Suchen in... Verzeichnis  Motorsport News        | Site hinzufügen |    QMN
Startseite
Motorsport Markt
Motorsport News
Motorsport News
GT Open: Rang drei und vier für IMSA Performance und Manthey in der Eifel
Div.: Range Rover und Jaguar E-Type als Classic Stars
Supercup: Sean Edwards nutzt Heimvorteil zur Pole-Position
24h: Car Collection unter den Top 25
24h: Gestrahlt, gekämpft, geschraubt und doch verloren
24h: Mathol Racing entert zwei Mal das Podium
24h: Ölspur beendete Hoffnungen aufs Podium
24h: Alle Hoffnungen verrauchten in der Nacht
24h: PZ Willich mit dem bestem Porsche
24h: Machtwechsel in der GT4-Klasse
24h: Kein glückliches Wochenende für WTM-Racing
24h: Erster Audi-Gesamtsieg in der Grünen Hölle
24h: HARIBO-Corvette trug den Goldbären durch Tag und Nacht
24h: Tragik beim Wochenspiegel Team Manthey, Frikadelli-Porsche auf Platz sechs
24h: Dritter Klassensieg in Folge für Peugeot
Alle Motorsport News...
Features
RAC Rallye 2010
Autoluojus Ralli Pori
38. ADAC Rallye Oberehe
20. Rallye Zorn
ADAC Taunus Rallye
Featureübersicht
Bücher und Multimedia
DTM Race Driver 3: Create & Race für Nintendo DS ab sofort im Handel erhältlich
Forza Motorsport 2 ab Mai in den Regalen
"Mensch Schumi"
Übersicht
Motorsport 2000 Intern
Impressum
Firmeninfo
Email
Seitenanfang
 
2009-01-11 21:14:00 - ks
Dakar: Volkswagen startet bestens in die zweite Hälfte der Rallye Dakar

Carlos Sainz hat jetzt über eine halbe Stunde Vorsprung auf den besten Nicht-VW
Volkswagen begann die zweite Woche der Rallye Dakar so, wie die erste Hälfte am Freitag vor dem Ruhetag geendet hat: mit einem dreifachen Tageserfolg und der unverändert dreifachen Führung.
Tagesbeste waren einmal mehr Carlos Sainz/Michel Périn (E/F), die im Race Touareg einen vierten Etappensieg erzielten und damit ihre Gesamtführung weiter ausbauten.

Auf der achten Etappe von Valparaíso nach La Serena in Chile erreichte das deutsche Volkswagen Duo Dieter Depping/Timo Gottschalk auf Platz zwei das Ziel mit 4.02 Minuten Rückstand auf Sainz/Périn, weitere zehn Sekunden zurück folgten Mark Miller/Ralph Pitchford (USA/ZA) im dritten der blauen Race Touareg auf Rang drei.

Als Tagesfünfte beendeten Giniel de Villiers/Dirk von Zitzewitz (ZA/D) die teils enge Schotterprüfung, verloren jedoch auf dem 652 Kilometer langen Teilstück 10.48 Minuten auf Sainz. In der Gesamtwertung hat de Villiers nun 10.57 Minuten Rückstand auf seinen spanischen Teamkollegen, Miller rangiert mit einem Abstand von 18.05 Minuten unverändert an dritter Position.

Der beste Verfolger von Volkswagen, Mitsubishi-Pilot Nani Roma, fiel als Vierter der Gesamtwertung um weitere 4.15 Minuten auf 33.31 Minuten Abstand zu Sainz zurück.

Kris Nissen (Volkswagen Motorsport-Direktor)
"Die heutige Etappe war für Volkswagen ein positiver Beginn der zweiten ‚Dakar'-Woche. Nach dem so genannten Ruhetag liefen alle vier Race Touareg gewohnt perfekt. Die Revision vieler Teile während des Ruhetags birgt immer auch die Gefahr, dass sich Fehler einschleichen. Aber die gesamte Mannschaft hat einen super Job gemacht – das zeigt auch das Resultat, in dem wir vier Autos innerhalb der Top fünf stellen. Jetzt kommen die extrem harten Tage. Heute Abend werden wir uns zusammensetzen und eine gute Strategie für Montag zurechtlegen. Die Ausgangslage angesichts des Ergebnisses von heute und den daraus resultierenden frühen Startpositionen könnte besser nicht sein."

#301 – Carlos Sainz (E), 1. Platz Tages- / 1. Platz Gesamt-Wertung
"Diese Sorte von Rallyestrecken kommt mir sehr entgegen und ich habe den Tag sehr genossen – auch wenn ich angesichts des vielen Schotters, der sehr rutschigen Abschnitte und der zahllosen Kurven schon ins Schwitzen geraten bin. Heute war viel Lenkradarbeit angesagt. Die Sache wurde erleichtert durch ein perfekt vorbereitetes Auto, das mir viel Vertrauen gegeben hat."

#305 – Giniel de Villiers (ZA), 5. Platz Tages- / 2. Platz Gesamt-Wertung
"Der heutige Tag hat positive, aber auch weniger positive Aspekte. Jede Zielankunft ist zum jetzigen Zeitpunkt der Rallye natürlich wichtig und die gute Nachricht ist: Wir hatten keinerlei technische Probleme, alles am Auto läuft wie es soll. Leider habe ich heute etwas Zeit auf Carlos eingebüßt, weil ich nicht lange nach Beginn der Prüfung auf Guerlain Chicherit im BMW und Robby Gordon im Hummer aufgelaufen bin. Ich bin etwa 100 Kilometer nicht an ihnen vorbeigekommen – die Strecke war zu schmal und die Betätigung des Sentinels blieb bei den Vorausfahrenden leider ohne Reaktion. Dazu kam ein schleichender Plattfuß unmittelbar vor Ende der Prüfung. Aber ich bin sicher: Unsere Etappen kommen noch."

#307 – Dieter Depping (D), 2. Platz Tages- / 8. Platz Gesamt-Wertung
"So viel habe ich lange nicht mehr am Lenkrad gedreht. Die Strecke heute war eher typisch für eine Sprintrallye – mit viel Schotter und vielen Kurven. Das kommt mir sehr entgegen, doch nach 200 Kilometern musste ich alle Konzentration zusammennehmen, um keine Fehler zu begehen. Denn auf der körperlichen Seite war es heute extrem anstrengend. Entsprechend habe ich mich darüber gefreut, dass wir eine Klimaanlage an Bord haben."

#308 – Mark Miller (USA), 3. Platz Tages- / 3. Platz Gesamt-Wertung
"Das war heute Stepptanz pur. Die Füße, die Arme – ständig musste man auf diesen Schotterstrecken in Bewegung sein. Dazu war es extrem eng und das Terrain hat sich permanent geändert. Heute war also die Adaptionsfähigkeit des Fahrers gefragt. Aber auch Ralph war mit ein paar kniffligen Stellen bei der Navigation gefordert. Definitiv: Heute hat sich die harte Arbeit im Fitnessstudio vor der Rallye ausgezahlt."

Aus dem Volkswagen Biwak


- Stippvisite im Volkswagen Biwak – Chiles Staatspräsidentin Michelle Bachelet: Hohen Besuch erhielt das Volkswagen Team am Ruhetag der Rallye Dakar. Die chilenische Staatspräsidentin Michelle Bachelet stattete dem Service-Platz des Motorsport-Marathons einen Besuch ab und machte sich dabei auch ein Bild vom Volkswagen Biwak. Informationen aus erster Hand erhielt die seit März 2006 amtierende Präsidentin, die auch in Deutschland studiert hat, von Carlos Sainz und Volkswagen Motorsport-Direktor Kris Nissen. Die Regierung Chiles unterstützt die Rallye Dakar organisatorisch und personell aktiv, während das Nationale Sport-Institut die Koordinierung aller Dienstleistungen übernommen hat.

- Rallye Dakar unterstützt sozialen Zweck – Scheckübergabe an Hilfsorganisation: Am Ruhetag übergab Rallye-Direktor Etienne Lavigne in Gegenwart von Volkswagen Werksfahrer Carlos Sainz, Ex-Grand-Prix-Pilot Eliseo Salazar und anderen "Dakar"-Teilnehmern einen Scheck über 112.000 Dollar an Maria Jesus Jaqueih, die Regional-Direktorin der Stiftung "Un techo para mi pais" ("Ein Dach für mein Land"). Die Hilfsorganisation, die Unterkünfte für sozial Benachteiligte baut, errichtet von der Schenkung des Rallye-Veranstalters Unterkünfte aus Kiefernholz von je 18 Quadratmeter Wohnfläche – und zwar 40 Häuser in Chile und 40 in Argentinien.

- Gefragter Star – Carlos Sainz übt sich in Geduld: Er ist der Führende der Rallye, er ist als zweimaliger Weltmeister seit langem ein Star, und als spanischsprachiger Pilot ist Südamerika sprachlich eine "zweite Heimat" für ihn, erst Recht nach drei Siegen in der Rallye-Weltmeisterschaft in Argentinien. Carlos Sainz bekam das geballte Medieninteresse besonders an einem Tag zu spüren, der eigentlich ein Ruhetag sein sollte. Doch der Volkswagen Pilot beantwortete geduldig nicht weniger als sieben Stunden lang alle Fragen der Medienvertreter zum spannenden Geschehen der ersten Rallye Dakar in Südamerika.

- Logistik im Soll – vier Autos, sieben Tage, 170 Reifen: Das Volkswagen Team ist bei der Rallye Dakar auch logistisch im Soll. Die vier Duos in den Race Touareg, Carlos Sainz/Michel Périn, Giniel de Villiers/Dirk von Zitzewitz, Mark Miller/Ralph Pitchford und Dieter Depping/Timo Gottschalk haben auf den ersten acht Etappen 170 Räder – also Reifen, die auf Felgen vormontiert waren – verbraucht. 380 Räder führt das Team auf dem mehr als 9.500 Kilometer langen Weg durch Argentinien und Chile mit.


- Volkswagen Piloten zur Halbzeit innerhalb 13 Minuten und 26,2 Kilometer: Knapp 24 Stunden Fahrzeit hatten die drei an der Spitze der Gesamtwertung rangierenden Duos in den Race Touareg bis zur Rallye-Halbzeit am Ruhetag absolviert, lediglich etwas mehr als 13 Minuten trennten sie in Sachen Gesamtzeit am Ruhetag. Wie ausgeglichen die Erstplatzierten Carlos Sainz/Michel Périn, die Zweiten Giniel de Villiers/Dirk von Zitzewitz und die auf Rang drei liegenden Mark Miller/Ralph Pitchford auch bei der Routenwahl agierten, zeigen die Daten der Ingenieure. Für Sainz/Périn registrierten die Sensoren 2.555,58 Prüfungskilometer, für de Villiers/von Zitzewitz 2.577,13 und für Miller/ Pitchford 2.581,78. Zum Vergleich: Der Veranstalter gibt für die erste Rallye-Woche eine Gesamtlänge von 2.466 Kilometern an – in den Daten der Volkswagen-Ingenieure kommt die Toleranz auch durch den sogenannten Schlupf, das Durchdrehen der Räder auf weichem Grund, hinzu, aber auch durch den einen oder anderen Extra-Kilometer aufgrund kleiner Navigationsfehler.

Stand nach Etappe 08, Valparaíso (RCH) – La Serena (RCH); 294/652 km WP 8/Gesamt

Pos.; Team; Fahrzeug; Etappe 8; Gesamtzeit
1. Carlos Sainz/Michel Périn (E/F); Volkswagen Race Touareg 2; 3:47.19 Std. (1.); 27:29.59 Std.
2. Giniel de Villiers/Dirk von Zitzewitz (ZA/D); Volkswagen Race Touareg 2; 3:58.07 Std. (5.) + 10.57 Min.
3. Mark Miller/Ralph Pitchford (USA/ZA); Volkswagen Race Touareg 2; 3:51.31 Std. (3.) + 18.05 Min.
4. Nani Roma/Lucas Cruz Senra (E/E); Mitsubishi Racing Lancer; 3:51.34 Std. (4.) + 33.31 Min.
5. Robby Gordon/Andy Grider (USA/USA); Hummer; 4:10.59 Std. (8.) + 1:32.01 Std.
6. Krzysztof Holowczyc/Jean-Marc Fortin (PL/B); Nissan Navara; 4:04.52 Std. (7.) + 2:57.05 Std.
7. Ivar Tollefsen/Quin Evans (N/GB); Nissan Navara; 4:13.30 Std. (9.) + 3:25.32 Std.
8. Dieter Depping/Timo Gottschalk (D/D); Volkswagen Race Touareg 2; 3:51.21 Std. (2.) + 4:51.45 Std.
9. René Kuipers/Filipe Palmeiro (NL/P); BMW X3; 4:21.11 Std. (12.) + 5:33.43 Std.
10. Orlando Terranova/Alain Guehennec (RA/F); BMW X3; 5:37.07 Std. (77.) + 5:54.41 Std.

Und so geht's weiter …

Montag, 12. Januar: La Serena (RCH) – Copiapó (RCH). Die 537 Kilometer lange neunte Etappe bildet Teil eins einer Trilogie von Härteprüfungen: Die Teilnehmer bekommen es erstmals mit der Atacama-Wüste zu tun, die als die trockenste der Welt bekannt ist. Ebenfalls Teil des permanent wechselnden Terrains: Felspassagen und langgezogene Dünenabschnitte am Ende der 449 Kilometer langen Wertungsprüfung.




Verwandte News:
Volkswagen übernimmt Dreifachführung

Volkswagen entscheidet vierten Tag knapp für sich

Volkswagen nach gutem Start auf den Plätzen zwei bis vier
Artikel per Email versendenArtikel per Email versenden
Artikel druckenArtikel drucken