 |
Rallye nat.: Doppelsieg für Färber-Motorsport

|
 |
Gesamtsieg für Frank Färber/Carmen Freiberger |
 |
 |
 |
 |
| Bei der 38. Auflage der ADAC Rallye Oberehe freute sich Frank Färber über seinen vierten Gesamtsieg nach 2000, 2006 und 2007. Zusammen mit Beifahrerin Carmen Freiberger hatte der Mitsubishi-Pilot nach sechs anspruchsvollen Wertungsprüfungen 26,4 Sekunden Vorsprung auf die Teamkolleginnen Iris Thurnherr/Christina Kaiser in einem weiteren Lancer. Mit denkbar knappen 2,3 Sekunden Rückstand folgten Steve Zimmer/Steve Lanners im BMW M3 als dritte.
Mit nur 116 Startern, hiervon viele Benelux-Teams und Youngtimer, konnte „die Oberehe“ nicht an die vergangenen Jahre anknüpfen, weder qualitativ noch quantitativ. Sehr zum Bedauern der wirklich großen Zuschauerkulisse. Und auch der MSC Oberehe hatte wieder einmal drei hervorragende WPs ausgearbeitet, die jeweils doppelt befahren wurden und für Mehr wert gewesen wären. Doch außer Vorjahressieger Gert Huzink und Frank Färber fehlten die richtig großen Namen. Koch, Schmidt, Schlesack, Amm, Hachenberg, Kleinwächter, Moufang oder Alexy wurden schmerzlich vermisst. So konnte Georg Berlandy im besten Youngtimer sogar auf den fünften Gesamtrang nach vorn fahren.
Während Färber in der Auftakt-WP gleich die Bestzeit markierte, verlor Huzink nach einem Abflug rund eine halbe Minute. Nach WP 3 gab der Niederländer auf und Färber nahm ab WP vier das Tempo raus. Zimmer hechelte dem Rückstand auf Thurnherr hinterher, den sich der Luxemberger auf WP eins eingefangen hatte, nachdem er hinter einem Nachzügler stecken blieb. Es war nicht das erste Mal, das in Oberehe Mitfavoriten mit hohen Startnummern "bestraft" wurden.
Ein „big moment“ auf WP 3 in der berühmten Hasselbach-Ecke hätte beinahe für Zimmers Aus gesorgt. Aus den 16,8 blieben aber schließlich noch 2,3 Sekunden übrig. Zimmer war dennoch nicht unzufrieden, war er doch bei der Eifel-Rallye auf Gesamtrang fünf liegend in der letzten WP mit einer gebrochenen Antriebswelle ausgefallen.
Nachdem Christoph Schleimer nicht startete und Darius Drzensla bereits in WP 2 die Segel streichen musste, siegte Berlandy (Ascona A) überlegen bei den Youngtimern vor Rainer Herrmann im Ascona 400 und Lokalmatador Jürgen Lenarz im Opel Kadett C.
Glück im Unglück hatten Paul und Marcel Tenberge im Opel Kadett E, die in WP 5 frontal in einen Baum krachten. Die Nordrheiner Frank Esser/Yvonne Bäumchen legten ihren Ford Sierra in WP 3 aufs Dach, blieben aber ebenfalls unverletzt.
Endergebnis 38. ADAC Rallye Oberehe:
1. Färber/Freiberger (Mitsubishi Lancer) 24.49,5 Minuten
2. Thurnherr/Kaiser (Mitsubishi Lancer) + 26,4 Sekunden
3. Zimmer/Lanners (BMW M3) + 28,7 Sek.
4. Neuville/Maraite (Citroen C2 R2) + 35,7 Sek.
5. Berlandy/Schaaf (Opel Ascona A) + 36,3 Sek.
6. Schütt/Christian (Suzuki Ignis) + 57,8 Sek.
7. Braun/Simon (BMW M3 Compact) + 59,4 Sek.
8. Gromöller/Brökelmann (Opel Manta 400) + 1.14,6 Minuten
9. Reiland/Reiland (Mitsubishi Lancer) + 1.17,1 Min.
10. Hermann/Küches (Opel Ascona 400) + 1.20,9 Min.
WP-Bestzeiten:
Färber 3, Zimmer 2, Huzink 1
Ausfälle:
WP 5: Tenberge/Tenberge (Opel Kadett E) Unfall
Vor WP 4: Huzink/Aaltink (Toyota Celica) nicht gestartet
WP 4: Juchmes/Juchmes (Opel Kadett E) technischer Defekt
WP 3: Esser/Bäumchen (Ford Sierra) Überschlag
WP 2: Drzensla/Schmitz (Ford Escort RS 2000) technischer Defekt
|  |