Rallye K-AW: Ausschreibung und Nennungsformular online
Dieses Jahr erstmals gesamtsiegberechtigt: Der Opel Manta 400
Vorbereitungen laufen auf Hochtouren
Großes Interesse aus dem In- und Ausland
In knapp drei Monaten ist es soweit: Am 12. November startet die 33. Auflage der ADAC Rallye Köln-Ahrweiler. Dreh- und Angelpunkt der populärsten historischen Rallye Deutschlands ist wie gewohnt das Gebiet zwischen Mayschoss und dem Nürburgring. „Wir freuen uns, zum 17. Mal in Folge Gast in Mayschoss sein zu dürfen“, sagt Organisationsleiter Hans-Werner Hilger. „Alles wird seinen bekannten Weg gehen. Und das Interesse ist riesengroß, wir haben schon viele Anfragen aus dem In- und Ausland.“
Röhrl/Heger siegten 1994
Seit 1994 wird die „RKA“ als Youngtimer-Veranstaltung von der Scuderia Augustusburg Brühl e. V. im ADAC ausgeschrieben. Damals siegten kein geringerer als der zweifache Weltmeister Walter Röhrl und Beifahrer Karl-Heinz Heger in einem Ford Escort MkI Twin-Cam. Eine Erfolgsgeschichte wurde geboren, die Popularität stieg von Jahr zu Jahr und heute zählt die „Köln-Ahrweiler“ zu den wichtigsten historischen Veranstaltungen in Mitteleuropa.
Stolz ist Rallye-Leiter Klaus von Barby auf einen ganz besonderen Aspekt: „In Deutschland hat nur der WRC-Lauf mehr verschiedene Wertungsprüfungskilometer. Wir haben hierdurch einen großen logistischen und personellen Aufwand, der sich aber lohnt. Denn die Zufriedenheit der Teilnehmer und Zuschauer ist für uns der beste Beweis.“
Ausschreibung online
„An unserem Erfolgskonzept haben wir nur Feintuning vorgenommen“, betont Hans-Werner Hilger. „Die Gruppen- und Klasseneinteilung ist nahezu unverändert. Neu ist, daß jetzt auch die Fahrzeuge unserer Wertungsgruppen sieben und acht gesamtsiegberechtigt sind. Die Zeit war einfach reif. Als wir 1993 als Youngtimer-Rallye anfingen, waren die jüngsten Autos von 1981 gerade einmal 12 Jahre jung. Aus heutiger Sicht ist ein 1988er immerhin schon 22 Jahre alt.“
Um den Gold-Cup kämpfen somit nur noch die Teams aus der Wertungsgruppe neun. „Hier sind neben Gruppe H-Boliden nun auch Gruppe F-Fahrzeuge bis Baujahr 1988 startberechtigt. Wichtig ist uns hierbei vor allem, daß diese Fahrzeuge dem Geist einer Youngtimer-Veranstaltung entsprechen. Sequentielle Getriebe wollen wir zum Beispiel nicht sehen“, sagt Hilger.
Sportliche Höhepunkte rund um den Nürburgring
Zu den Wertungsprüfungen hält sich der Rallyeleiter natürlich noch bedeckt. „Kein Abfahren und kein Training stehen bei uns an oberster Stelle zum Schutz der Anwohner“, sagt von Barby und fügt hinzu: „An dieser Stelle bereits an ganz dickes Dankeschön an alle Städte und Gemeinden für die hervorragende Zusammenarbeit.“
Fest steht allerdings, daß es sowohl am Freitagabend als auch im Verlauf des Samstages mehrere WPs rund um den Nürburgring geben wird. Eine Runde Nordschleife gegen den Uhrzeigersinn darf natürlich auch nicht fehlen. „Wir haben die eine oder andere Überraschung dabei – versprochen“, so von Barby. Zuschauerunterlagen inklusive detailiertem Kartenmaterial wird es an den bekannten Stellen in Mayschoss, auf der Kalenborner Höhe und am Nürburgring geben.