VLN-24h: Jochen Krumbach und Armin Hahne teilen sich erneut das Cockpit
Trotz Krise bei Toyota wieder dabei: Der Lexus LF-A
Auch die bevorstehende Saison werden Jochen Krumbach und Armin Hahne wieder gemeinsam in Angriff nehmen. Beide wurden erneut von Toyota engagiert, das 24h-Rennen am Nürburgring mit dem Lexus LF-A zu bestreiten. Bei der VLN Langstreckenmeisterschaft bewegen beide den neuen Moskovskaya Porsche Cup-R im Team von Manthey-Racing.
Jochen wird bei diesen Events, wie schon in der vergangenen Saison, in unterschiedlichen Autos sitzen. Beim 24h-Rennen wird er gemeinsam mit Ex-DTM Fahrer Armin Hahne sowie Ex-Formel1 Testfahrer André Lotterer den Lexus LF-A pilotieren. Der Supersportwagen verfügt nebst zahlreicher technischen Raffinessen über einen 560PS angetriebenen 10-Zylinder Motor.
Krumbach: „Natürlich hat es mich sehr gefreut, seitens Toyota wieder das Vertrauen ausgesprochen bekommen zu haben und mit dem LF-A das 24h-Rennen zu fahren. Die Japaner haben zwei komplett neue Autos aufgebaut und einige vielversprechende Modifikationen durchgeführt. Wir waren bereits letztes Jahr schon dicht an den Rundenzeiten der Top Autos, leider aber gleich zu Anfang des Rennens durch einen technischen Defekt weit zurückgeworfen worden. Auch bin ich sehr froh darüber, mit Armin Hahne und André Lotterer zwei erfahrene und sehr schnelle Teamkollegen an meiner Seite zu haben. Letztendlich ist das Engagement von Toyota keine Selbstverständlichkeit, berücksichtigt man die viel zitierte „Krise“ und schwierige Wirtschaftssituation vergangener und aktueller Tage.“
In der Langstreckenmeisterschaft starten Krumbach und Hahne dann für das Team Manthey-Racing auf dem brandneuen Moskovskaya Porsche GT3 Cup-R. Hierbei werden die beiden fahrerisch unterstützt durch Ex-DTM Pilot Marc Gindorf. „Wir werden jedoch erst ab dem dritten Rennen mit dem Porsche starten können, bis dahin werden wir dem Lexus den Vorrang geben müssen“, erklärt Jochen. „Ich freue mich aber, zusammen mit meinem Freund Armin Hahne wieder im Team von Olaf Manthey starten zu dürfen. Hierbei werden wir erneut die Entwicklungsarbeit der Yokohama Reifen unterstützen. Diese befinden sich allerdings noch nicht auf dem Performance-Level der Michelin Reifen, welche die anderen Porsche benutzen.“, erläutert Jochen, der ansonsten für die Marke Bridgestone seine tägliche Testarbeit verrichtet.
„Wenn die Zeit es zulässt, möchte ich unbedingt auch wieder meinen von Ulli Gerent befeuerten BMW M3 E30 in der RCN über die Rennstrecke bewegen“.