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Rallye nat.: Mehr Golfer als Eier bei der Osterrallye

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Gesamtsieg bei der Osterrallye für Zimmer/Lanners im BMW M3 |
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Die Sonne brannte vom Himmel, als an ostersamstagmittags Fahrtleiter Alois Palm die Teams auf die Reise schickte. Vor den Augen von Porsche-Motorsportpressechef Oliver Hilger stand die Frage im Mittelpunkt, ob „sein Mann“ Timo Bernhard oder Steve Zimmer am Ende die Nase vorn haben wird. Bernhard, nach dem VLN-Gesamtsieg in der Vorwoche hoch motiviert, brannte die erste Bestzeit in den Asphalt und knöpfte dem Luxemburger 10,8 Sekunden ab. Für eine Überraschung sorgte Ex-Köln-Ahrweiler Gesamtsieger Paul Jerlitschka, der bei seinem ersten Zerf-Start gleich viertschnellster war.
Die Entscheidung um den Gesamtsieg fiel dann in WP zwei: Bernhard rutschte in einen Graben und blieb kurz stecken. Danach nahm er auch noch einen falschen Weg, büßte fast eine Minute ein und rutschte auf Rang 18 zurück. Dank einer Bestzeit in WP vier und weiteren Top-Zeiten kämpfte sich der Golf-Pilot zurück auf Rang drei. Mit nur 3,5 Sekunden Rückstand folgte Sven Langenfeld, der mit dem Honda Civic Type-R einmal mehr weit nach vorn fuhr. Der lange Zeit Drittplazierte Paul Jerlitschka rutschte in WP vier mit seinem Escort in einen Graben. „Gott sei Dank, haben wir uns nicht überschlagen“, sagte Jerlitschka. „Den Start als Vorwagen in Altenkirchen nächste Woche kann ich abblasen.“
Ein anderer Golfer sorgte ebenfalls für grosses Aufsehen: Sergé Strassel geigte am Steuer des 2er GTis mächtig auf und markierte sogar in WP fünf eine Gesamtbestzeit! Der Bexbacher mit Start-Nr. 50 profitierte hier minimal von einem kleinen Regenschauer, der die ersten zehn Teams etwas behinderte, die Strecke war aber nie richtig feucht. Doch wie schon in Kempenich, sah Strassel nicht das Ziel. Vier abgerissene Radbolzen an einem Abzweig bedeuteten in WP sechs das Aus.
Bei den Youngtimern lieferten sich zwei Nordrheiner ein spannendes Duell. Am Ende hatten Vater und Sohn Jansen im Opel Manta dann aber doch die Nase vorn vor Norbert Zaremba/Fred Tiebe im Opel Ascona.
Endergebnis ADAC MSC Osterrallye Zerf 2009:
1. Zimmer/Lanners (BMW M3) 23.52,8 Minuten (1. H bis 3000 ccm)
2. Köhler/Hägele (BMW M3) + 29,1 Sekunden
3. Bernhard/Glasen (VW Golf Kit-Car) + 31,4 Sek. (1. H bis 2000 ccm)
4. Langenfeld/Pohl (Honda Civic Type-R) + 34,9 Sek. (1. F2005 bis 2000 ccm)
5. Brocker/Brocker (Ford Escort Cosworth) + 42,6 Sek. (1. H über 3000 ccm)
6. Schaus/Stoller (Opel Astra) + 51,0 Sek.
7. Dingert/Dingert (VW Golf Kit-Car) + 51,9 Sek.
8. Bieg/Birkholz (Ford Escort RS2000) + 52,8 Sek.
9. Braun/Braun (BMW M3 Compact) + 53,5 Sek.
10. Malter/Maas (Peugeot 306) + 1.01,7 Minuten
13. Jansen/Jansen (Opel Manta) + 1.13,8 Min. (1. Youngtimer)
WP-Bestzeiten:
Bernhard 2; Zimmer 2; Strassel, Köhler und Brocker je 1 (WP 6 zwei zeitgleich)
wichtige Ausfälle:
WP 6: Strassel/Schneider (VW Golf GTi) technischer Defekt
WP 4: Jerlitschka/Moch (Ford Escort RS 2000) Unfall
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