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24h Dubai: Defekter Wärmetauscher bremst race-und-event

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"Wir kommen wieder", war sich das Trio einig! |
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| Das 24 Stunden-Rennen von Dubai hat sich zu einem beliebten Event entwickelt inmitten des zumeist tristen deutschen Winterwetters. Erstmals am Start war das Radevormwalder race-und-event-Team. Für Heinz Schmersal, Christoph Koslowski (beide Wuppertal) und Mike Stursberg war das Rennen aufgrund von technischen Problemen zwar bereits nach dem ersten Viertel beendet, aber das Trio war sich einig: „Wir haben hier noch eine Rechnung offen, wir kommen wieder!“
Aus organisatorischen Gründen kam nicht der eigene und aus der Langstreckenmeisterscahft bekannte BMW Z4-M Coupé zum Einsatz, sondern ein Porsche 996 GT3-Cup von Peter Schmidt (Eltville). „In 2008 wurde Peter mit diesem Fahrzeug, allerdings mit anderen Piloten, Gesamt-15. Unser Ziel ist ein ähnliches Ergebnis, wenngleich das Starterfeld in diesem Jahr wesentlich stärker ist“, sagte Heinz Schmersal vor dem Flug an den Persischen Golf beim Blick auf die Teilnehmerliste.
Für Mike und Chris war die Rennstrecke im Emirat zwar Neuland, aber nach nur wenigen Runden hatten sich beide auf den Porsche und auch auf die Piste eingeschossen. Koslowski: „Eine schöne und abwechslungsreiche Strecke, aber mit fast 80 Teilnehmern natürlich auch ganz schön voll.“ Freie Runden gab es nur wenige, dafür hier und da brenzliche Situationen beim Überrunden. Ohne Beulen im Blechkleid erreichte das Team den 35. Startplatz. „Unsere Zeiten liegen eng zusammen und das Rennen ist wichtig, nicht das Training“, betonte dann auch Stursberg.
Im Rennen nahm der Wermelskirchener dann als Erster am Volant Platz. Der 37jährige zeigte eine starke Leistung, machte Platz um Platz gut und übergab als Zehnter an Heinz Schmersal. Als Dritter kam Gastfahrer Kersten Jodexnis (Hannover) zum Einsatz, der wiederum das Steuer an Chris Koslowski übergab. „Kurz vor Ende meines Stints bemerkte ich technische Probleme und habe lieber die Boxen angesteuert.“
Ein defekter Wärmetauscher wurde als Ursache ausgemacht. Die Reparatur dauerte mehrere Stunden und alle Hoffnungen des race-und-event-Teams auf eine gute Platzierung waren vorbei. „Da wir Folgeschäden weder riskieren noch ausschließen können und wir sowieso keinerlei Chancen mehr haben, hören wir lieber auf“, sagte ein trauriger Teamchef Martin Mohr. „Schade, aber so ist Motorsport. Nächstes Jahr kommen wir wieder nach Dubai. Und jetzt freuen wir uns auf April und den Beginn der Langstreckenmeisterschaft.“
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