Nach zwei VLN-Siegen hochmotiviert: der race&event-BMW Z4 M-Coupé
An Himmelfahrt steigt der Saisonhöhepunkt in der Grünen Hölle. Denn geht zum 38. Mal das ADAC 24 Stunden-Rennen über die legendäre Berg-und-Tal-Bahn. Mit von der Partie ist auch das Radevormwalder Team race&event, welches einen Sieg bei den Specials bis 3500 ccm und einen Gesamtrang unter den Top 20 anpeilt.
„Nach den letzten Erfolgen in der Langstreckenmeisterschaft sind wir für die 24 Stunden sehr optimistisch“, sagt Teammanager Martin Mohr. „Unter die ersten 20 wäre realistisch, mit Glück auch noch etwas besser. Das Ergebnis bei einem solchen Langstreckenrennen hängt von vielen Faktoren ab. Und es sind an die 40 starke Teams in den Klassen SP7, SP8 und GT3 am Start. Auch in unserer Klasse SP6 sind starke Wettbewerber dabei.“
Wie gewohnt, lenken die beiden Wuppertaler Heinz Schmersal und Christoph Koslowski sowie Stephan Rösler aus Lichtenfels das BMW Z4 M-Coupé des Teams aus der Bergstadt. Als vierter Fahrer verstärkt Christopher Haase (Kirchleus) die Mannschaft. Der 22jährige ist amtierender FIA GT3-Europameister und startet dieses Jahr in der GT1-WM. „Die Nürburgring-Nordschleife ist zusammen mit Spa meine absolute Lieblingsrennstrecke“, freut sich Haase auf die 24 Stunden.
„Christopher Haase ist eine Verstärkung für unser Team, ich freue mich auf ihn“, sagt Heinz Schmersal. „Trotz seiner Jugend hat er bereits viele Erfahrungen mit Sportwagen sammeln können. Er wird sich auch an Teamvorgaben halten, davon bin ich überzeugt.“
Schon bei den 24 Stunden Anfang des Jahres in Dubai hatte sich mit dem sechsten Gesamtrang gezeigt, daß eine geschlossene und gute Teamleistung der ausschlaggebende Faktor ist. Schmersal: „Gekoppelt mit ausgeglichenen Fahrern und dem nötigen Quentchen Glück bei der Technik wurden eine Menge etablierte Teams auf die hinteren Plätze verwiesen. Das würden wir in der Eifel gern wiederholen."
Gerade die fahrerische Homogenität ist für Stephan Rösler sehr wichtig. „Wir drei Stammfahrer verstehen uns menschlich ausgezeichnet und müssen uns auf der Rennstrecke nichts mehr beweisen. Die beiden Klassensiege und ein zehnter Gesamtrang zuletzt in der VLN zeigen, was man mit mannschaftlicher Geschlossenheit erreichen kann. Für die 24 Stunden bin ich guter Dinge!“
Christoph Koslowski fiebert den Besonderheiten des Eifel-Klassikers entgegen. „Die vielen Menschen entlang der Strecke mit ihren Grills, Fahnen und Camping-Städten sind schon etwas Besonderes. Jede Runde feuern die Dich an, das ist irre und motiviert unheimlich. Ich drücke uns die Daumen, daß die Technik hält und wir diese Atmosphäre bis zur Zielflagge genießen dürfen!“
Der Bonner Eckhard Geulen, in der Langstreckenmeisterschaft Stammpilot auf dem race&event-Porsche GT3 Cup, startet beim 24 Stunden-Rennen auf einem Renault Clio Cup. Seine Teamkollegen sind Jürgen Peter (Herzogenrath) und der Pseudonym-Pilot Rennsemmel (Nideggen).