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2009-04-15 22:20:43 - ju
Rallye nat.: Hachenberg gut gerüstet für die Deutsche Meisterschaft

Kehren bei der Vogelsberg in die DRM zurück: Hachenberg/Neidhöfer
Die Countdown läuft: Am 24. April kehrt der Wermelskirchener Rudi Hachenberg bei der ADAC Rallye Vogelsberg in die Deutsche Meisterschaft (DRM) zurück. Einen letzten Funktionstest mit dem De Fries Motorsport-Mitsubishi Lancer nahm der 24jährige bei der regionalen ADAC Osterrallye in Zerf/Hunsrück vor.

Zuversichtlich kehrte der Pilot des MSC Dhünn e. V. im AvD zurück ins Bergische Land. „Der Mitsubishi fühlte sich hervorragend an und mit mir war ich nach der längeren Pause auch ganz zufrieden.“ Mit zwei von drei möglichen Bestzeiten auf den ersten Prüfungen war Rudi einmal mehr eine Klasse für sich. Bei einsetzendem Regen drosselte Hachenberg das Tempo in der zweiten Rallyehälfte.

Da auf dem Mitsubishi Reifen ohne die so genannte E-Kennzeichnung montiert waren, musste der Wermelskirchener außerhalb der Wertung als Vorausfahrzeug starten. „Es hätte wenig Sinn gemacht, mit Reifen zu starten, die ich in der DRM nicht verwende“, sagte Hachenberg vor dem Start. „Ich fahre lieber Ostern in Zerf nur ums goldene Ei, kann aber für die DRM vernünftig testen.“ Auch das Zusammenspiel mit Ersatzbeifahrerin Jenny Gäbler klappte hervorragend, da die etatmäßige Co-Pilotin Tanja Neidhöfer verhindert war.

Ein großes Kompliment sprach Rudi Hachenberg an Jörg de Fries und seine Mannschaft aus, die den Mitsubishi nach dem Unfall bei der Taunus-Rallye bestens präpariert hatten. „Das Auto fühlte sich jetzt noch besser an, vielen Dank an Georg Mahler, Ralf Rasch und natürlich Jörg de Fries für die tadellose Arbeit.“

Bei der Vogelsberg-Rallye rund um Schlitz peilen Hachenberg und Beifahrerin Neidhöfer ein vorderes Ergebnis an. „Die Leistungsdichte ist dieses Jahr in der DRM zwar sehr hoch, dennoch soll es für uns so weit wie möglich nach vorne gehen“, gibt sich der 24jährige selbstbewusst. „Die Vogelsberg-Rallye ist eine anspruchsvolle und schöne Veranstaltung. Diese hat mir schon immer gefallen. Ich bin sehr optimistisch.“



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