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BFGLM: race&event erstmals in den Top Ten

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Schmersal/Stursberg/Koslowski lenkten den BMW auf Rang zehn im Gesamtklassement |
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| Mit dem besten Ergebnis für das noch junge race&event-Team aus Radevormwald endete der zehnte Lauf zur BFGoodrich-Langestreckenmeisterschaft auf dem Nürburgring. Die beiden Wuppertaler Heinz Schmersal und Christoph Koslowski sowie Mike Stursberg aus Wermelskirchen lenkten das BMW Z4 M-Coupé auf den hervorragenden zehnten Gesamtrang im Feld der 186 gestarteten Teams. Zudem wurde das Trio, lediglich knapp geschlagen, zweiter in der Klasse der Specials bis 3500 ccm. „Ein perfektes Ergebnis und ein riesiges Dankeschön an alle Beteiligten“, sagte Teammanager Martin Mohr nach der Zieldurchfahrt.
Den Grundstein zum Erfolg legte Startfahrer Schmersal. Der Routinier fuhr ein zunächst taktisch kluges Rennen und hielt sich aus allen Raufereien heraus. „Teilweise kegelten sich die Kollegen schon in der ersten Kurve von der Piste“, erzählte der Wuppertaler nach seinem Stint. „Ein Vier-Stunden-Rennen gewinnt man so bestimmt nicht.“ Mit zweimal 8.58 Minuten umrundete Schmersal den Eifelkurs gleich zweimal unter neun Minuten und übergab das Coupé nach neun Umläufen an Koslowski.
Der Youngster im Team übertraf sämtliche Erwartungen und lieferte einen blitzsauberen Stint mit Zeiten zwischen 9.02 und 9.11 Minuten ab. „Ich fühlte mich auf Anhieb wohl am BMW-Volant, daher auch die guten Zeiten“, sagte Koslowski, nachdem er das Steuer an Stursberg übergeben hatte.
Dieser reduzierte den Abstand auf den in der Klasse führenden Markenkollegen von Dörr Motorsport, doch am Ende fehlten 37 Sekunden. Mit 8.52,764 Minuten drehte Stursberg auch die schnellste Rennrunde. „Mit Platz zwei sind wir sehr zufrieden, denn im Gegensatz zum Dörr-Team haben wir viel weniger Erfahrung mit dem Z4 M-Coupé“, resümierte der 37jährige. „Beim Überrunden musste ich sehr aufpassen, teilweise waren vor mir ganze Pulks von kämpfenden Fahrzeugen.“
Optimistisch blickt das race&event-Team jetzt dem Saisonfinale am 9. November entgegen, wenn erstmals in der Geschichte der Langstreckenmeisterschaft ein Rennen auf einem Sonntag ausgetragen wird. „Vielleicht gelingt uns dann wieder der Sprung in die Top Ten“, hofft Teamchef Martin Mohr und fügt mit einem Augenzwinkern hinzu: „Und vielleicht schafft es dann auch die Serien-Organisation, erstmals in dieser Saison den Namen von Heinz Schmersal auch im Programmheft richtig zu schreiben.“
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