Fahrer
1. Richard Lietz, Porsche, 98 Punkte
2. Davide Rigon, James Calado, Ferrari, 87
3. Michael Christensen, Porsche, 80
4. Gianmaria Bruni, Toni Vilander, Ferrari, 68,5
5. Alex MacDowall, Fernando Rees,Richie Stanaway, Aston Martin, 62
6. Alexey Basov, Andrea Bertolini, Victor Shaytar, Ferrari, 62
7. Frédéric Makowiecki, Porsche, 60

FIA Endurance Trophy für GTE-Pro-Teams
1. Porsche Team Manthey, #91 Porsche, 107 Punkte
2. AF Corse, #71 Ferrari, 101
3. AF Corse, #51 Ferrari, 86
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