Mit einem überlegenen Klassensieg meldet sich das erfolgreichste VLN-Duo Heinz-Otto und Jürgen Fritzsche zurück im Kampf um die VLN. Mit einer ganzen Runden Vorsprung zeigten die Seriensieger, daß mit ihrem Kissling Opel Astra GTC auch 2010 zu rechnen ist. Für Heinz-Otto Fritzsche war es der 75. VLN-Klassensieg.
Seit über 20 Jahren fahren die Hückeswagener Zwillinge Heinz-Otto und Jürgen Fritzsche in der Langstreckenmeisterschaft am Nürburgring. Fast immer lenkten sie das Steuer eines Kissling Motorsport Rennwagens und das mit viel Erfolg. Mit insgesamt neun Meistertiteln ist das Duo die erfolgreichste Besatzung in der VLN.
Schon beim Training zum zweiten VLN-Lauf konnten sich die Opel-Piloten mit einer Zeit von 9:14.042 Minuten knapp gegen die SP3-Konkurrenz durchsetzen und die Pole-Position einfahren. So ging der orangefarbene Opel Astra als Führender in die ersten Runden des Rennens und dominierte fortan das Geschehen in der Klasse SP3.
Der über den Winter komplett überarbeitete Kissling Opel zeigte in den kommenden vier Stunden, welche Qualitäten in ihm stecken, so Heinz-Otto Fritzsche: „Kissling Motorsport hat die letzten Monate unglaublich viel am Fahrzeug gearbeitet. Es macht richtig viel Spaß mit dem Opel unterwegs zu sein. Heute konnten wir diese Vorteile einmal richtig ausschöpfen. Das Auto ist schneller als 2009; wir haben mehr Anpressdruck in den schnellen Kurvenpassagen und können die Leistung besser auf die Straße bringen. Ich muss Stefan Kissling und seinen Jungs ein großes Lob aussprechen.“
Am Ende des Rennens erreichte der Fritzsche-Astra mit Platz 27 im Gesamtklassement und einem nie gefährdeten Klassensieg das erreichbare Maximum und sorgten für eine noch bessere Stimmung im Team. Diese war bereits sehr gut, da wenige Sekunden zuvor der OPC Race Camp-Opel als 26. des Gesamtklassement über die Ziellinie rollte.
Auch für Hendrik Scharf, Jean-Marie Rathje, Arne Hoffmeister und Roger Büeler war der zweite Saison-Lauf ein großer Erfolg. Obwohl das Quartett einen Turbomotor hat, drehte man Rundenzeiten auf dem Niveau des Fritzsche-Saugmotor-Opels. Die Race Camp-Besatzung erreichte in der mit 19 Fahrzeugen stark besetzten Klasse SP3T einen sehr guten zweiten Rang.
Noch ein Lauf trennt Kissling Motorsport vom Saisonhöhepunkt, dem 24h-Rennen am Nürburgring. Während die OPC-Renner bei der dritten Ausgabe zur VLN fehlen werden, richtet sich die volle Aufmerksamkeit auf die schnellen Fritzsche-Zwillinge.