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2013-09-19 20:31:51 - ks
VLN: Glück und Pech bei WTM

Die Nummer 60 mußte früh wegen eines defekten Sensors abgestellt werden
Regenchaos am Nürburgring. Beim siebten Rennen der VLN Langstreckenmeisterschaft, dem 36. RCM DMV Grenzlandrennen, sorgte das Wetter für ein spannungsgeladenes Rennen. Der Wechsel von Regen und einer abtrocknenden Strecke forderte von den Teams eine Menge Improvisationstalent sowie zahlreiche Reifenwechsel. Das Wochenspiegel Team Manthey (WTM-Racing) sah bei diesen schwierigen Verhältnissen wieder die Zielflagge. Platz zwei in der Klasse SP7 und Rang elf im Gesamtklassement waren nicht die Wunschergebnisse, aber dennoch zufrieden stellend. Georg Weiss: „Bei diesen äußeren Bedingungen kann viel passieren, deshalb sind wir über die Zielankunft glücklich. Den Klassensieg haben wir knapp verpasst, aber wir liegen in der VLN-Wertung immer noch aussichtsreich auf Rang drei.“

Im Training, das wegen Nebels mit 40-minütiger Verspätung begann, landete der Wochenspiegel-Porsche 997 GT3 RSR von Georg Weiss, Michael Jacobs und Oliver Kainz auf Startplatz sieben. Auf regennasser Piste gelang Kainz zum Schluss noch eine gute Runde: „Die Bedingungen waren nicht einfach, zumal es noch eine lange Ölspur gab. Deshalb war das Ergebnis in Ordnung.“

Bis zum Start hatte der Regen aufgehört, doch war die Strecke noch stellenweise nass. Deshalb startete Kainz auf Regenreifen. Keine optimale Entscheidung, denn die Ideallinie trocknete schnell ab, sodass ein Wechsel auf Trockenreifen notwendig wurde. Nach der dritten Runde kam der Wochenspiegel-Pilot zum Reifenwechsel rein, doch schon einen Umlauf später setzte wieder Regen ein. Kainz erwartete nur einen Schauer und blieb mit den Slicks weiter draußen. Das war ein Fehler, denn die weitere Runde auf den falschen Reifen kostete viel Zeit. WTM-Racing fiel bis auf Platz 50 in der Gesamtwertung und Rang fünf in der Klasse SP7 zurück.

Anschließend brachte Kainz den Wochenspiegel-Porsche mit einer starken Aufholjagd bis in die Top 10 und an die Spitze der Klasse zurück. Jacobs konnte die Position auf trockener Strecke sogar noch weiter ausbauen. Dann aber regnete es erneut und das Feld zog sich wieder zusammen. WTM-Racing lag in der Klasse noch knapp vorn, als der letzte Wechsel anstand. Bei wieder stärker einsetzendem Regen ging Weiss mit Regenreifen auf die Strecke. Doch die optimale Reifenwahl nutzte dem Team nichts für die letzten Runden. Denn aus Sicherheitsgründen wurde das Rennen vorzeitig abgebrochen. So verlor WTM-Racing den fast sicheren Klassensieg um knapp fünf Sekunden durch den letzten Boxenstopp. Weiss: „Das war Pech. Ich hatte den Konkurrenten auf der Strecke schon wieder eingeholt und wäre locker vor ihm geblieben. Das vorzeitige Ende hat uns heute nicht geholfen.“

Erstmals in dieser Saison kam auch der altgediente Wochenspiegel-Porsche 997 GT3 MR zum Einsatz. Weiss: „Wir wollten endlich einmal einen Vergleichstest auf der Strecke fahren.“ Nach Rang zwölf im Training kann das Auto nach der dritten Runde in die Box. Ein defekter Sensor machte eine Weiterfahrt unmöglich.
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