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BFGLM: Doc Tom und Jan Ullrich tauschen die Rollen

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Jan Ullrich: "Gas geben ohne Knöllchen zu riskieren." |
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| In der Saison 2009 werden die Fans der BF Goodrich Langstreckenmeisterschaft auf dem Nürburgring (VLN) eine besondere Rennpremiere erleben. Zum ersten Mal in der nunmehr 33-jährigen Geschichte der populärsten Breitensportserie Europas nimmt ein waschechter Tour-de-France-Sieger die „Grüne Hölle“ unter die Räder – und zwar im Rennauto. Der Hintergrund ist schnell erklärt: Dr. Thomas Stoltz, Ex-Vizemeister in der Langstreckenmeisterschaft, und Jan Ullrich wollen in diesem Jahr die Welt des anderen erkunden. Geplant sind anschließend noch gemeinsame Starts beim 24-Stunden-Rennen im Mai sowie beim Zweiradspektakel 24 Stunden Rad am Ring.
Zur Vorbereitung auf die 24h bestreitet Ullrich mindestens einen VLN-Lauf. Im Interview spricht Rennfahrer „Doc Tom“ aus der Sicht des Zweirad-Rookies, Radprofi Ullrich hingegen schildert seine Erwartungen als Motorsport-Neuling.
Für euch beide „Grüne Hölle“ einmal anders – was sind eure Erwartungen?
Stoltz: Spaß, Erfolg und das alle Teilnehmer gesund und lustig bleiben!
Ullrich: Mal richtig Gas geben im Auto ohne gleich einen Strafzettel zu riskieren … Spass haben und mal etwas Neues ausprobieren.
Gibt es in beiden Sportarten Gemeinsamkeiten? Wenn ja, welche?
Stoltz: Das Gefühl der Geschwindigkeit bergab! Vorausschauend muß man sein! Das Material muß stimmen!
Ullrich: Sehr viele, wie ich glaube, zum Beispiel Teamgeist, Ausdauer, Fitness, Mut usw.
Was sind die besonderen Eigenschaften eurer neuen Gefährte?
Stoltz: Sitz unbequemer. Wetter! Scheibenwischer fehlt! Vorteil: man muß nicht viel Ausziehen!
Ullrich: Lauter, der Motor ist nicht der Mensch wie beim Rad und man spürt den Fahrtwind nicht.
Welche Streckenabschnitte werdet ihr lieben oder hassen?
Stoltz: Lieben: zur Fuchsröhre runter mit 100 km/h! Hassen: Bergauf zwischen Karussell und Hohe Acht!
Ullrich: Ich werde alle Kurven lieben!
Könnt ihr euch vorstellen, den Sport des jeweils anderen weiter zu betreiben?
Stoltz: Ja zum Spaß und - wenn möglich - auf einem Tandem hinten drauf!
Ullrich: Nicht so professionell wie als Radprofi, aber sicher mit viel Spass und Freude. Ich glaube, das Beste wäre eine Kombination beider Sportarten.
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