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2001-04-23 16:56:05 - ks
F3: Diefenbacher – eine Klasse für sich

(c) ts photo
Frank Diefenbacher scheint momentan unschlagbar
Besser geht es nicht: Schnellster im freien Training, zwei Pole-positions, zwei Siege, jeweils die schnellste Rennrunde und den Rundenrekord dazu – Frank Diefenbacher fuhr beim Saisonauftakt der Int. Deutschen Formel-3-Meisterschaft in einer anderen Klasse. Nach seinem souveränen Sieg im Samstagrennen steigerte der 19-Jährige seine Dominanz im Sonntaglauf nochmals. Mit unglaublichen 13,741 Sekunden Vorsprung kam der Pforzheimer im Dallara 3/01 Opel-Spiess nach 31 Runden ins Ziel. "Ich hatte ein fantastisches Auto, dies war mir vor dem Start schon bewusst. Dass es jedoch so gut laufen würde, hätte ich nicht gedacht. Jetzt blicke ich hoffnungsvoll auf den Rest der Saison", strahlte der Pforzheimer. Diefenbacher geriet nach einem guten Start aus der Pole-position nie unter Druck seiner 27 Konkurrenten. Mit jeder Runde baute er seinen Vorsprung um rund eine halbe Sekunde aus. Seine schnellste Zeit von 58,472 Sekunden entspricht einem Durchschnittstempo von 162,415 und bedeutet einen neuen Formel-3-Rundenrekord auf dem 2,638 Kilometer langen Hockenheimring.
Nachdem sich Tony Schmidt bereits beim Start durch einen abgewürgten Motor aus dem Kreis der Sieganwärter ausgeschlossen hatte, kam Stefan Mücke auf den zweiten Platz. Der Berliner schob sich durch einen optimalen Start auf diese Position, die er ohne große Mühe behaupten konnte. Lediglich im letzten Renndrittel kämpfte der 19-Jährige im Dallara 3/01 Opel-Spiess mit abbauenden Reifen. Den dritten Platz konnte Toshihiro Kaneishi behaupten. Der Japaner musste sich im Dallara 3/00 Opel-Spiess vor allem in den letzten Runden heftig gegen Pierre Kaffer zur Wehr setzen. Kaffer konnte seine vierjährige Formel-3-Erfahrung allerdings nicht nutzen, um noch den begehrten dritten Platz zu erreichen: "Die Rundenzeiten liegen derart eng zusammen, dass man keine Chance hat, sich in eine Angriffsposition zu bringen. Ich bin jedoch mit dem vierten Platz nicht unzufrieden, es folgen noch weitere 18 Rennen in dieser Saison."
Auf dem fünften Platz landete der Brasilianer Joao Paulo de Oliveira vor Markus Winkelhock, der sein zweites Formel-3-Rennen auf Platz sechs beenden konnte. Diesen hatte Gary Paffet bis zur elften Runde inne. Dann flog der Brite in der Sachskurve in die Reifenstapel. Paffett, der im Samstagrennen noch den hervorragenden zweiten Platz belegt hatte, war neben die Ideallinie geraten und konnte so seinen Dallara 3/01 Renault-Sodemo nicht mehr kontrollieren. Auch für Bernhard Auinger endete das Rennen vorzeitig. Schon in der ersten Runde wurde der Österreicher im Zweikampf mit Markus Winkelhock in der Nordkurve neben die Piste gedrängt, um schließlich in der 15. Runde, auf Platz neun liegend, mit einem Elektronikdefekt auszurollen. Nach dem guten Ergebnis mit dem dritten Platz durch Tony Schmidt im Samstagrennen, folgte am Sonntag der Totalausfall für das Team GM Motorsport: Hannes Lachinger wurde schon beim Start mit defektem Auto weggeschoben, Philip Giebler fiel nach der ersten Runde aus und Tony Schmidt rutschte nach einem Crash mit Marc Caldonazzi von der Strecke. Nicolas Stelandre wurde nicht zum Start zugelassen, da man nach dem Training Unregelmäßigkeiten bei der Spritprobe des Belgiers festgestellt hatte.


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