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Rallye nat.: Teufelskerl Thomas: Traumhafter Taunus-Triumph

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Ein Hoch auf den gelben Wagen: Andrea und Thomas Kleinwächter siegten erneut im Taunus |
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| Dieses Mal machten es die Kleinwächters nicht ganz so spannend wie in 2008: Thomas und Andrea aus Moers siegten zum zweiten Mal in Folge bei der ADAC Taunus-Rallye. Nach sechs Wertungsprüfungen rund um Riedelbach hatte das Ehepaar mit dem Ford Sierra Cosworth 20,3 Sekunden Vorsprung auf Ronny Amm/Marc Sagrauske im Mitsubishi Lancer. Das Podium komplettierte das Opel Kadett-Duo Marco Koch/Stefan Assmann.
Vor mehreren tausend Zuschauern hatte Kleinwächter vom ersten Meter an alles im Griff mit dem neu erworbenen Fahrzeug. Bestzeit auf WP eins, dann kurzer Führungsverlust auf WP zwei an den ehemaligen JWRC-Piloten Florian Niegel im Mitsubishi. Doch im Rundkurs WP drei stellte Kleinwächter die alte Reihenfolge wieder her, obwohl der Cossi-Pilot auf Marco Koch auflief und etwas Zeit verlor. In WP sechs passierte das Gleiche dann mit Udo Schiffmann (BMW M3). „Der hat mir so viel Schlamm auf die Scheibe geschmissen, ich sah nichts mehr“, sagte der Sieger im Ziel. Glücklicherweise fuhr Schiffmann nach einigen hundert Metern in einen Graben, Kleinwächter zog vorbei und der Vorsprung reichte dicke.
„Ein Hoch auf den gelben Wagen“, freute sich „Tommi“ über den neuerlichen Triumph. „Diese Woche flog mir bei Testfahrten noch das vordere Differential um die Ohren, das musste ich durch ein Gebrauchtes ersetzen. Zur Not wäre ich aber auch nur mit Heckantrieb gefahren.“ Im Gegensatz zu vielen anderen Teams stand Kleinwächter bei Regen und Nebel nicht vor der Qual der Reifenwahl. „Der Vredestein ist einfach der beste Reifen. Ein Sahneteil für 65 Euro das Stück!“
Zwei mitfavorisierte Mitsubishis verabschiedeten sich schon in der Auftaktprüfung: Rainer Noller rollte nach 200 Metern mit technischem Defekt aus und Rudi Hachenberg erwischte in der Ausfahrt einen Baum. „Viel hat nicht gefehlt, und wir wären wieder auf die Strasse zurückkommen“, sagte der ehemalige Junior-Cup-Sieger. „Aber nach dem Aufprall hat auch nicht mehr viel an einem Überschlag gefehlt.“ Florian Niegel, der sich im Mitsubishi-Cockpit pudelwohl fühlte, war flott unterwegs, doch ein kleiner Abflug auf der letzten WP beendete alle Siegeshoffnungen.
Ganze 4,2 Sekunden trennten die beiden besten BMW 318iS: Lokalmatador Sascha Kilb zog in der letzten Prüfung noch am seit dem Start führenden Nordrhein-Piloten Günther Werner vorbei.
Gesamtklassement 13. ADAC Taunus-Rallye:
1. Kleinwächter/Kleinwächter (Ford Sierra Cosworth) 25.42,3 Minuten (1. H über 3000 ccm)
2. Amm/Sagrauske (Mitsubishi Lancer Evo VII) + 20,3 Sekunden (1. N/F über 2000 ccm)
3. Koch/Assmann (Opel Kadett C) + 30,4 Sek. (1. H bis 2000 ccm)
4. Karlsson/Juchmes (Audi TT) + 1.21,0 Minuten (1. N/F bis 2000 ccm)
5. Schuhej/Timmer (Opel Astra GSi) + 1.30,0 Min.
6. Sindermann/Sindermann (Renault Clio) + 2.16,8 Min.
7. Oliveri/Schnorr (Subaru Impreza) + 2.34,6 Min.
8. Kilb/Müller (BMW 318iS) + 2.45,3 Min.
9. Werner/Stoffel (BMW 318iS) + 2.49,5 Min.
10. Müller/Schaper (BMW 325i) + 2.54,5 Min.
WP-Bestzeiten:
Kleinwächter 3; Niegel 2; Amm 1
wichtige Ausfälle:
WP 6: Niegel/Fuchs (Mitsubishi Lancer) Unfall
WP 6: Urban/Lauth (BMW 320iS) Unfall
nach WP 5: Färber/Freiberger (Mitsubishi Lancer) Aufgabe
WP 3: Lichtnecker/Korbach (BMW 318iS) Unfall
WP 3: Müller/Back (Ford Sierra Cosworth) Unfall
WP 1: Hachenberg/Neidhöfer (Mitsubishi Lancer) Unfall
WP 1: Noller/Walz (Mitsubishi Lancer) technischer Defekt
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