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2001-04-26 15:08:52 - ots
F1: "Im Kampf der Farben hat Ferrari die Nase vorn!"

Rot steht für Dominanz
Nach seinem Triumph in Imola brachte BMW-Williams-Pilot Ralf Schumacher nach langer Zeit wieder neue Farbe in das Siegerkarussell der Formel 1. Nachdem Rot und Silber die letzten 22 Rennen dominierten, triumphierte in Italien der weißblaue Formel 1-Bolide von BMW-Williams. Im Spiel der Farben hat laut Farbenpsychologin Dr. Anna Schoch allerdings Ferrari "die Nase vorn". Vor dem Großen Preis von Spanien in Barcelona (27. bis 29. April, Premiere World überträgt an allen drei Tagen live) erklärt die Münchner Psychologin in einem Premiere World-Interview: "Rot ist die dominanteste Farbe überhaupt. Für ein Formel 1-Auto ist diese Farbe deshalb die beste Wahl, die man treffen kann."
"Auch Mercedes hat mit seinem Silberpfeil farbenpsychologisch eine gute Wahl getroffen", analysiert Dr. Schoch die Farbgebung der Formel 1-Boliden weiter. "Man assoziiert mit dieser Farbe oft etwas Geschossartiges. Darüber hinaus symbolisiert silber Schnelligkeit und Dynamik." Lediglich BMW-Williams schnitt bei der Farbanalyse nicht so gut ab. "Die Farbkombination weißblau ist dagegen für ein Rennauto eigentlich untauglich", meint die Psychologin. BMW-Motorsport-Chef Gerhard Berger dürfte angesichts der jüngsten Erfolge der bayerischen Automarke diese Analyse wenig stören.
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