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2009-05-05 18:02:32 - ks
VLN: Platz zwei mit 0,259 Sekunden Rückstand

Hatten um einen Wimpernschlag das Nachsehen: Heinz Schmersal und Christoph Koslowski
Enger geht es eigentlich nicht mehr: Mit denkbar knappen 0,259 Sekunden Rückstand musste sich das Radevormwalder Team race-and-event beim dritten Rennen zur Langstreckenmeisterschaft auf dem Nürburgring geschlagen geben. Nach 23 Runden (= 560,487 Kilometern) hatten die beiden Wuppertaler Heinz Schmersal und Christoph Koslowski genau diesen Wimpernschlag Rückstand.

„Wenn man sich nach vier Stunden Renndistanz so knapp geschlagen geben muß, ist das natürlich ärgerlich“, sagte Teamchef Martin Mohr. „Aber so ist Motorsport und es war bis zum Schluß ein harter, aber fairer Zweikampf.“ Bei Startfahrer Christoph Koslowski überwog die Freude über seine neue persönliche Honda-Bestzeit von 9.54,003 Minuten. „Es war heute ein tolles Rennen vor großer Zuschauerkulisse bei perfektem Wetter. Jetzt fiebere ich den 24 Stunden in drei Wochen entgegen.“

Sowohl das Mercedes-Duo Sing/Mihm als auch die beiden Schweizer Obermeier/Obermeier konnten neben dem race-and-event-Honda S2000 zwischenzeitlich Führungsluft schnuppern bei den Specials bis 2500 ccm. Zu Beginn der letzten Runde führte Heinz Schmersal noch mit 19 Sekunden Vorsprung, doch die Schweizer wuchsen über sich hinaus und drehten im letzten Umlauf ihre mit Abstand schnellste Rennrunde von 9.47,599.

„Im Rückspiegel wurde der BMW immer größer. Aus dem Windschatten zog er raus und er war vorbei. Ich habe versucht zu kontern, aber am Ende fehlte eine halbe Wagenlänge“, ärgerte sich Heinz Schmersal ein wenig.
Jetzt fiebert race-and-event dem Internationalen 24 Stunden-Rennen in knapp drei Wochen auf dem Nürburgring entgegen. Heinz Schmersal, Stephan Rösler, Christoph Koslowski und Mike Stursberg hoffen am Steuer des BMW Z4 M-Coupé auf einen Top 20-Platz im Gesamtklassement und haben als Ziel den Klassensieg bei den Specials bis 3500 ccm.



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