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2008-10-03 19:34:39 - ks
Eifelrennen: „Legenden leben“: Tiefer Einblick in die Porsche-Renngeschichte

Auch dabei: Der Joest-956 von Pescarolo, Johansson und Senna
Der Lauf der Porsche-Legenden war ein echter Zuschauermagnet: Egal, ob die rund 40 Porsche-Rennfahrzeuge auf der Nordschleife, dem Grand-Prix-Kurs oder im über 140 Meter langen „Legenden leben“-Zelt erschienen – überall bildeten sich Menschentrauben um die einzigartigen und zum Teil sogar einmaligen Fahrzeuge. Hier einige Stimmen zum von Harald Hackenberg organisierten Event der Porsche-Enthusiasten:

Altmeister Klaus Ludwig war gemeinsam mit Gijs van Lennep eingeladen, ein Führungsfahrzeug zu fahren und so das Feld der Porsche-Legenden um die Nordschleife zu geleiten. Sein Untersatz war denn auch höchst stilecht: Ein mächtiger Porsche 935 K3 im Jägermeister-Design aus der Deutschen Rennsport-Meisterschaft. „Mit diesem Fahrzeug war ich zwar nicht unterwegs, sondern mit einem Schwesterauto. Trotzdem weckt das Erinnerungen an eine tolle Zeit. In einem K3 habe ich zum Beispiel 1979 meinen ersten Le-Mans-Sieg geholt. Ich verbinde mit einigen Fahrzeugen hier so viele Geschichten, dass man wahrscheinlich ein Buch daraus machen könnte. Auf der Nordschleife waren wir extrem vorsichtig unterwegs. Einerseits, weil wir vereinbart hatten, nicht schnell zu fahren und man dann die Slicks nicht auf Betriebstemperatur bekommt. Andererseits, weil wir diese wunderschönen Autos nicht gefährden wollten.“

Gijs van Lennep (Le-Mans-Sieger und Distanzrekord-Inhaber): „Ich verbinde mit dem Ring viele schöne Momente. Doch der größte Moment meines Rennfahrerlebens war sicherlich Le Mans 1971. Dort habe ich gemeinsam mit Helmut Marko auf dem 917 gewonnen und halte noch heute den Distanzrekord. Trotzdem: Der Nürburgring ist die wohl schönste Strecke der Welt. Hier muss man einfach über die Nordschleife fahren – das ist das Größte.“

Für den Ex-Porsche-Rennleiter und -PR-Chef Manfred Jantke gab es im Zelt der Porsche-Legenden ein Wiedersehen mit vielen Fahrzeugen und Akteuren aus seiner Rennsportkarriere: „Gruppe 5, Gruppe 6, Gruppe C: Das war meine Zeit. An diesem Wochenende fühle ich mich zurückversetzt in mein früheres Leben.“

David Piper: „Der Empfang beim Eifelrennen war unglaublich nett, das hat mich sehr gefreut. Ein toll organisiertes Event. Ich fahre an diesem Wochenende in einem 917 wie ich ihn beim 1000-Kilometer-Rennen 1969 auf der Nordschleife gefahren bin, und für mich ist es wunderbar, mit diesem Fahrzeug wieder auf dieser Strecke zu fahren. Das Eifelrennen bringt mir schöne Erinnerungen an eine sehr erfolgreiche Zeit.“

Harald Hackenberg: „Die Hoffnung, die wir hatten, hat sich voll erfüllt: Beim ADAC Eifelrennen ist eine noch nie da gewesene Fülle von Porsche Rennfahrzeugen am Start. Von den Fahrern der legendären 550 Spyder bis zum Porsche-962-Piloten haben sich alle auf die Nordschleife gefreut. Wir haben hier zwei Gruppen vereinen können, die eigentlich ganz unterschiedlich sind: Racer und Sammler. Beide in einem Event zusammenzufassen, den Wettbewerbscharakter herauszunehmen und dafür auf die Präsentation der Fahrzeuge auf der Strecke und im Fahrerlager zu setzen, hat exzellent funktioniert. Wir hatten ein Treffen mit einer toller Atmosphäre – die Vision ist voll aufgegangen.“


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