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K-AW: Volles Haus bei der ADAC Rallye Köln-Ahrweiler

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Eine Rallye ganz nach dem Geschmack der Fans: Die Köln-Ahrweiler |
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| Nur noch knapp vier Wochen und in der 1000 Seelen-Gemeinde Mayschoß im Kreis Ahrweiler ist für drei Tage der Nabel der deutschen Rallye-Welt: Die 38. ADAC Rallye Köln-Ahrweiler steht auf dem Programm und viele tausend Fans aus dem gesamten Bundesgebiet und dem angrenzenden Ausland fiebern schon jetzt dem Highlight entgegen. Wir sprachen mit Organisationsleiter Hans-Werner Hilger.
Redaktion: Wieder ein volles Haus wie in den letzten Jahren?
Hilger: „Absolut, wir sind sehr erfreut. Genau 90 Nennungen liegen uns bislang vor, wir würden uns sehr freuen, wenn wir wieder dreistellig würden. Es sind ehemalige Gesamtsieger dabei wie Georg Berlandy, Oliver Rohde , Darius Drzensla und Dominik an der Heiden, der ehemalige deutsche Meister Reinhard Hainbach und auch richtig schnelle Piloten aus dem Ausland wie Gerard Hofhuis. Dazu mit Heinz Jansen oder Jürgen Lenarz Speerspitzen aus der Youngtimer-Trophy.“
Redaktion: Was macht den Reiz der Köln-Ahrweiler aus?
Hilger: „Wir machen eine Rallye nach altem Muster. Bei uns gibt es noch viele verschiedene Prüfungen, kein Trainieren, teilweise fahren wir auch in der Dunkelheit und durch unsere Baujahrsbeschränkung bis 1988 gibt es hier keine Hightech-Allradler mit allen möglichen elektronischen Fahrhilfen. Kurz gesagt: Wer hier gewinnt, ist der Beste!“
Redaktion: Stimmt es, dass die erste Etappe am Freitag aufgewertet wurde?
Hilger: „Statt einer gibt es nun zwei Prüfungen am Freitagabend in der Dunkelheit. Dieses Ergebnis bestimmt dann die Startreihenfolge für samstags. Die altbekannte Auftakt-WP bei Dernau braucht nicht mehr trainiert zu werden, wir haben etwas ganz Neues auf die Beine gestellt.“
Redaktion: Aber trainieren war doch sowieso verboten …
Hilger: „Natürlich, aber ich kann niemanden daran hindern, im Verlauf eines Jahres zum Beispiel öffentliche Strassen in der Eifel zu befahren. Oder, wie einige, mit einem Mountainbike Weinbergstraßen zu erkunden. Wir werden natürlich einige neuralgische Punkte, wo es sich um gesperrte Strassen handelt, in den nächsten Wochen wieder bewachen lassen.“
Redaktion: Können Sie schon etwas zum Samstag sagen?
Hilger: „Wir freuen uns, natürlich wieder auf der Nordschleife in entgegen gesetzter Richtung zu fahren. Die Grüne Hölle falsch herum ist für uns ein Muss! Auch gibt es wieder zwei anspruchsvolle und für Fans sehr interessante Rundkurse im Bereich der Müllenbach-Schleife. Ansonsten haben wir viel Neues im Petto…“
Redaktion: Aber Sie haben nicht die Eifel neu asphaltiert?
Hilger (lacht): „Ich weiß, im Scherz habe ich mal gesagt, dass ich nicht jedes Jahr zehn neue Prüfungen auf die Beine stellen kann, ohne die Eifel neu zu asphaltieren… Aber so viel Neues wie dieses Jahr hatten wir schon lange nicht mehr. Dank der hervorragenden Zusammenarbeit mit den entsprechenden Gemeinden und Ortsbürgermeistern haben wir reichlich neue WP-Kilometer zusammen bekommen. Nicht vergessen möchte in diesem Zusammenhang unsere langjährigen Partner ADAC, HUK-Coburg und Autohaus Kempen, ohne deren Unterstützung die Rallye undenkbar wäre.“
Redaktion: Ab wann gibt es die Zuschauerunterlagen?
Hilger: „Am Freitag ab 15.00 Uhr werden diese in Mayschoss verkauft. Unsere Zuschauer-Infos sind sehr informativ und enthalten hervorragendes Karten-Material sowie den Rallye-Pass.“
Redaktion: Wir bedanken uns für das Gespräch! |  |