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2013-08-24 18:23:05 - ks
Adam Cup: Eine Lehrstunde für die jungen Wilden

Gegen Markus Fahrner und Michael Wenzel war bei der ADAC Rallye Deutschland kein kraut gewachsen
• Fahrner gewinnt den Lauf zum ADAC Opel Rallye Cup bei der Rallye Deutschland.
• Griebel und Kreim auf dem Podest, viel Pech für Niegel auf der Schlussprüfung.
• Die „Königs-Prüfung“ wirbelt das Klassement nochmals ordentlich durcheinander.

Markus Fahrner und Michael Wenzel haben in den letzten Wertungsprüfungen nichts mehr anbrennen lassen und letztlich überlegen den Lauf zum ADAC Opel Rallye Cup im Rahmen der ADAC Rallye Deutschland gewonnen. Mit zwei weiteren Bestzeiten in den Wertungsprüfungen 9 und 11 hielten sie ihre Verfolger souverän auf Distanz.
Und mehr noch: In der abschließenden Prüfung „Arena Panzerplatte“, mit 41 kniffligen Kilometern die „Königs-WP“ des deutschen WM-Laufs, brannten Fahrner/Wenzel erneut ein wahres Feuerwerk ab und distanzierten die Nächstschnellsten, Dominik Dinkel und Josefine Beinke, um 51 Sekunden!

„So eine kleine Genugtuung ist es schon, wenn man den jungen Wilden, die einem sonst das Leben so schwer machen, bei so einer selektiven Rallye ein Schnippchen schlagen kann. Das ist einfach eine andere Welt hier“, strahlte Fahrner. „Wir haben in WP10 extra ein bisschen Tempo rausgenommen, um die Reifen für die Panzerplatte zu schonen. Und dann sind wir sauber und ohne Risiko durchgefahren.“ Der Schwabe entschied acht der elf Wertungsprüfungen für sich und baute mit dem dritten Saisonsieg die Führung in der Gesamtwertung des ADAC Opel Rallye Cups weiter aus.

Marijan Griebel und Alex Rath, die schon am Freitagabend 46 sec Rückstand aufgewiesen hatten, lagen am Ende 1:58 min hinter Fahrner zurück, freuten sich aber dennoch über den fünften Podestplatz in der fünften Saisonrallye. „Es war klar, dass ich Markus aus eigener Kraft nicht mehr erwischen kann. Nach hinten hatte ich zwei Minuten Luft. Also hätte es keinen Sinn gemacht, in den letzten drei Prüfungen etwas Dummes zu riskieren. Mir geht es vor allem um den Gewinn der Junior-Wertung. Und da liegen wir weiter auf Kurs“, erklärte der 24-jährige Schützling der ADAC Stiftung Sport, der sich als einziger Pilot neben Fahrner WP-Bestzeiten – drei an der Zahl – auf die Fahnen schreiben durfte.

Wie kaum anders zu erwarten, sorgte vor allem die Panzerplatten-Prüfung noch für einigen Wirbel im Feld der 22 in den Schlusstag gestarteten Opel ADAM Cup. Die ganz großen Pechvögel der letzten WP waren Florian Niegel und Thomas Fuchs, die ihren fast sicher geglaubten Podestplatz wegen eines Schadens an der Kraftübertragung ihres Adam noch an die Youngster Fabian Kreim und Marvin Engel abgeben mussten. Vierte wurden Dinkel/ Beinke, die ein Plattfuß schon am Vortag ihrer Podestchancen beraubt hatte.

Zwei weitere Ausfälle betrafen Marcel Wendt/Kay Papenfuß, die auf Gesamtrang 9 liegend ein Rad verloren, sowie Felix Griebel und Anna Carina Föhner, die in WP9 eine Mauer touchierten. Niklas Stötefalke/Thomas Hanak fielen nach einem Einschlag in einen Graben noch von ihrem starken siebten auf den 13. Rang zurück. Timo Broda/Heinke Möhrpahl, die ihren ADAM schon am Freitag in den Mosel-Weinbergen einmal auf die Seite gelegt hatten und trotzdem als Fünfte in den Schlusstag gegangen waren, büßten mehr als vier Minuten durch einen Reifenschaden ein und mussten sich am Ende mit Gesamtrang 9 begnügen. Fabian Ennser und Peter Spannbauer hielten sich in Schlagdistanz zu den Top-5, als ein Plattfuß in WP8 alle Träume zerstörte. Weitere drei Minuten Zeitverlust auf der Panzerplatte (abgescherte Antriebswelle) warfen das Duo sogar noch aus den Top-10.

Dafür gab es auch Profiteure. Mit einer tadellosen Darbietung über die gesamte Rallye feierten Sebastian von Gartzen und Hans Peter Loth einen glänzenden fünften Platz, die mit Abstand beste Saisonplatzierung des Sohnes von Rundstrecken-Ass Jürgen von Gartzen. Nicht minder beeindruckend die Fahrt von Leo Wolf und Dennis Zenz, die mit Rang 6 auf der Panzerplatte in der Gesamtabrechnung noch einen Satz von der elften auf die sechste Position machten. Und die Leidgeprüften Christian Allkofer/Kathi Götzenberger sowie Simon Lund Larsen/Jens Christian Anker revanchierten sich für ihr Pech in den vorhergegangenen Prüfungen mit den starken Rängen 3 und 4 in der Königs-WP.

Das „Abenteuer WM-Lauf“ ist damit erfolgreich beendet. Bereits in zwei Wochen kehrt für die ADAM-Teams bei der Rallye Ostsee gewissermaßen wieder der Rallye-Alltag ein.

ADAC Rallye Deutschland (22.-24.08.2013)
Endstand nach 10 Wertungsprüfungen (231,75 Kilometer)

ADAC OPEL Rallye Cup

Pos. Pilot / Co-Pilot Junior-Wertung Zeit
1. Markus Fahrner, Winnenden / Michael Wenzel, Mehlingen 2:43:24,2 Stunden.
2. Marijan Griebel, Hahnweiler / Alexander Rath, Trier 1. Junior 2:45:22,4 Stunden.
3. Fabian Kreim, Fränkisch-Crumbach / Marvin Engel, Fränkisch-Crumbach 2. Junior 2:48:26,5 Stunden.
4. Dominik Dinkel, Rossach / Josefine C. Beinke, Bünde 3. Junior 2:50:08,1 Stunden.
5. Sebastian von Gartzen, Wehrheim / Hans-Peter Loth, Frankfurt 4. Junior 2:51:58,4 Stunden.
6. Leo Wolf, Regensburg / Dennis Zenz, Klausen 5. Junior 2:52:04,7 Stunden.
7. Timo Broda, Hamburg / Heinke Möhrpahl, Börnsen 6. Junior 2:52:53,2 Stunden.
8. Simon Lund Larsen, Nykobing Falster / Jens-Christian Anker, DK 7. Junior 2:53:46,2 Stunden.
9. Benjamin Krusch, Feldatal / Meike Maulitz, Braach 8. Junior 2:53:54,8 Stunden.
10. Philipp Reich, Schongau / Sigi Schrankl, Obing 9. Junior 2:54:50,3 Stunden.
11. Fabian Ennser, Passau / Peter Spannbauer, Tiefenbach 10. Junior 2:55:50,1 Stunden.
12. Niklas Stötefalke, Bad Oeynhausen / Thomas Hanak, Schlitz 11. Junior 2:56:06,5 Stunden.
13. Jörg Broschart, Schiffweiler / Marcel Piro, Nalbach 12. Junior 2:56:35,8 Stunden.
14. Sönke Glöde, Stadtallendorf / Uwe Kunze, Kreischa 13. Junior 2:58:59,4 Stunden.
15. 15. Christian Allkofer, Pentling / Kathrin Götzenberger, Neufahrn i. NB 14. Junior 3:00:45,4 Stunden.
16. Melanie Schulz, Drackenstein / Katharina Wüstenhagen, Rielasingen 15. Junior 3:01:47,2 Stunden.
17. Marcel Becher, Vechelde/Sier / Peter Sebralla, Lahstedt 16. Junior 3:02:37,9 Stunden.
18. 18. Thomas Reiter, Kaufbeuren / Johannes Reiter, Kaufbeuren 3:13:38,1 Stunden.


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