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2010-06-08 21:48:13 - ks
Eifelrennen: Traumsportwagen aus über 100 Jahren am Nürburgring

Beim Eifelrennen schlägt das Herz eines jeden Oldtimer-Fans höher
Beim ADAC Eifelrennen vom 18. bis 20. Juni stehen in diesem Jahr die Traumsportwagen im Mittelpunkt des Geschehens: Vom Mercedes-Benz Simplex (Baujahr 1902) über die großvolumigen Rennsport-Boliden der 30er und Straßensportwagen der 50er bis hin zu ausgewählten Prunkstücken unserer Tage reicht die Palette, die sich auf der Rennstrecke und im Fahrerlager präsentiert. Im 120 Meter langen Legendenzelt widmet sich eine Sonderausstellung dem 100-jährigen Jubiläum von Alfa Romeo sowie den weiteren legendären italienischen Sportwagen-Marken. Im Rahmen eines „Elefantenrennens“ treten am Samstagabend Mercedes-Kompressor-modelle und Bentley-Rennwagen an, die in den 30er Jahren das Sportwagen-Geschehen auf Europas Rennstrecken prägten. Ein eigens abgestecktes Mercedes-Benz-Paddock im Grand-Prix-Fahrerlager wird mit einmaligen Raritäten aus demStuttgarter Werksmuseum bestückt sein, die von promimenten Piloten auch inAktion gezeigt werden. Im sportlichen Teil warten Höhepunkte wie Sport-Prototypen der 60er bis 80er Jahre oder das 300km-Rennen für Tourenwagenund GTs auf der Nordschleife.

Der Bummel durch das Fahrerlager des Eifelrennens wird auch 2010 ein Zeitreise durch die Rennsportgeschichte ermöglichen. Mit vielen Accessoires werden die Areale der Aussteller und Teilnehmer stilecht wie in vergangenen Motorsporttagen abgeteilt, eine detaillierte Beschilderung hilft bei der Orientierung. Die ältesten Modelle versammeln sich einmal mehr im historischen Fahrerlager des Nürburgrings. Das seit den 20er Jahren des 20. Jahrhunderts genutzte Boxengeviert dient als Kulisse für das Treffen der Vorkriegsmodelle, die von hier aus gleich mehrfach am Wochenende zu Demorunden auf der Nordschleife starten. Im Grand-Prix-Fahrerlager an Start und Ziel tummeln sich die Teilnehmer der Rennläufe des Wochen endes. Hier finden sich etwa die Sportwagen der 60er, 70er und 80er Jahre, die im Super-Sports-Cup und beim Gruppe-C-Rennen ihr klangvolles Comeback geben. Ehemalige Formel-1- und Indycarfahrzeuge gibt es im Rahmen der BOSS-GP-Serie zu sehen. Formel Junior und Formel 3 der 60er Jahre belegen ein eigenes Paddock-Zelt, das gleich neben dem Vorstart-Bereich aufgeschlagen wird: Hier können die Wettbewerbsfahrzeuge kurz vor ihrem Start auf die Rennstrecke ganz aus der Nähe bewundert werden – ein fachkundiger Moderator stellt Technik, Fahrer und Anekdoten vor.

Motorsport-Stars im Mercedes-Supersportwagen

Glanzstücke im Grand-Prix-Fahrerlager sind das 120 Meter lange Legendenzelt sowie das Mercedes-Benz-Paddock. Beide Bereiche thematisieren das Thema Sport wagen mit einmaligen Schaustücken. Im Legendenzelt sind viele Fahrzeuge aus der Markengeschichte von Alfa-Romeo sowie weitere italienische Klassiker zu sehen. Der berühmte „8C“ aus den 30ern fehlt hier ebensowenig wie Giulia und Giulietta. Historische Modelle von Fiat und Lancia, Maserati, Lamborghini und Ferrari ergänzen die Schau. Im Mercedes-Paddock sind Supersportwagen aus Stuttgart zu sehen, die zu ihrer Zeit jeweils die Krone ihrer Gattung markierten: Vom Simplex von 1902 spannt sich der Bogen über das legendäre Uhlenhaut-Coupé (1955) bis hin zum aktuellen SLS AMG (2010). Auf der Strecke werden diese Fahrzeug von nicht minder prominenten Piloten gezeigt, so etwa vom Ex-Formel-1-Fahrer und Le-Mans-Sieger Jochen Mass oder vom fünffachen DTM-Champion Bernd Schneider.

Markenclubtreffen in der Mercedes-Arena

Auch sonst lohnt die automobile Entdeckungsreise zum Nürburgring: Entlang des rund einen Kilometer langen Fahrerlager-Boulevards locken immer wieder Aus- und Einblicke, schöne Fotomotive oder die Gelegenheit zum „Benzingespräch“. Wie bei den historischen Vorbildern rollen die Teilnehmer vor ihren Einsätzen auf der Strecke durch das Fahrerlager zum Vorstart – und sind für Besucher zum Greifen nahe. An das Grand-Prix-Fahrerlager schließen sich jene Bereiche an, in denen die Teilnehmer am 300km-Eifelrennen ihr Domizil aufschlagen. Alleine hier rechnen die Organisatoren mit rund 150 Nennungen historischer Fahrzeuge. Den quicklebendigen Endpunkt des Boulevards bildet die Mercedes-Arena, die beim ADAC Eifelrennen ausnahmsweise einmal nicht für den Rennbetrieb genutzt wird. Hier finden die Teilnehmer der historischen Gleichmäßigkeitsprüfungen des Wochenendes Platz sowie die vielen Markenclubs, die das Event für ein Treffen mit Rennsport-Note nutzen.
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