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2011-11-12 13:46:04 - ju
RKA: Favoritensterben auf WP2

Ein Betonrohr stoppte die Fahrt von Oliver Rohde/Jan Wolff im Posche 924 Carrera GT
Sonnenschein und trockene Pisten: Dieses gab es noch nicht oft in den 40 Jahren ADAC Rallye Köln-Ahrweiler. Petrus meinte es wirklich gut, als die 85 Teams über die Startrampe zur zweiten Etappe in Mayschoss rollten. Auch der Mercedes 450 SLC von Eric Karlsson war wieder mit von der Partie, nachdem es am Vorabend in der Auftaktprüfung ein Motorproblem gab und das nicht Beenden der WP mit der Maximalzeit geahndet wurde.

An der Spitze ging es in WP zwei im wahrsten Sinne des Wortes rund. Christoph Schleimer, als Zweiter gestartet, krachte mit dem Vauxhall Astra GTE in der letzten Kurve vorm Ziel breitseits gegen eine Mauer und musste aufgeben. Nur Dreiviertel der Prüfung schaffte Oliver Rohde, der mit seinem Porsche 924 Carrera GT gegen ein Betonrohr rutschte und das Fahrzeug vor allem „von unten“ stark beschädigte. Obwohl alle vier Räder blockierten, konnte der Bolide Dank der Hilfe tatkräftiger Zuschauer, die in weiser Voraussicht auch ein Abschleppseil dabei hatten, aus der Schusslinie gezogen werden.

Fünf Minuten zuvor war Walter Gromöller an gleicher Stelle mit seinem Opel Ascona 400 von der Piste abgekommen. Einige Weinstöcke bremsten allerdings die Geschwindigkeit, so dass Gromöller wenige Zentimeter vor dem Betonrohr zum Stehen kam. Die Weinreben fehlten Rohde als Bremsassistent, so daß der Porsche mit einigem Schwung gegen das Betonhindernis prallte.

Georg Berlandy kam mit seinem Opel Ascona A auch hier bestens zurecht und markierte die zweite Bestzeit in Folge. Rainer Hermann (Opel Ascona 400) war Zweitschnellster vor den beiden Ford Escort RS2000 von Paul Jerlitschka und Erwin Doctor.
Weitere Informationen: www.r-k-a.de
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