Ludger Henrich (re.) holte mit Jürgen Schulten im Opel Astra den dritten Gesamtsieg in der RCN.
Sieg in der Rundstrecken Challenge, Widmung für verstorbenen Heinz Kilp, Vorbereitung auf 2010
Nach 2005 und 2007 konnte Pink Power Racing aus Schmitten- Arnoldshain am vergangenen Sonntag den dritten Gesamtsieg in der Rundstrecken Challenge Nürburgring (RCN) feiern. Im Finale, der „Westfalen-Trophy“ des ADAC Ortsclubs MSC Bork, konnten Ludger Henrich/Jürgen Schulten im Opel Astra mit dem achten Klassensieg im achten Rennen den erneuten Erfolg perfekt machen.
Bei trockenen Bedingungen auf dem GP-Kurs und der Nordschleife hielt sich das Duo unter 161 Teams größtenteils aus Zweikämpfen heraus und vermied eine Überstrapazierung des Autos. Dabei trug der Astra die Startnummer 75, die des vor gut zwei Wochen beim vorletzten Lauf an einem Herzinfarkt erlegenen Heinz Kilp. Das Rennen wurde abgebrochen und mit halber Punktzahl gewertet. Der Kelkheimer war ein Freund und langjähriger Teampartner bei Pink Power.
Im Ziel hatten Henrich/ Schulten trotz relativ zurückhaltender Fahrweise einen deutlichen Vorsprung von fast zwei Minuten auf die Klassenzweiten und Dauerrivalen Kabel/Schaufuss im BMW 320is. „Wir widmen diesen Erfolg Heinz Kilp“, meinte Henrich am Abend. Die penible und damit zeitaufwendige Vorbereitung des Astra hat sich somit ausgezahlt.
Nach dem Abschluss der erfolgreichen Saison laufen bei Pink Power die Vorbereitungen für 2010 bereits auf Hochtouren. Der RCN-Astra bekommt einen stärkeren Motor und verbesserte Aerodynamik. Nach einer schöpferischen Pause in der Langstreckenmeisterschaft Nürburgring (VLN) wird parallel an einem Opel Corsa OPC gebaut und entwickelt. Das 300-PS Auto soll Ende Januar einem ersten Test unterzogen werden.