Zweiter Saisonsieg für einen Mini von Schirra Motoring
Beim vierten Rennen der Langstreckenmeisterschaft auf dem Nürburgring, der 51. ADAC Adenauer Rundstrecken-Trophy, kamen alle vier gestarteten MINIs von Schirra Motoring ins Ziel. Der schnellste MINI, einer der beiden speziell für die Langstrecke entwickelten Autos, gewann souverän die Klasse SP2T. Den MINI mit der Startnummer 412 fuhren Friedrich von Bohlen, Martin Gass und Harald Grohs.
Die 411 steuerten wie gewohnt Friedrich von Bohlen und Markus Oestreich. Die Junioren Swenja Heuer/Andre Kursim (406) und Moritz Oestreich/Henning Schirra (410) gingen wieder mit den zwei MINI Challenge-Autos an den Start.
Im Training zeigte das Team von Schirra Motoring das große Potenzial der Fahrzeuge. Der MINI (411) von Bohlen/Oestreich fuhr mit 9.14,503 Minuten erneut überlegen Klassenbestzeit und stand auch in der Startgruppe vorn. Die 412 mit von Bohlen/Gass/Grohs folgte dicht auf Klassenrang zwei.
Im Rennen übernahmen die beiden von Alpecin, dem bekannten Haarpflegemittel des Kosmetik- und Pharmazie-Unternehmens Dr. Wolff aus Bielefeld, unterstützten MINIs sofort die Spitze in der Klasse und bauten anschließend die Führung weiter aus. Während die 412 die Renndistanz von vier Stunden ohne Probleme zurücklegte, rollte die 411 nach zwei Stunden mit einer defekten Antriebswelle aus. Die Reparatur kostete gut 30 Minuten. Trotzdem reichte es im Ziel noch zu Platz vier in der Klasse. Die 411 belegte als Klassensieger in der Gesamtwertung den beachtlichen 25. Rang.
Friedrich von Bohlen (Heidelberg)
„Wir haben wieder das Potenzial der MINIs gezeigt. Leider hat es nicht zum Doppelsieg gereicht.“
Markus Oestreich (Petersberg)
„Schade, dass die Antriebswelle gebrochen ist, aber zum Glück hat das andere Auto gewonnen.“
Harald Grohs (Essen)
„Das Auto lief heute von der ersten bis zur letzten Minute perfekt.“
Martin Gass (Kössing)
„Ich bin zufrieden. Zum Einstand gab es direkt einen Klassensieg.“
Auch das Juniorteam präsentierte sich wieder in guter Form. Im Training fuhren Heuer/Kursim (406) und Oestreich/Schirra (410) gute Zeiten und belegten in der Klasse die Startplätze vier und acht. Im Rennen hatten beide Mannschaften Pech. Insgesamt drei Reifenschäden warfen die Teams weit zu-rück. Im Ziel lag die 406 knapp vor der 410 auf Platz sechs der Klasse. Dennoch hatte das Duo Heuer/Kursim in der 406 einen besonderen Grund zur Freude. Erstmals gelang es einem Junior-Auto im Rennen die 10-Minuten-Grenze zu durchbrechen (9.57,787 Minuten).