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2009-10-25 23:16:43 - ks
FIA-GT: Weiterer Meistertitel für Porsche 911 GT3 RSR

Titel für Richard Westbrook
Ein Finale nach Maß gelang Richard Westbrook. Im Porsche 911 GT3 RSR sicherte sich der Brite mit einem Sieg im belgischen Zolder den Fahrertitel in der GT2-Klasse der FIA GT-Meisterschaft – und setzte damit die Reihe der Elfer-Erfolge in diesem Jahr nahtlos fort. Mit dem 911 GT3 RSR gewannen Porsche-Piloten unter anderem bereits die GT2-Meistertitel in der American Le Mans Series und in der Le Mans Series. Außerdem wurde mit dem 450 PS starken Sportwagen aus Weissach 2009 der Sieg beim prestigeträchtigen 24-Stunden-Rennen am Nürburgring gefeiert.

„Wir blicken auf ein höchst erfolgreiches Jahr mit dem Elfer zurück“, zog Porsche-Motorsportchef Hartmut Kristen zufrieden Bilanz. „Es hat sich erneut bestätigt, dass der 911 GT3 RSR der erfolgreichste GT-Rennwagen der Welt ist. Gratulation an Richard Westbrook und das belgische Prospeed-Team, die diesen Erfolg möglich gemacht haben.“

„Das ist der wichtigste Titel in meiner Karriere”, sagte ein überglücklicher Richard Westbrook. Der Brite und sein Teamkollege, der französische Porsche-Werksfahrer Emmanuel Collard, hatten die Saison der FIA GT-Meisterschaft geprägt. Mit zwei Siegen zum Auftakt setzten sie sich an die Spitze des Championats, die sie erst vor dem Finale an das stärkste Ferrari-Team verloren. Mit drei Zählern Rückstand reisten die beiden nach Zolder. Dort zog das belgische Topteam Prospeed Competition, unterstützt von Porsche, alle taktischen Register. Die beiden Titelkandidaten wurden auf zwei verschiedene Autos verteilt, um die Meisterschaftschancen zu erhöhen. Richard Westbrook bekam als neuen Kompagnon den erst 21-jährigen Porsche-Junior Marco Holzer. Und der Kunstgriff glückte. Westbrook und Holzer dominierten das zweistündige Finalrennen in der stark umkämpften und dicht beieinander liegenden GT2-Klasse.

Der junge Deutsche stand dem routinierten Briten – Westbrook war 2006 und 2007 Gesamtgewinner des Porsche-Supercups – dabei in nichts nach. „Marco hat hier einen super Job abgeliefert“, sagte anerkennend der 34-jährige Westbrook. Mit der sprichwörtlichen Träne im Knopfloch gratulierte Emmanuel Collard seinem englischen Teamkollegen zum Titelgewinn. Zusammen mit Porsche-Junior Martin Ragginger (Österreich) wurde Collard mit dem Elfer des italienischen Teams Brixia Racing Sechster des Finalrennens und Dritter in der Meisterschaft.

Statistik: 8. von 8 Rennen der FIA GT-Meisterschaft in Zolder, Belgien

Ergebnis Klasse GT2
1. Westbrook/Holzer (GBR/GER), Porsche 911 GT3 RSR, 76 Runden
2. Ruberti/Malucelli (ITA/ITA), Ferrari F430, + 4,157 Sekunden
3. Bell/Kirkaldy (GBR/GBR), Ferrari F430, + 5,041
4. Bruni/Vilander (ITA/FIN), Ferrari F430, + 11,280
5. Bergmeister/Mamerow (GER/GER), Porsche 911 GT3 RSR, + 22,947
6. Collard/Ragginger (FRA/AUT), Porsche 911 GT3 RSR, + 59,237

Endstand Klasse GT2 Fahrer
1. Richard Westbrook, Porsche, 56 Punkte
2. Gianmaria Bruni, Toni Vilander, Ferrari, 54 Punkte
3. Emmanuel Collard, Porsche, 49 Punkte
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