VLN: Beeindruckende Mannschaftsleistung von race&event
Knapper geht kaum: Zweiter Saisonsieg für den BMW Z4
Zweiter Saisonsieg für den BMW Z4, sechster Podiumsrang für den Honda S2000: Für das Radevormwalder Team race&event war der sechste Lauf zur Langstreckenmeisterschaft einmal mehr ein voller Erfolg. „Aber für diesen mussten wir so hart arbeiten wie noch nie“, sagte ein müder, aber überglücklicher Teammanager Martin Mohr. „Ohne die sensationelle Arbeit aller Teammitglieder wäre dieser Erfolg nicht möglich gewesen!“
Bereits im Freien Training am Vortag gab es im BMW einen Motorschaden. Das Triebwerk wurde gewechselt und weit nach Sonnenuntergang gab der Neue erste Lebenszeichen von sich. Hoch motiviert startete das Fahrertrio Heinz Schmersal (Wuppertal), Christoph Koslowski (Wuppertal) und Mike Stursberg (Wermelskirchen) in das Zeittraining, doch nach nur einer Runde gab es Probleme mit dem Getriebe mit der Folge, dass das Team nun auch das Getriebe austauschen musste! „Zum Glück wurden wir mit dem Wechsel rechtzeitig fertig und konnten das Sechs-Stunden-Rennen aufnehmen“, dankte Chris Koslowski seiner Mannschaft.
Von Startplatz 88 aus, begann Koslowski eine furiose Aufholjagd. In der vierten Runde blieb der Wuppertaler sogar unter der magischen Grenze von neun Minuten. Einsetzender Regen zwang zu einem Räderwechsel nach fünf Runden und es folgten neun Umläufe auf Regenpneus. „Es hat irre viel Spass gemacht und ich konnte schnell viele Plätze gutmachen“, freute sich Koslowski, der in seinem Stint bis auf Rang 15 vorfahren konnte.
Heinz Schmersal ließ Slicks montieren und lag mit dieser Entscheidung goldrichtig. „Auch bei mir lief alles wie am Schnürchen, unsere Jungs haben einen super Job abgeliefert. Ich hatte nur eine kleine Schrecksekunde, als sich im Wehrseifen ein Porsche drehte und mir in die Seite krachte, aber es blieb zum Glück bei ein paar Kratzern.“ Erneut einsetzender Niederschlag veranlasste Schmersal, nach 25 Runden und somit einen Umlauf früher als geplant, das Volant an Mike Stursberg zu übergeben.
„Kurz vor dem Fahrwechsel regnete es mal wieder und daher haben wir uns für Intermediates entschieden. Mit diesen kann man auch im Trockenen halbwegs gute Rundenzeiten hinlegen“, so Stursberg. 12 Runden inklusive einem kurzen Nachtanken absolvierte der Wermelskirchener mit den leicht profillierten Pneus und drehte konstant Rundenzeiten unter 9.10 Minuten. Der Nachfolgende BMW M3 hatte für die letzten Runden auf Slicks gesetzt und damit natürlich im Vorteil. Doch Stursberg meisterte die Schlussphase mit seiner ganzen Erfahrung und wurde nach sechs Stunden Fahrzeit und 37 Runden mit 1,475 Sekunden Vorsprung abgewinkt. Klassensieg bei den Specials bis 3500 ccm und Gesamtrang 12!
Mit dem zweiten Rang bei den Specials bis 2500 ccm rundeten die beiden Bonner Eckhard Geulen und Volker Kühn das am Ende sehr erfolgreiche Wochenende für race&event ab. Für den Honda S2000 war es übrigens der sechste Podiumsrang in Folge.