Fünfter im Porsche-Cup und Gesamt-16.: der race&event-Porsche von Geulen/Koslowski
Siebter Klassensieg für das BMW Z4 M-Coupé, bestes Ergebnis mit Rang fünf für den Porsche GT3 Cup: Für das Radevormwalder Team race&event hätte es beim fünften Saisonrennen zur Langstreckenmeisterschaft Nürburgring kaum besser laufen können. Bei hochsommerlichen Temperaturen behielten alle vier Piloten kühlen Kopf und ruhige Hand. „Kompliment an alle Beteiligten: Die Autos waren einmal mehr top vorbereitet und vor unseren Fahrern kann ich nur den Hut ziehen“, sagte Teammanager Martin Mohr nach dem Rennen. „Well done!“
Doppelstarter Koslowski
Schwerstarbeit verrichtete Doppelstarter Christoph Koslowski. Der 41jährige übernahm den Mittelstint im Porsche und brachte schließlich den BMW ins Ziel. "Die Umstellung vom 911er zum BMW war schon eine Herausforderung, anders können Fahrzeugkonzepte wohl nicht sein“, sagte der Wuppertaler. „So brauchte ich ein paar Kurven, um mich wieder im BMW wohl zu fühlen. Mit der Hitze hatte ich insofern zu kämpfen, da wir vergessen hatten, im Porsche die Wasserpumpe für die Kühlweste anzustellen.“
Trinkschlauch weg
Am Volant des BMW hatte Koslowski dann Pech mit dem Trinkschlauch. „Dieser ist vom Helm abgegangen, so daß ich nichts mehr zu Trinken hatte. Zwischen den beiden Stints blieben mir nur 20 Minuten Pause, mit so wenig Erholung bin ich dann im BMW ohne Trinken halbwegs verdurstet. Leider konnte ich im BMW nicht an die Topzeiten anknüpfen, immer wieder verhinderten Gelbphasen und Verkehr eine freie Runde, insgesamt wären wir aber auch mit permanenten Zeiten um die 08.50 auch nicht weiter nach vorne gekommen."
Dunlop überragend
Stephan Rösler (Lichtenfels) hatte die Pole-Zeit bei den Specials bis 3500 ccm (SP6) herausgefahren und auch als erster Pilot am Volant des BMW Platz genommen. „Es hat super Spaß gemacht, denn die Dunlop Reifen waren von der ersten bis zur letzten Runde gleichbleibend gut, so dass ich mit konstant schnellen Zeiten zwischenzeitlich bis auf den sechsten Gesamtplatz vorkämpfen konnte“, sagte Rösler. „Das Auto war echt klasse und ich muss nochmal sagen: bei der Hitze war der Gripp der Dunlops echt überragend.“
Genug Vorsprung
Der Wuppertaler Heinz Schmersal übernahm nach neun Runden das Steuer. „In den ersten beiden Umläufen hatte ich viel Verkehr, danach konnte ich mich bei Rundenzeiten knapp über neun Minuten einpendeln. Ich hätte auch noch schneller fahren können, doch wir hatten genug Vorsprung.“ Der 64jährige war froh über das Tragen der Kühlweste, denn für ihn sei es eines der härtesten Rennen gewesen. „Ich bin stolz auf das heutige Team-Ergebnis. Und ich freue mich sehr für Ecki, der immer besser und stärker wird!“
Mehr Schub
In der Tat kommt Eckhard Geulen mit dem Porsche GT3 Cup immer besser zurecht. Der Bonner leistete als Start- und Schlußfahrer auch die Löwenarbeit im Cockpit des Zuffenhauseners. Am Ende kam das Duo Geulen/Koslowski auf einen beachtlichen fünften Rang bei elf Startern in der Cup-Klasse. „Der Tag begann schon gut, denn Dank der neuen Auspuffanlage haben wir jetzt noch mehr Schub“, freute sich Geulen nach dem Training.
Harte Arbeit
Im Rennen ging es dann richtig vorwärts: "Von Startplatz 37 aus konnte ich einen Konkurrenten nach dem anderen kassieren und dann das Auto auf Platz 21 liegend an Chris übergeben, der uns weitere Plätze nach vorne arbeitete. Zielankunft auf einem unglaublichen Platz 16 im Gesamtklassement nach meinem zweiten Stint war der Lohn für harte und konstante Arbeit in dieser Hitzeschlacht."