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2014-08-03 11:46:09 - ks
VLN: Fritzsche/Fritzsche/Wolter wieder Tabellenführer

Jürgen und Heinz-Otto Fritzsche sowie Thorsten Wolter holten die maximal möglichen 32 Punkte
• Die Laufsieger übernehmen auch die Tabellenführung im Opel Astra OPC Cup
• Der amtierende Meister Mario Merten holt nach Pech im letzten Rennen Platz zwei
• Die Top-Teams liegen in der Cup-Wertung nahe beieinander

Die Altmeister sind wieder zurück auf der Erfolgsspur: Eindrucksvoll holten sich Jürgen und Heinz-Otto Fritzsche (beide Hückeswagen) sowie Thorsten Wolter (Berlin) den Laufsieg und die Tabellenführung beim Start in die zweite Saisonhälfte der VLN Langstreckenmeisterschaft Nürburgring. Das erfahrene Trio war nicht nur das schnellste Team im Opel Astra OPC Cup, sondern absolvierte im Cup-Astra von Lubner Event & Motorsport die schnellsten Rundenzeiten sowohl im Zeittraining als auch im Rennen.

Mit der maximal pro Rennwochenende zu erreichenden Punktzahl von 32 Zählern katapultierten sich Fritzsche/Fritzsche/Wolter nach sechs von zehn Rennen an die Tabellenspitze. „Das war nach unserem verkorksten Rennen vor vier Wochen, als wir mit Treibstoffmangel zu kämpfen hatten, die richtige Antwort“, freute sich Wolter und Heinz-Otto Fritzsche ergänzte: „Unser Astra lief wie immer absolut perfekt – für das Team und uns Fahrer ist der Sieg der verdiente Lohn unserer Arbeit.“

Hinter dem Lubner-Trio belegten Mario Merten (Kelberg) und Jürgen Nett (Mayen) Platz zwei in der Cup-Wertung. Auch hier war das Top-Ergebnis ein positives Zeichen nach dem Pech beim letzten Rennen. Nett verunfallte beim fünften Lauf bereits im Zeittraining und so musste das Duo tatenlos zusehen, wie die Mitstreiter punkteten. „Jürgen hatte heute den Unfall noch in den Knochen und ist nicht absolut am Limit gefahren“, gestand Teamchef Michael Bonk. „Wir haben uns langsam herangetastet und vor diesem Hintergrund geht Platz zwei in Ordnung. Beim 6h-Rennen in drei Wochen greifen wir dann wieder voll an.“

Über Platz drei freute sich Willy Hüppi (Schweiz), der das Rennen zusammen mit dem erfahrenen Nordschleifenspezialisten Alexander Schula (Hattersheim) bestritt. Die beiden Fahrer büßten über die Renndistanz rund vier Minuten auf die Spitze ein – ein gutes Ergebnis für den ambitionierten Amateurrennfahrer Hüppi. „Das Rennen hat mir sehr viel gebracht“, war sich der, sichtlich von den heißen Temperaturen am Nürburgring gezeichnete, Eidgenosse sicher. „Von Alexander kann ich eine Menge lernen. Wir haben gleich mehrfach das Setup geändert – gefühlt bin ich an diesem Wochenende drei komplett unterschiedliche Autos gefahren.“ Schula erklärte: „Für das Rennen haben wir schlussendlich ein Setup gefunden, dass über die Distanz die Reifen besser geschont hat. Wir konnten so zu Beginn als auch am Ende eines Stints gute Rundenzeiten fahren.“

Mit Platz sieben verteidigten „Sugar Mountain“ (Bad Lippspringe) und Uwe Wächtler (Zwickau) den zweiten Rang in der Cup-Wertung. Das Team Düchting Motorsport ist damit nach sechs Veranstaltungen eines von zwei Teams, das bei jedem Rennen die Zielflagge sah. Dies gelang auch Axel Jahn (Heusweiler), Marcel Hartl (Fellbach) und Thomas Schulte (Vorderweidenthal) im Schwesterauto der neuen Tabellenführer von Lubner Event & Motorsport. In der Gesamtwertung rangiert das Fahrzeug mit der Startnummer 343 jetzt auf Position fünf.

Den Sieg in der Klasse Cup 1 sicherten sich zum dritten Mal in Folge TV-Moderator Tim Schick (München) und Hannu Luostarinen (Adenau). Der Finne sammelte mit drei Klassensiegen, einem zweiten und zwei fünften Plätzen in der im Schnitt mit 15 Fahrzeugen stark besetzten Cup-Klasse ordentlich Punkte für die Fahrerwertung der VLN Langstreckenmeisterschaft Nürburgring und liegt aktuell auf dem vierten Rang von insgesamt 545 Fahrern.

In drei Wochen steht mit dem Opel 6h ADAC Ruhr-Pokal-Rennen der Saisonhöhepunkt der VLN Langstreckenmeisterschaft Nürburgring auf dem Programm. Am 23. August sind die Cup-Piloten nicht nur im Rennen aktiv, sondern auch beim OPC Ring Drive – einem Autokorso mit sportlichen OPC-Modellen. Zudem wird das ehemaliges DTM-Fahrzeug von Heinz-Harald Frentzen am Nürburgring zu sehen sein.
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