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VLN: Dritter Sieg im vierten Rennen für Weiland Racing

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Forbes/Riemer siegten erneut in der Porsche Cup-Klasse |
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| Rodney Forbes schon drittbester Pilot in der Tabelle
„Seit ich bei Weiland bin, sitze ich viel mehr rum“, diese „Beschwerde“ eines Mechanikers ist nicht negativ gemeint, im Gegenteil, „die Autos sind einfach immer so gut vorbereitet, dass wir an der Strecke nur den normalen Service machen müssen.“ Um die Haltbarkeit an den Porsche 997 GT3 Cup muss sich im Team also keiner Sorgen machen. Und um Erfolge offensichtlich auch nicht. Denn beim vierten Lauf in der VLN Langstreckenmeisterschaft auf dem Nürburgring gab es für Weiland-Racing.de den dritten Klassensieg.
Rodney Forbes und Kai Riemer waren an diesem Wochenende trotz Regenchaos in der letzten halben Stunde einfach nicht zu schlagen. Im Flying-Horse-Porsche dominierten sie die Cup-Klasse nach Belieben. Im Training noch um 0,483 Sekunden von einem Manthey Porsche geschlagen, war das Rennen eine einzige Demonstrationsfahrt der Stärke des Weiland-Autos. Die beiden ließen sich auch von einem kleinen Ölleck nicht stören, dass für eine ununterbrochene Rauchfahne und eine verdreckte Heckschürze am Cup-Porsche sorgte.
Am Tempo änderte das aber nichts. Neben dem bereits erwähnten Manthey Porsche war nur das Duo Riemer/Forbes in der Lage, Zeiten unter 8:40 Minuten auf der Nordschleife zu fahren und das konstant. Erst in der letzten halben Stunde sollte es noch einmal spannend werden. Plötzlich zog im Bereich der Boxengasse nasskalter Nebel auf und von der Strecke wurde Regen gemeldet. Sicherheitshalber ließ sich Riemer am Steuer des Flying-Horse-Porsche Regenreifen geben. Doch der Niederschlag hielt sich in Grenzen, weshalb der erfahrene Nordschleifenfahrer nur eine Runde später zurückwechselte um dann nach einen weiteren Umlauf und einem Wolkenbruch Tribut zu zollen und wieder auf Regenpneus umzusteigen.
„Glücklicherweise hat unsere Konkurrenz das genauso gemacht, weshalb wir kaum Zeit eingebüßt haben“, Teamchef Matthias Weiland konnte aufatmen, als er auf dem Zeitenmonitor die Startnummer 652 weiterhin an der Spitze sah.
Er selbst nahm im Highsociety-Porsche Platz und wechselte sich mit Weiland-Neuling Oleksiy Kikireshko aus der Ukraine ab. „Mir war klar, dass wir nicht um den Klassensieg mitkämpfen würden, aber Oleksiy hat seine Sache wirklich gut gemacht und sofort schnelle Rundenzeiten auf die Nordschleife gelegt“, lobte Weiland. Am Ende landete das Duo auf Rang fünf in der Klasse, weil der Ukrainer im Regenchaos die Nerven behielt und das Auto sicher ins Ziel brachte.
Mit den Gesamtplätzen acht und dreizehn erreichte Weiland-Racing.de sogar ein besseres Ergebnis, als erwartet. Und außerdem wird der Kampf um die Tabellenführung schon jetzt spannend. Denn mit der dritthöchsten Punktzahl von 37,62 Zählern rangiert Rodney Forbes nur knapp hinter Platz eins. Rechnet man schon heute mit den beiden Streichergebnissen, fehlen dem Australier läppische 0,07 Punkte zur Führung.
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