Nach Motorproblemen mußte der Bonk-Porsche abgestellt werden.
Beim fünften Rennen der Saison 2010 erwischte das Münsteraner Bonk-motorsport-Team eine glatte Pechsträhne. Bei enorm heißen Wetterbedingungen in der Eifel mussten Mario Merten/Wolf Silvester bereits im Training am Samstag ihren Bonk-BMW Z4 in der Box abstellen. Eine schwer zugängliche defekte Ölleitung sorgte für unerwünschten Ölverlust. Auch mit dem LUK-Porsche 997 GT3 konnten Arvid Steinberg/Peter Bonk/Michael Bonk nicht lange am Renngeschehen teilnehmen. Ein defekter Wasserschlauch machte einen aufwendigen Boxenstopp notwendig. Für lichte Momente sorgte der Bonk-BMW 320si mit Axel Burghardt/Andreas Möntmann. Sie siegten in ihrer Klasse sehr souverän. Und auch mit dem Bonk-BMW 318i erreichte das Bonk-Team einen respektablen 4.Platz.
Für das Bonk-motorsport-Team waren am Samstag am Start:
Bonk-Porsche 997 GT3 (St-Nr.: 200). Ein Sieg hätte es werden sollen. Aber ein einfacher Defekt sorgte für einen Ausfall. Der Luk-Porsche schaffte in der Klasse SP6 nur ca. 7 Runden im Rennen. An aussichtsreicher 2.Postion liegend, musste der Porsche unplanmässig wegen Wasserverlust in die Box zurückkehren. Das Austauschen eines gerissenen Wasserschlauchs war schnell gemacht. Aber die Entlüftungsprozedur des Zuffenhausener Renners erforderte einige Minuten. Und bereits wenige Runden später zeigte die Temperaturanzeige eine Überhitzung an, die auf weitere Luft im Wassersystem schließen ließ. An dem Punkt entschied Teamchef Michael Bonk das Rennen aufzugeben, da der Rückstand auf die Spitze schon zu diesem frühen Zeitpunkt viele Minuten betrug. Eine unmögliche Sache, daraus noch in Richtung Podiumsplatzierung zu gelangen.
BMW Z4-Coupé. Der Bonk-BMW Z4 Coupé (St-Nr.: 310) Auch hier war Bonk-motorsport mit Siegchancen in der Klasse SP3 gestartet. Aber Mario Merten/Wolf Silvester blieben an diesem heißen Wochenende ohne Glück. Ihr schneller Bayern-Renner erlitt schon im Training vor dem Rennen einen zwar einfachen aber sehr weitreichenden Defekt. Eine schwer zugängliche Ölleitung hatte einen Riß bekommen, und der Motor wurde nicht mehr mit genügend Schmierstoff versorgt. „Wir mussten aus Vorsicht den weiteren Einsatz aufgeben, da ein Motorschaden zu befürchten war,“ erklärte Teamchef Michael Bonk nach dem Rennen. Die betroffene Ölleitung konnte vor Ort nicht getauscht werden, da Sie eine Spezialanfertigung war. Von Ersatz war da am Nürburgring keine Spur. Auch beim Z4-Coupé blieb dem Team nichts anderes übrig, als den Rennwagen in der Box stehen zu lassen. Damit haben Merten/Silvester ihr erstes von 2 Streichergebnissen in dieser Saison eingefahren.
Der BMW 320si (St-Nr.:580) Einen weiteren Klassensieg erreichte in der Klasse V3 der Bonk-BMW. Axel Burghardt/Andreas Möntmann stellten unter Beweis, dass Sie auch zu Zweit siegfähig sind. Und besonderes Lob gebührt den beiden Piloten in Anbetracht der hohen Temperaturen. Bei sommerlichen Aussentemperaturen blieben die beiden Fahrer cool, und siegten mit deutlichem Vorsprung. Damit sicherten sich Burghardt/Möntmann mittlerweile 3 Klassensiege in der Saison 2010 und sind das Maß der Dinge in der Klasse V3. Die von Teamchef Michael Bonk eingebrachten Fahrwerks- und Motor-Abstimmungen führten am vergangenen Wochenende zu den schnellsten Rundenzeiten der Saison. Der V3 BMW schaffte mit 10.27 Minuten seine eigene Saison-Bestzeit auf der Nordschleife. Eine optimale Voraussetzung auch für die nächsten 5 Rennen. Der 320si ist bestens präpariert.
Der Bonk-BMW 318iS (St-Nr.: 600) in der Klasse V2; Mit einem ordentlichen 4.Platz erreichte Joe Kramer mit neuem Beifahrer Wolfgang Garbrock ein gutes Resultat am vergangenen Wochenende. Garbrock ist bereits in früheren Jahren schon ein Pilot im Bonk-Team gewesen. Seinen ersten Einsatz in diesem Jahr im Bonk-BMW 318i verlief gut. Nur hatten beide Piloten mit der Hitze zu kämpfen und Joe Kramer hatte seine Mühe, die Konzentration in seinem Turn zu behalten. Der Bonk-318-er lief solide wie ein Schweizer Uhrwerk. Bei der Zieldurchfahrt fehlten 5 Sekunden zu einer Podiumsplatzierung. Dennoch waren beide Piloten zufrieden, auf Platz 4 angekommen zu sein.