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2008-11-14 19:26:49 - ks
RKA: Routiniers siegen bei der Rallye Köln–Ahrweiler

Gesamtsieg für Berlandy/Pinnen im Opel Ascona A
Zwei Routiniers konnten das Geschehen bei der 15. Auflage der ADAC Rallye Köln–Ahrweiler bestimmen. Der Stromberger Georg Berlandy fuhr mit Co-Pilot Julian Pinnen (Bad Honnef) im Opel Ascona A als Sieger über die Zielrampe. Nach 13 Wertungsprüfungen über 153,1 WP-Kilometer (Gesamtdistanz 373,9 km) hatte er sich beim Herbstklassiker der Youngtimer-Szene von den zweitplatzierten Rainer Hermann / Gabriel Hüweler (B-St. Vith / B-Amel, Opel Ascona 400) 25,5 Sekunden absetzen können.

Bei perfekten äußeren Bedingungen und vor großer Zuschauerkulisse konnte der Obertiefenbacher Christoph Schleimer mit Co-Pilot Thomas Fuchs (Laurenburg) im Vauxhall Astra den Köln–Ahrweiler Gold Cup gewinnen, in dem auch die jüngere Youngtimer-Generation der Baujahre bis 1988 sowie Gruppe H-Fahrzeuge startberechtigt sind.

Mit seinem insgesamt fünften Gesamtsieg bei der ADAC Rallye Köln–Ahrweiler nach den Triumphen in den Jahren 2000 bis 2003 unterstrich Berlandy seinen Status als Routinier bei der Klassiker-Rallye in der Region zwischen Ahrtal und Nürburgring. „Der fünfte Sieg an der Ahr! Ich bin total happy“, jubelte er im Ziel. „Vor dem Start hätte ich nicht gedacht, dass wir mit unserem Auto so weit vorne liegen. Ich hätte bei diesen trockenen Bedingungen vor uns mehr Porsches und Teilnehmer aus dem Gold-Cup erwartet. Unser Auto lief perfekt, sowohl in den trockenen als auch in den feuchten Passagen. Aber ich muss auch zugeben: Wir waren am Limit.“

Nachdem er mit der Gesamtbestzeit beim Prolog am Freitagabend einen perfekten Start in die Veranstaltung erwischte, lieferte er sich am Samstag einen harten Kampf mit Escort-Pilot Stefan Mannheller, der den Abstand auf den späteren Sieger zeitweise bis auf weniger als eine Sekunde verkürzte. Im Ziel trennten die beiden gerade einmal 1,1 Sekunden, Mannheller und Beifahrerin Birgül Baytekin (Leverkusen) wurden im Ford Escort RS2000 hinter Schleimer Zweite im Gold-Cup.

„Zwischenzeitlich hatte unser Auto einige Auflösungserscheinungen“, schilderte Mannheller auf der Zielrampe. „Die Ölwanne hatte sich gelöst und der Auspuff fiel ab. Gegen Ende ließ dann auch noch die Motorleistung nach, sodass ich froh bin, dass wir das Ziel erreicht haben. Mit dem Ergebnis bin ich zufrieden.“

Schleimer rettet waidwunden Astra ins Ziel

Schnellster Pilot des Wochenendes war Gold-Cup-Sieger Christoph Schleimer, der das Ziel mit einem Vorsprung von 27,7 Sekunden auf den in der Original-Youngtimer-Generation (bis Baujahr 1982) startenden Berlandy erreichte. Auch für ihn war es nicht der erste Sieg bei der Rallye: Er konnte bereits 2006 die Gold-Cup-Wertung für sich entscheiden und freute sich riesig über die Wiederholung des Erfolges: „Das war ein echter Arbeitssieg für Mechaniker, Beifahrer und Fahrer. Wir haben heute bereits Kupplung und Bremsen gewechselt. Ich habe am Schluss völlig neue Spuren gezogen. Auf meiner neuen Linie war zuvor kein anderer Teilnehmer unterwegs. Ich bin hart gefahren und habe immer sehr spät gebremst, um Gesamtschnellster zu werden. Jetzt ist der Astra von der Rallye gezeichnet. Die Kupplung hat den Geist aufgegeben und auch der Rückwärtsgang funktioniert nicht mehr. Wir mussten es im Parc fermé in unsere Parklücke schieben.“

Organisatoren: Positive Bilanz

Ein hoch zufriedenes Fazit zogen auch die Verantwortlichen der Rallye um den Organisationsleiter Hans-Werner Hilger. „Ich freue mich mit dem ganzen Team über diese spannende 15. Auflage der ADAC Rallye Köln–Ahrweiler“, resümierte er. „An den Wertungsprüfungen hatten wir sehr viele Zuschauer, denen wir einerseits tollen Sport geboten haben, die aber auch für eine tolle Kulisse und sehr gute Stimmung sorgten. All das hat dazu beigetragen, dass wir an diesem Wochenende Rallyesport von seiner besten Seite genießen konnten.“ Dazu trug auch das positive Feedback aus der Region bei: „Von den Vertretern der Gemeinden, durch die die Rallye führt, bis hin zu den Anwohnern an den Strecken haben wir uns auch 2008 absolut willkommen gefühlt“, schildert Hilger. „Auch das ist eine Grundlage für den Erfolg der Rallye, über die wir uns immer wieder sehr freuen.“





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Weitere Informationen: www.r-k-a.de
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