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VLN: Ungefährdeter Start-Ziel-Sieg

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Gönnte sich einen dicken Schluck nach toller Leistung: Mike Stursberg |
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| Bei der Siegerehrung lagen sie sich in den Armen: Stephan Rösler (Lichtenfels), Christoph Koslowski (Wuppertal) und Mike Stursberg (Wermelskirchen) bejubelten beim siebten Rennen zur Langstreckenmeisterschaft Nürburgring den dritten Saisonsieg bei den Specials bis 3500 ccm.“Start-Ziel-Sieg, neue persönliche Bestzeit, absolut null Fehler von allen, was will man mehr“, brachte Teammanager Martin Mohr das Wochenende auf den Punkt. Bereits im Training markierte Mike Stursberg in 8.47,667 Minuten (= 166,257 km/h) eine neue Bestzeit für den race&event-BMW.
Startfahrer Rösler ergriff gleich die Flucht nach vorn und setzte sich ab dem ersten Meter an die Spitze bei den Specials bis 3500 ccm. „Es lief heute richtig gut und es hat irre viel Spaß gemacht“, sagte der Untermerzbacher. „In Linkskurven hatte ich manchmal leichtes Übersteuern, aber im Laufe der Runden gewöhnte ich mich hieran.“ Besonderen Spaß hatte Rösler mit der Kurvenpassage „Wippermann“. „Die klappt jetzt optimal, da habe ich endlich das Optimum gefunden. Man lernt hat in jedem Rennen dazu.“ Die schnellste Runde in 8.51,718 Min. spiegelt dieses auch wieder.
Im Mittelturn nahm Chris Koslowski am Volant Platz und hatte vor allem Stress beim Überrunden. „So viele heikle Momente wie heute hatte ich noch nie“, sagte der Wuppertaler. „Links blinken und dann rechts fahren hatte ich reihenweise. Manch einer wusste gar nicht, wo es lang geht. Gott sei Dank habe ich mir nicht eine Beule eingefangen, aber auch nur, weil ich entsprechend aufgepasst habe.“
Mike Stursberg hatte ebenfalls für manch einen Nachzügler nur Kopfschütteln übrig. „Vielleicht war auch die Sommerpause zu lang und manch einer hatte den Streckenverlauf vergessen.“ Über den BMW war der 38jährige voll des Lobes. „Ein Kompliment an die gesamte Mannschaft: Auch nach vier Stunden war unser Z4 absolut top.“ In der 22. von 27 Runden drehte Stursberg eine 8.53,278 Min. und machte mit weiteren ähnlich guten Zeiten auch im Gesamtklassement Plätze gut. Am Ende wurde das Trio Rösler/Koslowski/Stursberg Gesamt-12.
Heinz Schmersal, der planmäßig pausierte, hatte während des gesamten Rennens an den Boxen die Daumen gedrückt und freute sich mit der ganzen Mannschaft. „So könnte es immer laufen, ein Tag, den wir bei race&event noch lange in Erinnerung haben werden.“
Der achte von zehn Läufen zur Langstreckenmeisterschaft findet am 3. Oktober statt. |  |