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Eifelrennen: Sieg für Wolfgang Pohl im Kremer-Porsche

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Sieger Wolfgang Pohl wählte Regenreifen von Start bis Ziel |
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| Beim sportlichen Highlight des ADAC Eifelrennens konnte der Vorjahreszweite den Sieg holen: Wolfgang Pohl fuhr im Porsche 911 RSR den versammelten Konkurrenten davon und siegte schließlich mit einem souveränen Vorsprung von 3:08.1 Minuten vor dem unter Pseudonym startenden Pedro Sanchez (Porsche Carrera RSR). „Das ist für mich als Amateur etwas ganz Besonderes, das Eifelrennen gewonnen zu haben“,strahlte der Bielefelder anschließend. „Nun reihe ich mich auf der großen Tafel der Sieger in eine unglaublich prominente Reihe von Vorgängern ein.“
Den besten Start erwischte allerdings der Teamkollege des späteren Gewinners: Vorjahressieger Daniel Schrey ging im Porsche 911 RS zunächst in Führung, konnte dies aber nicht in den Triumph umsetzen: Bei wechselhafter Witterung entwickelte sich ein Reifenpoker, bei dem viele Piloten teilweise mehrfach zwischen Regenreifen und Slicks wechselten. „Mit den Regenreifen kam ich überhaupt nicht zurecht“, seufzte Schrey, „ich konnte mit ihnen einfach keinen Grip aufbauen.“ So blieb ihm schließlich nur übrig, sich in der Verfolgergruppe einzureihen, während der von Beginn an auf Regenreifen fahrende Pohl seinen Vorsprung kontinuierlich ausbaute.
Grosses Pech hatte Ullrich Rossaro, der im Porsche 944 Turbo, einem ehemaligen Fahrzeug aus dem gleichnamigen Markenpokal Ende der 1980er Jahre, lange Zeit auf dem dritten Gesamtrang lag. Zwei Runden vor Schluß gab es einen Überschlag im Bereich Tiergarten, wobei der Porsche völlig zerstört wurde. Mit involviert war auch der Audi 50 vom Dietmar Simon. Rossaro blieb um Glück unverletzt.
Die einzigen Piloten mit Chancen, die Porsche-Dominanz zu durchbrechen, hatten Pech: Luke Bullit/Klaus Graf lagen im BMW M1 in Schlagdistanz zur Spitze, als das Duo nach einem Ausrutscher weit zurückfiel. Auch Jens Schäfer konnte in seiner Renault Alpine A110 die Pace mitgehen, musste dann aber vor Beginn der letzten Runde zum Nachtanken die Box anlaufen und wurde noch als Vierter gewertet. 6,1 Sekunden dahinter folgten die Brüder Peter und Jürgen Schumann im BMW 635 CSi.
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