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2010-06-13 03:28:05 - ks
Le Mans: Porsche nach 8 Stunden in Schlagdistanz zur Spitze

Corvette gegen Ferrari und Porsche lautet das Duell in der GT2
Die Porsche-Kundenteams können nach dem ersten Drittel des 24-Stunden-Rennens eine positive Bilanz ziehen: Die 450 PS starken Porsche 911 GT3 RSR laufen zuverlässig ohne technische Probleme. Lediglich einer der insgesamt sechs Porsche im Feld musste nach einem Unfall vorzeitig die Segel streichen. Die fünf verbliebenen Elfer demonstrieren geschlossen die Zuverlässigkeit des GT-Renners aus Weissach.

Als Drittplatzierte halten die Werksfahrer Marc Lieb (Ludwigsburg), Richard Lietz (Österreich) und Wolf Henzler (Nürtingen) im 911 GT3 RSR des Felbermayr-Teams Anschluss an die Spitze der GT2-Klasse. Problemlos verlief auch der Auftakt für die französische Crew IMSA Performance Matmut. Die beiden Werksfahrer Patrick Pilet (Frankreich) und Patrick Long (USA) sowie Raymond Narac (Frankreich) lagen bei Einbruch der Dunkelheit auf einem guten fünften Platz. Und auch das Trio im Elfer des Teams BMS Suderia Italia verzeichnete ein ordentliches erstes Renndrittel. Die drei Le-Mans-Debütanten Marco Holzer (Bobingen), Richard Westbrook (Großbritannien) und Timo Scheider (Lahnstein) lagen nach acht Rennstunden auf Platz acht.

„Unser Auto läuft bisher völlig problemlos“, konstatierte Marc Lieb. „Und alle drei Fahrer haben ihre ersten Stints fehlerfrei erledigt. Aber das ist schwerer getan als gesagt. Man muss unheimlich aufpassen, um nicht in einen Unfall mit einem der schnelleren Prototypen verwickelt zu werden. Nur einmal hatten wir beim Boxenstopp ein kleines Problem mit einem Schlagschrauber, der nicht richtig funktioniert hat.“

Auch Patrick Pilet zog zufrieden Bilanz. „Wir haben einen sehr guten Rhythmus gefunden“, sagte der Franzose. „Patrick Long ist mit einem Einzelstint ins Rennen gestartet, um zu sehen, ob wir mit den Reifen weitere 14 Runden fahren können. Danach haben wir auf Doppelstints umgeschaltet, die problemlos funktionieren. Das Auto liegt super. Die Duelle mit den anderen GT2-Konkurrenten machen großen Spaß und wir sind guter Dinge.“

Für das amerikanische Team Flying Lizard Motorsport war das Rennen dagegen nach nur fünf Stunden zu Ende. Jörg Bergmeister (Langenfeld) und die US-Amerikaner Darren Law und Seth Neiman mussten zusammenpacken, nachdem Law den Elfer bei einem Ausrutscher ins Kiesbett irreparabel beschädigt hatte.
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