 |
Löwenrallye: Knapper geht´s nimmer

|
 |
Knapp geschlagen zweiter: Frank Reiter (Hartge BMW M3) |
 |
 |
 |
 |
| Top drei im Ziel nur durch 0,4 Sekunden getrennt
Motorsportherz, was willst Du mehr? 100 Starter, tolles Wetter und ein Fotofinish, welches es nur selten in der PS-Branche gibt! Nach sechs Wertungsprüfungen bei der Birkenfelder ADAC Löwenrallye siegten Mike Souvigne/Stefan Stoller im Mitsubishi Lancer mit 0,2 Sekunden Vorsprung auf Frank Reiter/Marco Simon (Hartge-BMW M3) und weiteren 0,2 Sekunden Abstand zu Steve Zimmer/Steve Lanners, ebenfalls im BMW M3.
Souvigne markierte drei Bestzeiten, Reiter zwei und Zimmer eine. Saarland-Express Reiter blieb als kleiner Trost der Klassensieg in der Gruppe H bis 3000 ccm. In der Gruppe H über 3000 ccm fiel die Entscheidung erst auf der letzten Prüfung, wo Wilfried Brunken noch an Frank Dünker vorbeizog. Auf dem tollen fünften Gesamtrang platzierte sich Citroen-Pilot Lars Mysliwietz im besten 1600er.
Jerlitschka/Bender nach Mega-Unfall unverletzt
Glück im Unglück für Johann Jerlitschka und Heiko Bender: Die beiden Remscheider überstanden einen mehrfachen Überschlag weites gehend unverletzt. „Bis auf ein paar blaue Flecken geht es uns gut“, sagte Jerlitschka. Der BMW 318iS hatte allerdings nur noch Schrottwert.
Nach den ersten drei von sechs Prüfungen auf Bestzeit waren die beiden Remscheider unzufrieden. Jerlitschka: „Unser Aufschrieb paßte nicht so ganz auf WP 1, dann löste sich ein Wasserschlauch, den wir befestigen mußten und Prüfung drei war auch nicht ideal. Wir lagen 0,1 Sekunden hinter Norbert Zaremba und beschlossen, ab WP vier Attacke zu machen.“
Kurz vor dem Ziel der Prüfung kam das BMW-Duo ausgangs einer Rechtskurve links in einen Acker, drehte sich dann quer über die Strecke und krachte rechts gegen einen Erdwall. „Der war dann wie eine Sprungschanze. Ich habe auch irgendwann aufgehört zu zählen, wie oft wir uns überschlagen haben“, sagte Heiko Bender. Bis in sieben Wochen zur nächsten Rallye soll ein anderer BMW 318iS einsatzbereit seien. Jerlitschka: „Wir haben noch eine Strassenversion. Die bauen wir um.“
Endergebnis Birkenfelder ADAC Löwenrallye 2010:
1. Souvigne/Stoller (Mitsubishi Lancer Evo VIII) 20.06,3 Minuten (1. N/F über 3000 ccm)
2. Reiter/Simon (BMW M3) + 0,2 Sek. (1. H bis 3000 ccm)
3. Zimmer/Lanners (BMW M3 E30) + 0,4 Sek.
4. Thurnherr/Freiberger (Mitsubishi Lancer) + 33,7 Sek.
5. Mysliwietz/Schumacher (Citroen C2 R2) + 38,4 Sek. (1. H bis 1600 ccm)
6. Brunken/Brunken (Mitsubishi Lancer) + 1.06,3 Min. (1. H über 3000 ccm)
7. Dünker/Schäfer (Mitsubishi Lancer) + 1.06,9 Min.
8. Gropp/Schöde (Citroen S2 R2) + 1.15,8 Min.
9. Langenfeld/Pohl (Honda Civic) + 1.20,6 Min. (1. N/F bis 2000 ccm)
10. Niegel/Schmidt (BMW 318iS) + 1.26,5 Min. (1. H bis 2000 ccm)
Bestzeiten:
Souvigne 3; Reiter 2; Zimmer 1
Ausfälle:
WP 4: Jerlitschka/Bender (BMW 318iS): Überschlag
WP 4: Conrath/Brack (Opel Kadett): Unfall
WP 3: Fuchs/Dünker (Daihatsu Charade): Unfall
nach WP 1: Kridel/Gaspar (BMW 2002) Motor
WP 1: Reiland/Reiland (Mitsubishi Evo IV) technischer Defekt
|  |