Bernd Hütter: "Im nächsten Jahr sind wir wieder dabei!"
Tolle Atmosphäre, spannender Rennsport, volles Starterfeld: Die zweite Auflage des Renault Race Festivals auf dem Nürburgring im Vorfeld des 24h-Rennens geriet erneut zum großartigen Generationenfest. Caroline Czapka sicherte sich im Renault Mégane Trophy den Gesamtsieg vor JJ Magalhaes aus Portugal und den Deutschen Manuel Metzger und Karl Heinz Teichmann, alle im New Renault Clio-Cup-Fahrzeug unterwegs.
Aller familiärer Atmosphäre zum Trotz: Beim Rennen im Frühtau schenkten sich die Renault-Fighter auf der teils trockenen, teils nassen Eifelrennstrecke keinen Zentimeter. Die Witterungsverhältnisse und damit verbundene Reifenwahl hatte bei Teams und Fahrern vor dem Start intensive Diskussionen und hektisches Reifenwechseln ausgelöst. Es zeigte sich: Wer auf Regenreifen gesetzt hatte, war gut beraten.
Mit konzentrierter Frauenpower und nach einem fehlerfreien Einsatz konnte sich am Ende Caroline Czapka im Renault Mégane Trophy als Gesamtsiegerin feiern lassen. Bei einer Gesamtzeit von 44:50.571 Minuten ließ sie sich die Führung des Gesamtfeldes und den Klassensieg nicht aus der Hand nehmen. Auf Platz zwei: der Portugiese JJ Magalhaes, gefolgt von den besten Deutschen Clio-Piloten Manuel Metzger, Karl-Heinz Teichmann, Axel Linther und Marc-Uwe von Niesewand.
Während sich Linther und von Niesewand gemeinsam mit Henry Walkenhorst das Siegespodest der Klasse New Renault Clio Cup III VLN innerhalb der Freestyle-Startgruppe teilten, siegten Metzger und Teichmann neben Fred Yerli in der Klasse der reinen New Renault-Clio Cup-Fahrzeuge. In der Kategorie Dacia Logan hatten Robert Schröder, Henrik Stoldt und Maik Kraske die Nase vorn.
Federn lassen mussten im Rennen vor der einzigartigen Zeltstadt-Kulisse des 24h-Rennens „alte Nordschleifen-Hasen“ wie Vorjahressieger Jens Schäfer im Renault Alpine A110. Ein defektes Getriebe bremste ihn aus. Er belegte im Gesamtklassement den 47. Platz, in seiner Klasse wurde er Zweiter hinter Robert Dubler.
Als „total verwachst“ bezeichnete Urgestein Reinhard Sesterheim seinen Start im Renault Clio RS II SP3: „Regenreifen wäre die bessere Wahl gewesen. Zunächst lief es gut, aber dann ging’s richtig ab. Ich landete in den Leitplanken und anschließend war das Fahren schwierig“, so Sesterheim, der mit seinem verformten Clio dennoch den Klassensieg vor Tim Herweck und Marek Zuchowski holte und im Gesamtklassement den 13. Platz hinter Karl Brinker belegte. Auch der zweifache Trainingsbeste im Renault Clio RS III SP3 musste Kompromisse schließen. So zogen schon in der ersten Runde zahlreiche Kontrahenten an ihm vorbei. Bereits im Vorfeld hatte Brinker mit technischen Problemen zu kämpfen. In seiner Klasse reichte es für Platz fünf.
Ob Sieg oder Niederlage, Ausfall oder Unfall: Pokale und Erinnerungsfotos erhielten am Ende alle Fahrerinnen und Fahrer des Renault Race Festivals. Bei der Siegerehrung in bester Stimmung strahlten denn auch Fahrer, Teams und das Organisatorenteam mit Renault MotorSport-Koordinator Bernd Hütter um die Wette: „Einfach perfekt! Besser geht’s nicht. Im nächsten Jahr sind wir wieder dabei“, waren sich die Teilnehmer einig.
Stimmen nach dem Rennen
Caroline Czapka aus Polen (Renault Mégane Trophy):
„Ein tolles Rennen. Besser hätte es auf dieser anspruchsvollen Strecke nicht laufen können. Und das Renault Race Festival ist einfach eine super Idee! Wir sind glücklich, dabei zu sein!“
Axel Linther (New Renault Clio Cup III VLN):
„Für die Umstände lief es richtig gut. Auf Regenreifen zu setzen, war die richtige Entscheidung. Ich hatte permanent Fehlermeldungen und befürchtete zwischenzeitlich, ich komme nicht an.“
Marc Uwe von Niesewand (New Renault Clio Cup III VLN):
„Es war einfach geil. Ein tolles Rennen, wo richtig was ging. Großartig!“
Paul Poon aus China (New Renault Clio Cup):
„Das Renault Race Festival ist ein ganz besonderes Highlight und inzwischen fester Termin in unserem Kalender. Dieses Rennen auf der Nordschleife in dieser Atmosphäre: Hier stimmt einfach alles. Wir sind in jedem Fall im nächsten Jahr wieder dabei.“
Helmut Baumann (New Renault Clio Cup RS III SP3):
„Das Rennen war einfach Klasse. Und was Bernd Hütter und sein Team mit dem Renault Race Festival auf die Beine gestellt haben, ist etwas ganz Besonderes.“
Tanja Nilsson (New Renault Clio Cup RS III SP3):
„Es waren widrige Wetterbedingungen. Aber das Rennen hat großen Spaß gemacht. Der Rahmen ist einfach toll, eine großartige Veranstaltung.“
Jürgen Weis (Renault Clio 16 V Eurocup):
„Ich bin nach 14 Jahren erstmals wieder ein Rennen gefahren, und es hat einfach riesigen Spaß gemacht, beim Renault Race Festival dabei zu sein.“
René Hilz (Renault Mégane Trophy):
„Tolle Stimmung, tolle Organisation, tolles Rennen. Die Veranstaltung ist super.“
Maik Kraske und Robert Schröder (Dacia Logan)
„Was hier organisiert wurde, ist einfach Klasse. Die Atmosphäre ist wunderbar. Man fühlt sich von allen respektiert, und es ist ein tolles Miteinander.“