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2010-06-19 22:19:15 - ks
Eifelrennen: Stimmungsvoller Start

Auch die ganz Kleinen hatten ihren Spaß am Eröffnungstag des Eifelrennens
Trotz waschechten Eifelwetters startete das ADAC Eifelrennen am Freitag mit einem vollen Programm in seine 69. Auflage. Beim traditionsreichsten deutschen Rundstreckenrennen, bei dem sich alljährlich die Klassik-Szene trifft, waren es diesmal die „kleinsten“ Fahrzeuge des Events, die das Programm eröffneten: Monoposti aus Formel Junior und Formel 3 aus den 60er Jahren gingen in den Morgenstunden zu Revivalrunden auf die legendäre Nordschleife. Was folgte, war eine spektakuläre Abfolge von Rennen und Revival-Fahrten mit Rennwagen aus acht Jahrzehnten.

Insbesondere die Sportwagenklassen sind dabei bestens besetzt: Gruppe C, CanAm und Interserie – die Liste der ehemaligen Top-Championate, die beim ADAC Eifelrennen vertreten sind, bildet das Who-is-Who des Sportprototypengeschichte. Im Fahrerlager sind es die italienischen Sportwagen-Legenden im 120 Meter langen Ausstellungszelt sowie die Schau der historischen und aktuellen Supersportwagen von Veranstaltungs partner Mercedes-Benz, die das Thema aufgreifen.

Den sportlichen Höhepunkt beim ADAC Eifelrennen bildet das 300 km lange Rennen für historische Tourenwagen und GTs, das der gesamten Veranstaltung den Namen verleiht: Hier stand am Freitagvormittag das erste Qualifying an, bei dem sich insbesondere die Porsche-Teams im prall gefüllten Feld in Szene setzen konnten: Wolfgang Pohl holte im Kremer-Porsche 911 RSR in 9:52.272 Minuten die vorläufige Pole Position vor dem Team der Nordschleifen-Spezialisten Stefan Oberdörster / Andreas Gülden (Porsche 911 RS 3.0) sowie dem Sieger des Vorjahresrennens, Daniel Schrey (Porsche 911 RSR).

Nachdem am ersten Veranstaltungstag noch einzelne Lücken im Starterfeld existierten, wird das entscheidende Qualifying des mit über 200 angemeldeten Fahrzeugen restlos ausgebuchten Rennens am Samstagmittag (11:30 – 12:30 Uhr) freigegeben. Das eigentliche Eifelrennen über 300 km startet am Sonntag um 10:30 Uhr.

Organisatoren mit dem Auftakt zufrieden

Der reibungslose Auftakt und die fantastischen Fahrzeuge, die bereits am Freitag zu sehen waren, sorgten beim ausrichtenden ADAC Nordrhein für zufriedene Gesichter. „In fast allen Rennen und Gleichmäßigkeitsprüfungen finden sich an diesem Wochenende historisch einmalige Modelle“, freut sich Rennleiter Walter Hornung. „Bei dieser Veranstaltung bieten wir eine unglaubliche Fülle von Fahrzeugen, die vom Vorkriegssportwagen bis zu Formel-1-Boliden der 80er reicht.“


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