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RCN: Vater und Sohn Steinhaus verlieren Sieg in Auslaufrunde

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Zweiter RCN-Gesamtsieg für Harry Ley, dieses Mal mit Ed Nicelife |
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| Nach elf Jahren Durststrecke wieder Gesamtsieg für Harry Ley
Unverhofft kommt oft: beim vierten Rennen zur Rundstrecken-Challenge auf der Nürburgring-Nordschleife freuten sich „Ed Nicelife“ und Harry Ley über ihren ersten gemeinsamen Gesamtsieg am Steuer der Chevrolet Corvette C6. „Natürlich haben wir vom Pech der anderen profitiert, aber mit 7.33 Minuten haben wir auch die schnellste Rundenzeit gedreht“, sagte Ley, der zuletzt vor elf Jahren beim RCN-Saisonauftakt mit einem Porsche Carrera Gesamtsieger wurde. Mit 37 Sekunden Rückstand belegten Victor Smolski/Karl-Heinz Teichmann im Porsche 911 GT4 Rang zwei.
Von den großen Favoriten erwischte es bereits in der dritten von 15 Runden Spitzenreiter Matthias Unger, der mit dem BMW M3 E36 im Klostertal von der Strecke abkam. Glück im Unglück hatte im fünften Umlauf Gerald Schalk, der dem mächtig zerstörten Alzen-Porsche unverletzt entstieg. „Bei der Anfahrt zum Schwalbenschwanz touchierte Dr. Michael Albertz am Steuer des GMC-VW Golf mein Heck“, schilderte Schalk. „Ich verlor die Kontrolle über das Fahrzeug, krachte in die Leitplanken und auch noch mit dem Mini Cooper von Peter Ruholt zusammen. Der arme Mini-Fahrer tut mir leid, der konnte überhaupt nichts dafür.“
Dirk und Niklas Steinhaus übernahmen ab der dritten Runde das Zepter. Zu Beginn der letzten Runde hatte das Vater-Sohn-Duo 1.35 Minuten Vorsprung auf die Corvette, als Niklas mit dem BMW M3 GT im Adenauer-Forst stehen blieb. „Ich hatte immer weniger Leistung, ich vermutete Benzinmangel oder Dampfblasenbildung“, sagte der 22jährige. „Um größere Schäden zu vermeiden, habe ich dann lieber alles ausgeschaltet. So dicht waren wir noch nie am Gesamtsieg.“ Im Nachhinein stellte sich heraus, daß ein defekter Temperaturfühler dafür sorgte, daß der Motor ins Notprogramm geschaltet hatte. Ein Neustart hätte vermutlich gereicht, um die Fahrt fortzusetzen.
Halbzeitmeister sind Ulrich Kabel/Markus Schaufuss (BMW 320iS), die dieses Mal hinter Ludger Henrich/Jürgen Schulten (Opel Astra) in der Gruppe H bis 2000 ccm zweite wurden. Erster Verfolger ist Mini-Pilot Friedhelm Erlebach Dank drei Siegen und einem zweiten Rang bei den Special-Turbos bis 1600 ccm. Schalk/Alzen führen weiter im Gesamtsieger-Cup, AS-Oepen in der Teamwertung und Ford Puma-Pilot Jens Rötter bei den Junioren.
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