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2015-08-31 20:36:17 - ks
WEC: Doppelsieg für den Porsche 919 Hybrid

Die Porsche-Piloten feierten ausgiebig ihren Dopelsieg
Das Porsche Team eroberte mit dem Porsche 919 Hybrid auf dem Nürburgring vor großer Kulisse einen Doppelsieg beim vierten Lauf zur FIA Langstrecken-Weltmeisterschaft WEC. Das Trio Timo Bernhard (DE), Brendon Hartley (NZ) und Mark Webber (AUS) erkämpfte sich den Sieg im Sechsstundenrennen bei Temperaturen von über 30 Grad. Hinter ihnen kam das Schwesterauto von Romain Dumas (FR), Neel Jani (CH) und Marc Lieb (DE) ins Ziel. 62.000 Zuschauer am gesamten Wochenende sorgten für eine großartige Kulisse bei der Deutschland-Premiere der WEC.

Nach dem Debütsieg des Porsche 919 Hybrid beim letztjährigen Saisonfinale in Brasilien und dem Doppelsieg von Le Mans 2015 ist dies der dritte große Erfolg für das junge Team und die zukunftsweisende Hybridtechnologie des Prototypen. Für die Fahrermannschaft mit dem ehemaligen Formel-1-Piloten Mark Webber ist es der lang ersehnte erste WEC-Triumph. Porsche baut mit der Traumbilanz vom Sonntag seine Führung in der Herstellerwertung der Weltmeisterschaft auf 33 Punkte gegenüber Audi bzw. 95 Zähler gegenüber Toyota aus.

Auf dem nur 5,137 Kilometer langen und kurvenreichen Nürburgring war das Rennen mit den unterschiedlich schnellen Klassen ein Krimi aus Überhol- und Überrundungsmanövern. Auch der zweite Platz des von der Poleposition gestarteten Porsche von Dumas/Jani/Lieb war extrem hart erkämpft. In der ersten Rennhälfte wurde die Crew durch drei lange Stop-and-Go-Strafen, verursacht durch einen technischen Defekt, ihrer Führung beraubt. Während das Team an beiden Autos bei ansonsten jedem Tankstopp auch den Fahrer wechselte, fuhr Neel Jani bei seiner Aufholjagd von Platz sechs zweieinhalb Tankfüllungen leer und blieb 76 Runden lang im Auto. Auf sein Konto geht auch die schnellste Rennrunde in 1.37,955 Minuten.

So lief das Rennen für die Startnummer 17:

Bernhard nimmt das Rennen von Startplatz zwei hinter dem Schwesterauto auf. Bei einer Neutralisationsphase nach neun Runden verliert er wegen zu überrundender Fahrzeuge zwischen ihm und dem Führenden rund zehn Sekunden. Wenig später stört eine Beschädigung an der Front die Aerodynamik. Der erste Boxenstopp wird vorgezogen. Nach 24 Runden übergibt Bernhard an Webber, der mit einer neuen Haube weiterfährt.

Zwischenzeitlich bis auf Platz sechs zurückgefallen, überholt Webber in der 40. Runde den Audi Nr. 7 und liegt wieder an zweiter Stelle hinter dem führenden Porsche Nr. 18. Nach 56 Runden übergibt Webber an Hartley, der zur 64. Runde die Führung übernimmt, während die Nummer 18 zur Stop-and-Go-Strafe an der Box steht. Nach 89 Umläufen übernimmt Bernhard das führende Auto, um es nach 123 Runden an derselben Position liegend an Webber weiterzureichen. Während einer weiteren Neutralisationsphase steigt Hartley nach 144 Runden wieder ins Cockpit. Zur Schlussphase übergibt er nach 175 Runden an Webber.

So lief das Rennen für die Startnummer 18:

Startfahrer Neel Jani verteidigt die Poleposition gegen das Schwesterauto. Nach 31 Runden übergibt er mit über einer Minute Vorsprung an Marc Lieb, der nach 54 Runden die erste von letztlich drei Stop-and-Go-Strafen absitzen muss, die zunächst fünf Sekunden beträgt. Bei der Rückkehr auf die Strecke setzt er sich gegen Webber im Schwesterauto durch. Nach 63 Runden übernimmt Dumas, der an zweiter Stelle weiterfährt. Nach 78 bzw. 82 Runden muss Dumas die nächsten Stop-and-Go-Strafen antreten – einmal 30 und einmal 60 Sekunden. Grund war jedes Mal ein fehlerhaft arbeitender Sensor und daraus resultierend ein höherer Benzinverbrauch, als das Reglement erlaubt.

Nach 96 Runden übernimmt Jani wieder das Steuer. Das Auto liegt jetzt an vierter Position, und der Schweizer beginnt einen Doppelstint. Nach 129 Runden bekommt er Benzin und Reifen. Als nach 144 Runden die nächste Neutralisationsphase beginnt, verlängert sich seine Fahrzeit erneut, weil das Auto nur betankt wird. Nachdem Jani zuvor den Audi mit der Nummer 8 auf der Strecke niedergerungen hat, ist er Dritter. Ab Runde 167 liefert er sich einen aufregenden Kampf mit beiden Audis. Nach 172 Runden steigt Jani aus – das Auto liegt an dritter Position. Lieb übernimmt für die letzten 45 Minuten und verbessert sich noch auf den zweiten Platz.

Sechsstundenrennen Nürburgring (DE), Rennergebnis:

1. Bernhard/Hartley/Webber (D/NZ/AUS), Porsche 919 Hybrid, 203 Runden
2. Dumas/Jani/Lieb (F/CH/D), Porsche 919 Hybrid, – 1 Runden
3. Fässler/Lotterer/Tréluyer (CH/D/F), Audi R18 e-tron quattro, – 1 Runden
4. Di Grassi/Duval/Jarvis (BRA/F/GB), Audi R18 e-tron quattro, – 1 Runden
5. Davidson/Buemi/Nakajima (GB/CH/J), Toyota TS040 Hybrid, – 3 Runden
4 Runden 6. Wurz/Sarrazin/Conway (A/F/GB), Toyota TS040 Hybrid, –

FIA Langstrecken-Weltmeisterschaft WEC, Stand nach 4 von 8 Läufen, Fahrer:
1. Lotterer/Tréluyer/Fässler (D/F/CH), Audi, 95
2. Bernhard/Hartley/Webber (D/NZ/AUS), Porsche 78
3. Dumas/Jani/Lieb (F/CH/D), Porsche, 76
4. Tandy (GB), Porsche & Oreca, 66
5. Bamber/Hülkenberg (NZ/D), Porsche, 58
6. Di Grassi/Duval/Jarvis (BRA/F/GB), Audi, 52

Hersteller:
1. Porsche, 184
2. Audi, 151
3. Toyota, 89
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