Die beiden Gruppe C-Rennen gehören zu den Höhepunkten des Wochenendes
Das traditionsreichste Rundstreckenrennen Deutschlands lockt auch in diesem Jahr wahre Heerscharen von Oldtimern an den Nürburgring: Über 1.000 Starter werden für die 16 Rennen, Revivalfahrten und Gleichmäßigkeitsprüfungen beim 69. ADAC Eifelrennen vom 18. bis 20. Juni erwartet. Unter ihnen sind legendäre Modelle, wie das Siegerfahrzeug des ersten Eifelrennens, mit dem der Ring im Jahr 1927 eröffnet wurde: Rudolf Caracciola fuhr damals im Kompressor-Mercedes zum Sieg in der stärksten Sportwagen-Klasse. Sportwagen und Supersportwagen bilden in diesem Jahr den roten Faden des Events und machen den Ring für ein Wochen ende zum rasanten Museum.
Besucher des Eifelrennens stehen vor der Qual der Wahl. Denn an den drei Veranstaltungstagen sind Nordschleife und Grand-Prix-Kurs praktisch durchgehend von Rennfahrzeugen bevölkert. Häufig werden beide Streckenvarianten sogar unabhängig voneinander genutzt, so dass jeder Besucher sich sein eigenes Programm zusammenstellen kann. Nahezu aus allen Epochen des Rennwagenbaus gehen Fahrzeuge an den Start. Die Auswahl reicht vom Mercedes Simplex aus dem Jahr 1902 bis zu den Startern der BOSS GP mit ihren Formel-1-, Indycar- und Champcarmodellen vom Beginn der 90er Jahre. In sportlicher Hinsicht werden die Rennen der CanAm- und Gruppe-C-Sportwagen auf dem Grand-Prix-Kurs sowie das 300 km lange Eifelrennen für Tourenwagen und GTs am Sonntagmittag den Höhepunkt bilden.
Doch auch im Fahrerlager gibt es Vieles zu entdecken: Entlang eines breiten Boulevards, der sich von den Vorkriegs modellen im historischen Paddock bis zum Club-Festival in der Mercedes-Arena zieht, reihen sich automobile Kostbarkeiten aneinander. Highlights sind etwa das 120 Meter lange Legenden zelt im Grand-Prix-Fahrerlager, das der italienischen Sportwagentradition und dem 100-jährigen Jubiläum von Alfa Romeo gewidmet ist. Auch der eigens abgesteckte Paddock von Veranstaltungspartner Mercedes-Benz, in dem die Stuttgarter Supersport wagen aus acht Jahrzehnten von bestens bekannten Piloten präsentieren lassen, wird einer der Zuschauermagnete sein.