VLN: Schirra-Juniorteam verpasste knapp den Klassensieg
Friedrich von Bohlen flog bereits im Training mit der No. 412 am Flugplatz ab
Beim fünften Rennen der Langstreckenmeisterschaft auf dem Nürburgring, dem 50. ADAC Reinoldus-Langstreckenrennen, trat Schirra Motoring - in dieser Saison unterstützt von Alpecin, dem bekannten Haarpflegemittel des Kosmetik- und Pharmazie-Unternehmens Dr. Wolff aus Bielefeld - mit vier Fahrzeugen an. Die zwei speziell für die Langstrecke entwickelten MINIs (Startnummern 411 und 412) fuhren Friedrich von Bohlen/Markus Oestreich (Startnummer 411) und Friedrich von Bohlen/Harald Grohs sowie der Sport Auto-Redakteur Christian Gebhardt (412) in der Klasse SP2T. Die Junioren Swenja Heuer/Andre Kursim (406) und Moritz Oestreich/Henning (410) gingen mit den zwei MINI Challenge-Autos an den Start.
Für den MINI 412 war der Renntag bereits nach dem Training beendet. Friedrich von Bohlen musste den Wagen nach einem Unfall bei hoher Geschwindigkeit abstellen. Der MINI war bis zum Rennen nicht mehr zu reparieren. Der MINI 411 fuhr mit 9.10,964 Minuten überlegen Klassenbestzeit und stand damit in der Startgruppe vorn.
Im Rennen übernahm Startfahrer Oestreich im MINI 411 direkt die Spitzenposition in der Klasse. An-schließend baute das Fahrzeug von Schirra Motoring die Führung immer weiter aus und arbeitete sich auch in der Gesamtwertung nach vorn. Nach der siebten Runde lag der MINI bereits in Reichweite der Top 30, als er am Streckenrand ausrollte. Ein Sensorkabel war durchgeschmort.
Friedrich von Bohlen (Heidelberg)
„Die Bedingungen im Training waren optimal, war dann aber doch etwas zu optimistisch unterwegs.“
Markus Oestreich (Petersberg)
„Schade, der MINI lief im Rennen tadellos. Eine Topplatzierung wäre sicherlich möglich gewesen.“
Dagegen konnte das Juniorteam wieder überzeugen. Im Training fuhren die Teams, Oestreich/Schirra (410) und Heuer/Kursim (406), auf die Plätze vier und zwei in der Klasse. Im Rennen setzten die Junioren ihre starke Vorstellung fort. Oestreich/Schirra kämpften bis zum vorzeitigen Rennende – der Lauf wurde knapp 20 Minuten vor Schluss wegen einsetzenden Regens abgebrochen – um den Klassensieg. Im Ziel fehlten dem Duo lediglich vier Sekunden auf die Klassensieger. Im Gesamtklas-sement reichte es zu Platz 76 unter mehr als 150 Startern. Heuer/Kursim belegten Platz vier in der Klasse.
Henning Schirra (Überherrn)
„Wenn das Rennen über die volle Distanz gegangen wäre, hätten wir sicherlich noch eine gute Chance auf den Klassensieg gehabt.“
Swenja Heuer (Diepholz)
„Ein problemloses Rennen. Wir sind mit den Fortschritten sehr zufrieden.“